Wiesbaden Phantoms (15)

Wiesbaden Phantoms

Für die U19 der Wiesbaden Phantoms hat sich während ihrer Bye Week in der GFL-Juniors wenig geändert. In der eigenen Gruppe Mitte liegen sie weiterhin vier Punkte hinter Bad Homburg auf Platz zwei. Es folgt der nächste Gegner Gießen auf Rang 3 und die noch sieglosen Saarland Hurricanes auf Platz 4.

Gespielt wurde lediglich in der Süd-Gruppe, hier waren die Munich Cowboys und Schwäbisch Hall Unicorns aktiv. Die "Einhörner" gewannen in der bayerischen Hauptstadt 35:6. Die Südgruppe stellt die Interconference Gegner der Gruppe Mitte.

Es steht nun für das Wiesbadener Team Spiel Nummer 5 der laufenden Runde an. Es ist bereits das Rückspiel gegen die Gießen Golden Dragons. Ein Sieg am Samstag, 3. Juni ist Pflicht.  Dann würde man sich vier Punkte vor die Dragons setzen und damit ein wenig Luft im Kampf um Platz zwei verschaffen, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt. Ein Unentschieden wäre zu verkraften, eine Niederlage komplett kontraproduktiv und auch alles andere, was sich die ehrgeizigen Phantoms für die Saison 2023 vorgenommen haben.

Der Kick-off in Wiesbaden erfolgt am Samstag, 3. Juni, um 16 Uhr, in "Camp Lindsey".

Eine Woche später reisen die Phantoms nach Fürstenfeldbruck zum letzten noch nicht gespielten Gegner der Saison, um wiederum eine Woche später die Saarland Hurricanes zu empfangen. Am 1. Juli ist Stuttgart zu Besuch, bevor ein Gastspiel in Bad Homburg auf dem Programm steht und schließlich die Vorrunde mit einem Heimevent und dem Rückspiel gegen Fürstenfeldbruck endet. Der Vielfaltsprojekte Schools Out Gameday ist für den 15. Juli 2023 geplant, als Doppelspieltag mit dem Regionalligateam.

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

Sportlich ist in Wiesbaden am kommenden Samstag, 27. Mai 2023 viel los. Zum einen das jährliche Pfingstreitturnier am Biebricher Schloss, zum anderen das letzte Heimspiel des SV Wehen Wiesbaden im Kampf um den Relegationsplatz zur 2. Liga.

Das Highlight steht ab 16 Uhr im Europaviertel an: Das erste Interconference Game der Saison für die Wiesbaden Phantoms. Zu Gast in "Camp Lindsey", Willy-Brandt-Allee 17, sind die Tabellenführer der Gruppe B, die Kassel Titans.

Der Gruppensieg ist am Ende der Regionalliga-Saison nichts wert! Nur wenn der Gruppensieger besser abgeschnitten hat als der Erste der Parallelgruppe, zieht das in der zusammengefassten Tabelle beider Gruppen beste Team in die Play-offs um den Aufstieg in die GFL2 ein. Dazu braucht's den Gruppensieg dann wiederum doch.

In Hin- und Rückspielen treffen die Wiesbaden Phantoms auf die Kaiserslautern Pikes, die Darmstadt Diamonds und die Mainz Golden Eagles – ihre direkten Gegner in Gruppe A. In vier Interconference Games bekommt es das Team von Head Coach David Gordon zudem mit den Kassel Titans, Montabaur Fighting Farmers, Frankfurt Pirates und Mainz Golden Eagles zu tun. Die Phantoms empfangen Kassel und Rüsselsheim, müssen aber nach Montabaur und Frankfurt. Ein Blick in Gruppe B lohnt also entsprechend immer.

Sollten die Phantoms die Titans am 27. Mai schlagen, wäre der erste von zwei Kontrahenten, die wie Wiesbaden noch nicht verloren haben, zumindest vorerst auf Distanz gebracht. Die Titans führen Gruppe B nach Erfolgen über Rüsselsheim (34:24) und Frankfurt (48:0) an, dahinter rangieren die Montabaur Fighting Farmers als großer Meisterschaftsfavorit. Das 64:0 gegen Rüsselsheim am vergangenen Wochenende war ein Statement!

Die Titans von Head Coach Andreas Maisinger, der auch für die Offense und Runningbacks zuständig ist, und seinem Assistant Christopher Goetze, der als Defensive und Special Teams Coordinator agiert, sind Aufsteiger und mit ihren beiden Siegen optimal in die Regionalliga gestartet. Bereits in einem Testspiel gegen GFL2-Club Gießen hatten sich die Titans spielstark präsentiert. Die Nummer 13 stand dabei bisher im Mittelpunkt: Quarterback Kevin Ekhorutomwen, der in Rüsselsheim zwei Touchdowns warf und einen selbst erlief.

GFL2-Absteiger zuhause gegen Aufsteiger in die Regionalliga. Was auf dem Papier eventuell nach einer deutlichen Sache aussieht, wird kein Selbstläufer. Die Phantoms hoffen daher auf die Unterstützung der Fans.

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

Phantoms U19 gewinnen im Saarland

Die U19 der Wiesbaden Phantoms hat ihre Saisonbilanz in der GFL-J eindrucksvoll ausgeglichen. Mit 41:12 siegte das Team von Head Coach Christian Freund bei den Saarland Hurricanes und setzte sich damit zumindest vorübergehend um zwei Punkte vor die Gießen Golden Dragons auf Rang zwei der Gruppe Mitte.

