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VfL Osnabrück gewinnt 1:0 in Wiesbaden

VfL Osnabrück gewinnt 1:0 in Wiesbaden
Südwest Ballsport

Der VfL kämpft um letzte Chance

Halbzeitführung für die Gäste durch Conteh

SVWW-Trainer Kauczinski verändert seine Mannschaft gegenüber dem 0:3 gegen den HSV auf zwei Positionen. Für Günther (muskuläre Probleme) und Kade rücken Bätzner und Angha in die Startelf. Diese sieht so aus: Stritzel - Vukotic, Mathisen, Angha -Goppel, Fechner, Heußer, Mockenhaupt -Bätzner - Prtajin, Kovacevic.

Auf der Gegenseite hat Uwe Koschinat gegenüber dem 0:4 gegen Düsseldorf drei Änderungen vorgenommen. Für Androutsos, Kunze und Makridis (alle Bank) starten Ajdini, Tesche und Wulff. Daraus ergibt sich die folgende Startformation: Kühn - Kleinhansl, Diakhite, Gyamfi, Ajdini - Tesche, Gnaase, Cuisance - Wulff, Engelhardt, Conteh.

Die Fans in der BRITA-Arena sahen hüben wie drüben eine unspektakuläre Anfangs-Viertelstunde. Wiesbaden war, wie erwartet, zunächst optisch die aktivere Mannschaft, wobei der VFL mehr Ballbesitz verzeichnen konnte.

Die erste Torchance, 19.Minute, durfte man für die Gäste notieren. Conteh drehte am rechten Flügel auf, zog an der Grundlinie in den Strafraum. Seine Flanke verpasste Engelhardt nur knapp und Stritzel war zur Stelle. Auch im weiteren Spielverlauf bot sich hier das gewohnte Bild. Wiesbaden hier überwiegend ganz tief in der eigenen Hälfte, Osnabrück mit viel Unruhe durch Seitenwechsel. Die nächste Möglichkeit für den Gast in der 25.Minute. Engelhardt verlor den Ball am gegnerischen Strafraum, eine Einladung für den SVWW zum Kontern. Ajdini konnte aber die Kugel wieder erobern und schickte Cuisance auf die Reise. Der ließ Vukotic aussteigen, verfehlte aber das Tor mit seinem Schlenzer.
Nach fast einer halben Stunde endlich die erste echte Torchance für die Hausherren. Mockenhaupt konnte vom rechten Flügel Heuser finden, der direkt den Abschluss suchte. Dieser flog flach durch das Zentrum, wo final Prtajin knapp verpasste.

Führung Osnabrück durch Conteh
Das kam jetzt nicht überraschend. Aus einem langen Abwurf in der 31.Minute resultierte die Gästeführung. Diesen hatte Conteh geschickt mitgenommen und kein Wiesbadener konnte eingreifen. So marschierte der Flügelflitzer durch, kam mit der Picke zum Abschluss. Stritzel war bei diesem Schuss ins rechte Ecke machtlos.

Goppel an den Pfosten
Glück für den VfL in der 36.Minute! Prtajin kam von der Grundlinie zur Flanke, suchte zunächst Kovacevic der zunächst verpasste. Der Ball landete aber bei Goppel, der sich um die eigene Achse drehte und Richtung Tor schlenzte. Kühn schien geschlagen, aber der Pfosten rettet für Osnabrück.
In Folge konnte sich Wiesbaden erstmals in der Hälfte der Niedersachsen festsetzen, ohne jedoch weiter Gefahr zu erzeugen.