Bis zur Halbzeit ließ die Defense der Phantoms keine Punkte zu. Die Offense punktete hingegen gleich viermal – einmal durch ein 27-Yard-Field-Goal von Fabio Marchesi, dreimal durch Touchdowns, die zweimal durch die Luft erzielt wurden, obwohl die Phantoms mit 284 Rushing Yards deutlich mehr Raumgewinn erliefen als durch die Luft (128 Yards).

Marchesis drei Punkten aus dem ersten Spielabschnitt ließen Anton Göbel und Quarterback Aaron Buchbinder im zweiten Quarter sechs Zähler folgen – per Pass über 24 Yards. Tim Schneider erhöhte mit einer Two-Point-Conversion-Run nach einem missglückten Snap auf 11:0, bevor Buchbinder später selbst 16 Yards bis in die Endzone der Hurricanes überbrückte und das 17:0 auf die Anzeigetafel brachte. Die anschließende Conversion misslang. Vor dem zweiten Seitenwechsel war es danach Youness Benghalem, der einen 35-Yard-Pass von Buchbinder fing und auf 23:0 stellte. Marchesi schoss per PAT das 24:0.

Im dritten und vierten Quarter mussten die Phantoms jeweils einen Touchdown hinnehmen: im dritten durch einen kurzen Lauf nach einem langen Drive der Gastgeber, im vierten durch einen 24-Yard-Pass. Da beide Conversions der Saarländer misslangen, konnten die Gastgeber nur

um jeweils sechs Zähler verkürzen. Lazar Zmarai hatte zwischenzeitlich das 6:24 der Hurricanes durch einen 26-Yard-Run gekontert und Marchesi zunächst den 31. Punkt erzielt und später per 26 Yard langem Field Goal auf 31:12 erhöht. Rookie-Runningback Titus Lotz lief danach über 39 Yards zum 40:12 – im ersten Play seiner Karriere. Der Schlusspunkt war

Marchesi vorbehalten, der seinen dritten Kick traf. Lazar Zmarai war mit 111 Yards erlaufenem Raumgewinn erfolgreichster Akteur auf dem Feld,

Anton Göbel brachte es mit seinen Catches auf 70 Yards. Am Boden folgen Buchbinder mit 73 – der weiteste Run über 44 Yards – und Mick Raabe mit 30 Yards, im Receiving Benghalem mit 39 und Meyersen mit 19 Yards. 412 Yards standen am Ende für die Phantoms zu Buche, 190 für die Hurricanes, die sich fast ausschließlich aufs Passen beschränkten und nur acht Yards am Boden gutmachten. 22 First Downs stechen 11 deutlich aus.

In der Defense stach Laurenz von Falkenhausen unterdessen mit 6 Tackles, 4 Assists und 4 Tackles for Loss hervor. Ben Kaminski kam auf 7 Tackles, 5 Assists und eine Interception, Justin Riemer auf zwei Tackles und fünf Assists bei einer Interception, Lino Weber auf 2 Tackles, 2 Assists, einen Tackle for Loss und zwei Interceptions!

„Trotz spielfreiem Wochenende werden wir in den nächsten zwei Wochen hart arbeiten“, gab Head Coach Christian Freund seinen Spielern im Abschlusshuddel mit auf den Weg. Die U19 hat nach der Bye Week am Samstag, 3. Juni, ab 16 Uhr die Gießen Golden Dragons zu Gast.

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Phantoms U19 muss im Saarland ran

So hat sich die U19 der Wiesbaden Phantoms den Start in die GFL-J-Saison 2023 sicherlich nicht vorgestellt. Ziel ist, wie seit einem runden Jahrzehnt, die erneute Teilnahme an den Play-offs, doch das komplett neu formierte Team von Head Coach Christian Freund startete mit einer 1:2-Bilanz in die neue Bundesliga-Spielzeit.

Die knappe 20:22-Auftaktniederlage gegen Bad Homburg glichen die jungen Wiesbadener mit einem 26:14-Erfolg bei den Gießen Golden Dragons schnell wieder aus, nur um nun in Stuttgart in einem Interconference Game mit der Gruppe Süd in einem von den Defenses bestimmten Spiel 0:6 zu verlieren. Mit 2:4 Punkten rangieren die Phantoms damit in einer noch wenig aussagekräftigen Tabelle zwar noch auf Platz zwei der Gruppe Mitte, der für die Play-off-Teilnahme berechtigen würde, hinken den eigenen Erwartungen aber hinterher.

Im Saarland soll die Bilanz am Wochenende wieder ausgeglichen werden.

Die Hurricanes sind in der Phantoms-Gruppe nach drei Niederlagen aus den ersten drei Partien Letzter und haben mit 34:155 Punkten auch das schlechteste Scoring mit den wenigsten erzielten und den meisten zugelassenen Zählern. In den bisherigen Spielen setzte es nach einem knappen 26:28 gegen Gießen ein hohes 0:61 in Bad Homburg und zuletzt ein fast ebenso deutliches 8:66 gegen die Fursty Razorbacks. Gegen die Phantoms, die die Hurricanes schon seit einigen Jahren immer wieder schlagen, dürften die Saarländer nun auf Wiedergutmachung aus sein, während Wiesbaden dringend gewinnen muss, um Platz zwei zu festigen.

Das erneute Aufeinandertreffen mit den Phantoms wird auf dem Kunstrasenplatz der Hurricanes am Matzenberg ausgetragen. Kick-off ist am Samstag, 20. Mai, 15 Uhr.

Im ersten Interconference Game der U19 hat der Nachwuchs der Wiesbaden Phantoms in der GFL-J, der Jugend-Bundesliga, mit 0:6 bei den Stuttgart Scorpions verloren. Den ersten Sieg nach eineinhalb Jahren Durststrecke in der höchsten deutschen Jugendliga erzielten die Schwaben ausgerechnet gegen Wiesbaden.

In einem von beiden Defense-Reihen geprägten Spiel war es Mitte des zweiten Quarters ein 48-Yard-Pass, der zielgenau das Phantoms-Backfield überwand und zu den einzigen Punkten des Tages führte. Ansonsten wechselten sich die Punter beider Teams munter ab. 48 Offense Plays der Phantoms stehen 58 Plays der Scorpions gegenüber. Beide Teams leisteten sich eine Interception und diverse Fumbles, aus denen aber keine Offense Kapital schlagen konnte.

Auf Seiten der Phantoms musste verletzungsbedingt in der Offense Line umgebaut werden, was sich im Spielverlauf an Abstimmungsproblemen bemerkbar machte. "Auch defensiv fehlte der eine oder andere Spieler", bedauerte Head Coach Christian Freund, der auch im Coaching Staff aufgrund des zeitgleich in "Camp Lindsey" stattfindenden Heimspiels der Herren und aufgrund von Familienfeiern auf einige helfende Hände verzichten musste. So sprang unter anderem Defensive Backs Coach Martin Ewen als Defense Coordinator ein.

"Nun heißt es Mund abwischen und in einer Woche bei den Saarland Hurricanes bestehen", bilanzierte Freund nach der zweiten Niederlage im dritten Saisonspiel für die erfolgsverwöhnten Phantoms. Das Spiel findet am Samstag, 20. Mai, 15 Uhr, bei den Hurricanes statt. Die Saarländer unterlagen dem zweiten Interconference-Game-Gegner der Phantoms, den Fursty Razorbacks, deutlich mit 8:66. Während sich die Bad Homburg Sentinels als Erster der Phantoms-Gruppe mit einem 43:19 bei den Munich Cowboys in der Tabelle zwei weitere Punkte absetzten, bleiben die Phantoms auf Platz zwei, denn als Wiesbadener Verfolger wurden die

Gießen Golden Dragons von den Schwäbisch Hall Unicorns mit 90:0 vom Himmel geholt.

Der restliche U19-Spielplan im Überblick:

Sa., 20. Mai, 15 Uhr: Saarland Hurricanes – Wiesbaden Phantoms

Sa., 3. Juni, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Gießen Golden Dragons

Sa., 10. Juni, 16 Uhr Fursty Razorbacks - Wiesbaden Phantoms

Sa., 17. Juni, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Saarland Hurricanes

Sa., 1. Juli, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Stuttgart Scorpions

Sa., 8. Juli, 16 Uhr: Bad Homburg Sentinels – Wiesbaden Phantoms

Sa., 15. Juli, 13 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Fursty Razorbacks

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Die Wiesbaden Phantoms empfangen in der Regionalliga am Samstag, 13. Mai, ab 17 Uhr die Kaiserslautern Pikes im heimischen "Camp Lindsey", Willy-Brandt-Allee 17. Es ist das Spitzenspiel der Gruppe – Kaiserslautern gewann bisher gegen Frankfurt und Darmstadt, Wiesbaden vergangenen Sonntag gegen Darmstadt. Zweiter empfängt Ersten.

Zahlreiche Glückwünsche über die sozialen Medien, aber auch einige kritische Äußerungen von Footballfans, die das 99:0 der Phantoms bei den Darmstadt Diamonds zwar nicht gesehen hatten, aber vermuteten, das Team von Head Coach David Gordon hätte das Ergebnis in die Höhe getrieben. Tatsächlich waren die stark limitierten Diamonds zu keiner Zeit wirklich in der Lage, den Phantoms gefährlich zu werden oder sie auch nur ansatzweise zu stoppen. Ab Mitte des ersten Quarter setzten die Wiesbadener bereits Back-ups ein, bis zur Halbzeit waren fast ausschließlich Ersatzspieler im Einsatz und immer nur vereinzelt Starter wieder auf dem Feld. "Wir haben definitiv nicht den Score absichtlich in die Höhe getrieben", betonte Oliver Gebhardt als Sportlicher Leiter direkt nach der einseitigen Partie, "aber ich kann auch schlecht der dritten und vierten Reihe sagen, dass sie sich tot stellen soll. Wir als Mannschaft haben höchsten Respekt vor Darmstadt und dem Einsatzwillen, bis zum Ende durchzuhalten." In der Tat hatte die Defense vier der Touchdowns und zwei Safeties erzielt.

Die Phantoms gehen nun also mit einem der höchsten Ergebnisse, die jemals in Deutschland erspielt wurden, ins zweite Saisonspiel. Wert ist das 99:0 aber nur genau zwei Punkte in der Tabelle, mehr nicht. Die Kaiserslautern Pikes hatten die Diamonds 45:0 geschlagen und sind nun als Tabellenführer des noch jungen Ranking die nächste Hürde für Wiesbaden, denn nur der Gruppenerste zieht in die Relegation zur GFL2 ein.

Jede Niederlage könnte schon das Aus im Gruppentitelrennen bedeuten, entsprechend hofft das Regionalligateam auf ein lautstarkes Publikum am 13. Mai in "Camp Lindsey". Der Besuch lohnt sich gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Cheerleader der Phantoms, die gerade sechs (!) Medaillen und einen Titel von der Deutschen Meisterschaft mitgebracht haben, werten den Spieltag an der Sideline ebenso auf wie eine Verlosung von Karl und Co. in der Halbzeit. Der Touchdown-Partner der Phantoms stellt einem Gewinner einen Monat lang ein Mini Cabrio zur Verfügung. Zur Teilnahme an der Verlosung dient die Eintrittskarte.

Erstmals werden zudem drei Foodtrucks Essen und Getränke anbieten: Hamburger, Hot Dogs und Wildbratwürste sowie die üblichen Getränke stehen für die Zuschauer bereit.

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

Phantoms U19 siegt in Gießen

"Zufrieden" ist ein Wort, das viele Footballcoaches nicht in ihrem Vokabular haben (wollen), bedeutet es ihrer Meinung nach doch, dass ihr Team nichts mehr verbessern kann – und Stillstand ist Rückschritt.

Zufrieden war Head Coach Christian Freund mit dem 26:14-Erfolg "seiner" U19 der Wiesbaden Phantoms bei den Gießen Golden Dragons jedenfalls nicht. "Würden sich die Jungs in aussichtreicher Feldpostion durch Dummheiten nicht selbst im Weg stehen, wäre mehr als ein 26:14 herausgesprungen", fasste er zusammen.

Dabei lesen sich die Stats oberflächlich bis zum 26:0 durchaus gut. 14:0 nach dem ersten und 20:0 nach dem dritten Quarter. "Im vierten Quarter wurde defensiv getestet und der zweiten Reihe Spielzeit gegeben, was zu schnellen Big Plays der Gastgeber führte. In der Offense wurden gute Feldpositionen durch Stellungsfehler zunichte gemacht", erklärt Freund den Spielverlauf nach dem vierten Score der Gäste.

Die Statistik sieht auf den zweiten Blick jedoch alles andere als gut aus: Zusammen leisteten sich die Quarterbacks beider Teams sieben Interception – vier davon die Phantoms. "Einige Fehler, die wir heute gemacht haben, dürfen in Woche 2 der Saison nicht mehr passieren", moniert Freund weiter, "vor allem erfahrenen Spielern. Dass die laufenden Abiturprüfungen bei einigen mehr in den Köpfen waren, als der Scoutingreport des Gegners war offensichtlich".

Youness Benghalem hatte die Phantoms mit einem 38-Yard-Run in Führung gebracht und der MVP der vergangenen Woche, Fabio Marchesi, erhöhte per PAT. Aaron Buchbinder über 43 Yards und erneut Marchesi brachten dann bis Quarterende das 14:0 auf die Anzeigetafel.

Bis zum dritten Quarter änderte sich an diesem Ergebnis nichts. Erst Jordan Bera, der einen 10-Yard-Pass von Quarterback Aaron Buchbinder fing, baute die Führung auf 20 Punkte aus. Dieses Mal verschoss Marchesi den Zusatzpunkt. Sebastian Orthmann fing im letzten Spielabschnitt eine Interception und returnierte sie über 35 Yards zum 26:0 – Die Golden Dragons betrieben danach noch Ergebniskorrektur.

Am Boden ragen neben Zmarai mit seinen 58 Yards Buchbinder mit 43 und Benghalem mit 37 Yards langen Runs heraus, in der Luft passierte unterdessen wenig.

Die Phantoms kamen in 48 Plays auf 204, die Golden Dragons in 53 auf 137 Yards Raumgewinn. Die Phantoms hielten sie dabei im Rushing bei -11 Yards. Ihr ausgespieltes Fourth Down gelang zudem, drei der Gießener nicht.

"Am Ende zählt der Sieg", so Freund abschließend. Nun steht für die U19 die Vorbereitung auf die Stuttgart Scorpions an: Die Partie wird am Samstag, 13. Mai, 15 Uhr, in Stuttgart ausgetragen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Wiesbadener nach einem zweiten Gastauftritt am Samstag, 20. Mai, 15 Uhr, im Saarland erst am Samstag, 3. Juni, 16 Uhr, gegen die Golden Dragons.

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

Gold, Silber, Bronze – und sechsfache EM-Qualifikation

Phantoms sahnen bei Deutscher Cheerleader-Meisterschaft ab

Die sechs Cheerleader-Teams der Wiesbaden Phantoms kommen mit der mega Ausbeute von einer Bronze- und vier Silbermedaillen sowie einem Titel von der Deutschen Cheerleader-Meisterschaft aus Mülheim an der Ruhr zurück.

"Es wird heute sehr schwer, vordere Plätze zu belegen, da die anderen Gruppen wirklich hervorragend performt haben", schätzte Kim Stark, ehemalige Sportdirektorin der Wiesbaden Phantoms Cheerleader, nach den Konkurrenzen ein, lobte aber auch die Auftritte der eigenen

sechs Gruppen. Den "Fierce Five", die später im Junior Groupstunt All Female den Siegerpokal überreicht bekommen sollten, sprach sie direkt nach deren Darbietung ein kurzes, aber pregnantes Lob aus: "Hammer Performance." Mit 124,5 Punkten gewann das Quintett schließlich.

Die "Fearless Five" waren zuvor bei ihrem ersten DM-Auftritt im Senior Groupstunt Mixed sensationell Zweite geworden. 115,5 Punkte verdrängten fast die gesamte Konkurrenz auf die Plätze und auch die "Flawless Five" holten sich Silber. 139 Zähler erstunteten die jungen

Wiesbadenerinnen im Senior Groupstunt All Female.

In der Cheerkategorie waren die Phantoms ebenfalls dreimal vertreten. Direkt morgens starteten die "Pharies" im PeeWee Cheer und wurden mit starken 194 Wertungspunkten genauso Zweite wie die "Phantastics", die im Senior Cheer all Female 223 Zähler einheimsten.

Die "Phancies" komplettierten unterdessen die Medaillenfarbpalette mit Rang drei: Im Junior Cheer All Female kamen sie auf 198 Punkte.

Die neue Sportdirektorin Manuela Christen kann mit dem ersten Deutschen Meistertitel unter ihrer Ägide schon mehr als zufrieden sein. Dass beim Sechsfachauftritt der Phantoms sechs weitere Medaillen herausspringen würden und sich alle sechs (!) Gruppen für die

Europameisterschaft – Anfang Juli zuhause in Wiesbaden! - qualifizieren würde. Die Europameisterschaften finden am 08./09. Juli in der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit statt und werden von der European Cheerleading Association ausgerichtet.

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

Es ist eine ungewohnte Situation in der Jugend-Bundesliga. Bis kurz vor Spielende hatte die U19 der Wiesbaden Phantoms in der GFL-J gegen Bad Homburg geführt und schließlich noch 20:22 verloren. Der Hail Mary bei bereits ausgelaufener Spielzeit hätte wiederum die Phantoms zum Sieger gemacht. Nun steht am Sonntag, 7. Mai, ab 15 Uhr die Auswärtspartie bei den Gießen Golden Dragons an, die am Wochenende 28:26 gegen die Saarland Hurricanes gewonnen hatten. Die Phantoms reisen als Gruppenletzter zum Tabellenführer. Wirklich ungewohnt.

Für das Team von Head Coach Christian Freund geht es also entsprechend schon am zweiten Spieltag darum, die Dragons hinter sich zu lassen und die Sentinels unter Druck zu setzen, damit im Rückspiel die Tabellenführung übernommen werden kann – sollten denn Gießen und Saarland wie in den vergangenen Spielzeiten auf Distanz gehalten werden können.

Neben den Partien gegen die Gruppenmitglieder Bad Homburg, Gießen und Saarland – jeweils in Hin- und Rückspiel – stehen in der Saison 2023 auch vier Interconference Games an. Die Phantoms treffen darin – ebenfalls in Hin- und Rückspiel – auf die Stuttgart Scorpions und Fursty Razorbacks.

Saisonziel ist wie in den vergangenen Jahren die Play-off-Teilnahme. Platz zwei in der Gruppe würde dazu genügen, die Phantoms wollen aber natürlich Gruppenerster werden.

Der restliche U19-Spielplan im Überblick:
So., 7. Mai, 15 Uhr: Gießen Golden Dragons – Wiesbaden Phantoms
Sa., 13. Mai, 15 Uhr: Stuttgart Scorpions – Wiesbaden Phantoms
Sa., 20. Mai, 15 Uhr: Saarland Hurricanes – Wiesbaden Phantoms
Sa., 3. Juni, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Gießen Golden Dragons
Sa., 10. Juni, 16 Uhr Fursty Razorbacks - Wiesbaden Phantoms
Sa., 17. Juni, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Saarland Hurricanes
Sa., 1. Juli, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Stuttgart Scorpions
Sa., 8. Juli, 16 Uhr: Bad Homburg Sentinels – Wiesbaden Phantoms
Sa., 15. Juli, 13 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Fursty Razorbacks

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

Die U19 der Wiesbaden Phantoms bleibt gegen Bad Homburg auch in der zweiten Saison, seit die Sentinels in die GFL-J aufgestiegen sind, sieglos. Der Spruch "Football is a game of inches" bewahrheitete sich erneut – die Phantoms verloren 20:22, hatten aber sogar nach dem Ablauf der Spielzeit die Chance auf den Sieg.

"Nachdem Bad Homburg 2022 die Siegesserie der Phantoms beendete, sollte dies natürlich in der neuen Saison nicht so weitergehen", bilanzierte Head Coach Christian Freund. "Allerdings standen bis zur Halbzeit die Zeichen nicht auf Sieg." Ein 22-Yard-Interception-Return-Touchdown mit anschließendem Zusatzpunkt brachte die Gäste früh im ersten Quarter einer Partie in Führung, die auf Augenhöhe ausgetragen wurde, doch der Gastgeber antwortete mit einem 78 Yard langen Run seines Quarterbacks Aaron Buchbinder. Fabio Marchesi  traf zum 7:7. Im zweiten Quarter sollten dann erst einmal nur die Kurstädter punkten. Eine ungünstige Feldposition nutzte die aggressive Defense und kam zu einem Safety, ehe ein Big Play über 76 Yard mit Zusatzpunkt den 7:16-Halbzeitstand herstellte.

Die Ansprache der Wiesbadener Coaches in der Halbzeit zeigte Wirkung. Die Defense spielte aggressiv und brachte die Offense in gute Feldposition. Zwei Yards überbrückte Buchbinder selbst, allerdings misslang der PAT zum möglichen 15:16. Es blieb beim 13:16. Anschließend griff Fabio Marchesi zum zweiten Mal zu und retournierte seine Interception dieses Mal über 30 Yards in die Endzone. Der Kick saß und die Phantoms lagen beim 20:16 erstmals in Führung.

Der Vorsprung sollte dann auch bis gut eine Minute vor Ende der Partie Bestand haben, doch ein 34-Yard-Pass der Gäste fand einen Zentimeter über der Hand des Defense-Spielers einen Passempfänger. 20:22 und der Zusatzpunkt misslang.

Wiesbaden warf nun alles in die Waagschale, doch entscheidender Raumgewinn gelang nicht, allerdings endete bei auslaufender Uhr das letzte Play mit einer Strafe gegen die Gäste. Also ein zusätzliches Play für Wiesbaden. Der Hail Mary lag gut in der Luft, Anton Göbel griff zu, versucht am Boden noch Yards gutzumachen, wurde schließlich aber an der 2-Yard-Linie gestoppt.

"Trotz Niederlage war die Defense Matchwinner des Spiels", unterstrich Christian Freund. "Wir wissen jetzt, wo unsere Baustellen sind, haben wenig Zeit, diese abzustellen und beim Rückspiel im Juli sieht die Welt anders aus..."

Für Wiesbaden geht es nun am Wochenende nach Gießen zu den Golden Dragons, die im Saarland - ebenfalls mit zwei Punkten Unterschied - die Gastgeber schlugen.

Quelle und Foto: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

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Mit einem am Ende ungefährdeten 35:14 haben sich die Wiesbaden Phantoms den Hessenpokal gesichert. Bei den Rüsselsheim Crusaders – Gegner des Teams von Head Coach David Gordon in der Regionalliga – dauerte es jedoch bis Ende des ersten Quarters bis die Wiesbadener einigermaßen in Tritt kamen. Da stand es aber schon 14:3 für Gastgeber Rüsselsheim.

Die Mannschaft von Brian Caler erwischte die Phantoms eiskalt. Dem 3:0 der Phantoms unter Führung von Quarterback Niklas Woelbert durch ein 30-Yard-Field-Goal von Elias Gruber ließen die Rüsselsheimer 14 Punkte folgen – einmal nach einem langen, schlecht abgewehrten Pass, einmal durch einen kurzen, nachdem das Wiesbadener Special Team einen fast 70 Yard langen Punt Return der Gastgeber zugelassen hatte. Eine Interception konnten die "Kreuzritter" danach nicht verwerten.
Die Phantoms minimierten daraufhin ihre Fehler, sorgten für weniger Strafen und brachten 32 Zähler in Folge auf die Anzeigetafel. Den Wendepunkt stellte die Interception von Dion West dar, der direkt nach dem Ballwechsel durch den Turnover der Rüsselsheimer wiederum Wiesbadens Offense aufs Feld brachte – auf der 17-Yard-Linie der Gegner. Christopher Hobson trug das Ei zum ersten Touchdown der Phantoms und zum 9:14 in die Endzone und Gruber erhöhte mit seinem Holder Malthe Schmitt, der später auch als Quarterback auflaufen sollte.
Jannis Fiedler sorgte im nächsten Drive für einen Fumble, den Jakob Berghäuser aufnahm, bevor die Phantoms selbst Glück hatten: Amier Hobson tankte sich eindrucksvoll durch die Defense der Crusaders, verlor aber den Ball, den wiederum Sebastian Sell aufnahm und für ein neues First Down sorgte. Bereits zuvor hatte Jan Hommer einen Fumble der Gastgeber aufgenommen und das 3:0 erst ermöglicht.

Im zweiten Quarter erlief Sell die Führung der Wiesbadener als er sehenswert 21 Yards überbrückt. Gruber traf souverän zum 17:14, das sich bis zur Halbzeit nicht mehr ändern sollte, denn zweimal stoppte die Defense die Crusaders ohne First Down, während Lennart Turturica nun als Quarterback einige starke Pässe und auch den vermeintlich nächsten Touchdown warf, der jedoch von den Referees nicht gewertet wurde.

In der Halbzeit fanden Head Coach David Gordon und sein Staff deutliche Worte, denn die ersten beiden Quarter waren nur teilweise nach ihrem Geschmack verlaufen. Direkt nach Wiederanpfiff schien die Ansprache noch keine Wirkung gezeigt zu haben, denn der Kick-off-Return wurde auf der eigenen 30-Yard-Linie gefumbelt – das Ei kam aber im nächsten Spielzug auf der 35-Yard-Linie nach einem Rüsselsheimer Fumble sofort wieder in Phantoms-Besitz. Malthe Schmitt lief nun als Spielmacher auf und Sebastian Sell über 75 Yards bis in die Endzone. Das 23:14 hatte der Runningback beinahe "untouched" erzielt. Der PAT misslang wegen eines zu hohen Snaps.

Moritz Kiehl wehrte im nächsten Drive der Crusaders einen Pass ab, Christopher Hobson sorgte nach dem Ballwechsel für ordentlich Raumgewinn, doch nach einer Interception kurz vor der Endzone der Rüsselsheimer schienen die Phantoms nach einem guten Drive leer auszugehen. Zwei Spielzüge später sorgte Maximilian Krauss jedoch für einen Safety und zwei weitere Punkte. Wie im Halbfinale gegen Wetzlar hatte somit auch die Defense der Wiesbadener Zähler erkämpft.

Mit Turturica auf der QB-Position gingen die Phantoms ins letzte Quarter, in dem der junge Spielmacher zunächst Christopher Deisenroth in Szene setzte und Gruber mit einem Field Goal über 26 Yards auf 28:14 erhöhte. Die Entscheidung fiel fünfeinhalb Minuten vor dem Schlusspfiff, als Dimo Moissiadis einen 60-Yard-Kick-off-Return erst in der Endzone beendete. Gruber stellte mit seinem neunten Punkt den 35:14-Endstand her. Der kraftvolle "Zeitlupen-Lauf" von Alex Werner war kurz vor Spielende zwar mehr als sehenswert, änderte am Ergebnis aber nichts mehr.

Gordon sprach dem Wiesbadener Team im Abschlusshuddle ein Lob für seine Moral nach dem 3:14-Rückstand aus. Einer wirklich schlechten Anfangsphase hätten die Phantoms eine souveräne und überlegene Leistung folgen lassen, aber noch viel Arbeit vor sich. Feiern sollten sie nun dennoch…
Am Sonntag, 7. Mai, nun die Regionalligasaison für die Phantoms mit der Auswärtspartie bei den Darmstadt Diamonds. Bis dahin soll an den Schwächen und Fehlern, die in den beiden Hessenpokalspielen ersichtlich wurden, weiter gearbeitet werden, denn der Gewinn des Hessenpokals soll nur ein erster Erfolg in der Spielzeit 2023 sein.

Wiesbaden Phantoms Foto: Anne Maas

Hessens Footballverband AFVH hat den Hessenpokal – letztmals ausgespielt 1997 – wiederbelebt. In Viertel- und Halbfinale ermittelten die hessischen Vereine unterhalb der Bundesliga die Finalteilnehmer – und die Wiesbaden Phantoms sind dabei. Am Samstag, 29. April, spielen sie im Endspiel gegen die Rüsselsheim Crusaders. Kick-off im Rüsselsheimer Stadion am Sommerdamm ist um 15 Uhr.

Es ist sicherlich der erste Höhepunkt der Phantoms-Saison 2023, denn das Herrenteam unter Head Coach David Gordon hat die Möglichkeit, erstmals seit vielen Jahren wieder einen Pokal mit in die Landeshauptstadt zu bringen. Durch ein souveränes 36:3 bei den eine Liga niedriger angesiedelten Wetzlarer Wölfen vor zwei Wochen zog das Teams ins Finale ein. Sowohl Offense als auch Defense hatten überzeugt. Im Viertelfinale waren die Phantoms noch spielfrei.

Die Partie ist doppelt interessant, denn neben Pokal und Ehre gibt's noch mehr zu gewinnen: das Wissen um den aktuellen Leistungsstand, da die Rüsselsheim Crusaders den Phantoms auch in der gerade begonnenen Regionalligasaison zweimal vor die Brust gesetzt werden. Entsprechend können zumindest eine teilweise Standortbestimmung aus dem Hessenpokal-Finale gezogen werden. In der Regionalliga trifft Wiesbaden dann aber auch auf ihnen unbekannte Gegner wie die wegen der Nähe zur US-Base stets schwer einzuschätzenden Kaiserslautern Pikes. Die hatten die neue Spielzeit gerade mit einem 23:6 über die Frankfurt Pirates eröffnet.

In der Liga bestreitet das Gordon-Team seinen ersten Vergleich am Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr, bei den Darmstadt Diamonds.

Tickets für das Endspiel um den Hessenpokal gibt es an der Tageskasse oder online auf https://vivenu.com. Die Partie wird zudem auf Sportdeutschland.TV als Livestream übertragen.

„Jugendfootball ist jedes Jahr spannend“, sagt Christian Freund mit einem Lächeln. Der Head Coach der Wiesbadener U19 muss es wissen, erlebte er doch nach mehreren Jahren der absoluten Dominanz in der GFL-J-Gruppe der Wiesbaden Phantoms und der kompletten Neuformierung seines Bundesliga-Teams 2022 eine Saison, in der „nur“ Platz zwei heraussprang. In den Play-offs folgte das gefühlt frühe Ausscheiden im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft – in den Jahren zuvor war mehrfach das Halbfinale und einmal sogar der Junior Bowl erreicht worden. Trotz kompletter Neubesetzung im vergangenen Jahr – im Jugendbereich sorgen die Abgänge in ältere Jahrgänge und Neuzugänge aus jüngeren Teams stets für große Fluktuation – zu den acht besten deutschen Teams zu gehören, ein großer Erfolg.

2023 könnte einige Überraschungs-Ei-Effekte mit sich bringen, denn die Situation in der Saison 2023, die am Samstag, 29. April, 16 Uhr, mit dem Kick-off gegen Bad Homburg im heimischen „Camp Lindsey“, Willy-Brandt-Allee 17, beginnt, ist besonders interessant: „Jetzt spielen die Jahrgänge zusammen in der U19, denen während der Corona-Hochphase Sport verboten war“, erklärt Freund. Die Auswirkungen seien augenscheinlich. „Football ist ein Sport für jeden, man findet eine Position und einen Platz im Team, egal wie groß oder schwer man ist. Leider finden zu viele Jugendliche eher den Platz beim Streaming oder an der Konsole.“ Ein Problem, unter dem wohl fast jeder Verein leidet. Im American Football, in der es besonders wichtig ist, möglichst perfekt aufeinander abgestimmt zu sein, sind die Auswirkungen augenscheinlich.

Doch die Phantoms wären nicht die Phantoms, würden sie ihre Ziele nicht hoch stecken. So hoch, dass sie zwar realistisch, aber nur schwer zu erreichen sind. Christian Freund dazu: „Ziel sind einmal mehr die Play-offs, dafür arbeitet das Team.“

In der Gruppe Mitte trifft die U19 wie in der zurückliegenden Saison auf die Saarland Hurricanes, den Vorjahressieger Bad Homburg und die Gießen Golden Dragons. Der Verband sorgt für einen zweiten Ü-Ei-Effekt: Interconference-Spiele mit der Gruppe Süd. Diese halten in der neuen Spielzeit Gegner bereit, mit denen es die Phantoms zwar eventuell in der Vergangenheit einmal in den Play-offs zu tun bekamen, die aber ansonsten nicht in den regulären Wiesbadener Spielplan gehörten. 2023 werden es die Stuttgart Scorpions und Fursty Razorbacks sein, die sich mit den Phantoms jeweils in Hin- und Rückspiel messen. Zehn Partien also in Summe – „Endlich wieder eine komplette Saison“, freut sich Head Coach Freund.

Der Spielplan im Überblick:Sa., 29. April, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Bad Homburg SentinelsSo., 7. Mai, 15 Uhr: Gießen Golden Dragons – Wiesbaden PhantomsSa., 13. Mai, 15 Uhr: Stuttgart Scorpions – Wiesbaden PhantomsSa., 20. Mai, 15 Uhr: Saarland Hurricanes – Wiesbaden PhantomsSa., 3. Juni, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Gießen Golden DragonsSa., 10. Juni, 16 Uhr Fursty Razorbacks - Wiesbaden PhantomsSa., 17. Juni, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Saarland HurricanesSa., 1. Juli, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Stuttgart ScorpionsSa., 8. Juli, 16 Uhr: Bad Homburg Sentinels – Wiesbaden PhantomsSa., 15. Juli, 13 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Fursty Razorbacks

Verrückt: Die Wiesbaden gastieren am Sonntag, 16. April, im Hessenpokal-Halbfinale bei den Wetzlarer Wölfen – allerdings in Marburg. Den Wölfen steht zuhause kein Spielfeld zur Verfügung. Die Partie wird daher auf dem Kunstrasenplatz des Sportparks am Georg-Gaßmann-Stadion, 35037 Marburg, ausgetragen. Kick-off ist um 15 Uhr.

Mitte der Woche seien "letztlich alle Rasenplätze der Stadt Wetzlar aufgrund der ständigen Regenfälle für unbespielbar erklärt" worden, erläutert Dr. Jürgen Lenzen als Vorstand der Wölfe die Verlegung des Spiels nach Marburg. "Ein Kunstrasenplatz konnte uns auch nicht zur

Verfügung gestellt werden." Die Mercenaries hätten sich daraufhin bereit erklärt, für das Spiel ihren Kunstrasenplatz zur Verfügung zu stellen. "Wir werden es also in Marburg austragen."

Das Halbfinale um den vom AFVH wiederbelebten Hessenpokal stellt für die Phantoms unter Head Coach David Gordon die Generalprobe für die Anfang Mai in Darmstadt startende Regionalliga-Saison dar. Während die Wölfe von Head Coach Mike Brown und Offensive Coordinator David Colvin die zweite Garnitur der Marburg Mercenaries im Viertelfinale

bezwungen haben und entsprechend schon zumindest vier Quarter Spielpraxis haben, geht es für die Phantoms erstmals seit dem 51:6-Erfolg über die Frankfurt Pirates am letzten GFL2-Spieltag der vergangenen Saison am 27. August 2022 auf den Platz.

Aufgrund der kurzfristigen Fixierung des Spielortes kann am 16. April kein Livestream vom Spiel zur Verfügung gestellt werden. Das Phantoms-Team ruft seine Phans daher dazu auf, es vor Ort in Marburg zu unterstützen. Das bisherige Feedback auf die Wiedereinführung des Hessenpokals scheint landauf landab äußerst positiv. Wölfe-Head-Coach Brown, der mit seinem Team in die Regionalliga aufsteigen möchte, sieht in den mindestens zwei Pokalspielen seines Teams eine „hervorragende

Möglichkeit, sich in der Pre-season auf die eigentliche Saison vorzubereiten. Wir können sehen, wo wir stehen“. Nach dem Sieg gegen Marburg II könne sein Team den Phantoms selbstbewusst gegenübertreten. „Wir waren schon ein wenig besorgt, als wir die Größe und Masse auf Marburger Seite gesehen haben. Es war toll für meine Jungs, zu sehen, dass Vorbereitung und Wille ,Talent‘ schlagen können. Jetzt freuen wir uns auf ein Team, gegen das wir eigentlich keine Chance haben dürften. Wir wollen Regionalliga spielen! Was wäre eine bessere

Vorbereitung, als gegen ein Regionalliga-Team zu spielen, um zu sehen, was wir an Arbeit noch vor uns haben?“

Beim Blick in die Chronik der Phantoms finden sich nur noch wenige Informationen zur Teilnahme am Hessenpokal. 1995 hatte Wiesbaden Ende August die erste Runde um den damals noch "Hessenbowl" genannten Pott mit 21:20 bei den Marburg Mercenaries gewonnen, ging drei Wochen später zuhause aber gegen die Rüsselsheim Razorbacks mit 3:74 unter. Die "Söldner" waren es auch, die das letzte Pokalfinale gewannen. Am 11. Oktober 1997 schlugen die Mercenaries die Obertshausen Blizzards 43:7.

Aber zurück nach Rüsselsheim: Am Samstag, 29. April, findet das Finale 2023 im Rüsselsheimer Stadion am Sommerdamm statt. Kick-off ist um 15 Uhr. Nach Wunsch des Sportlichen Leiters der Phantoms, Oliver Gebhardt, natürlich unter Teilnahme seines Teams.

Quelle: Pressemeldung Wiesbaden Phantoms

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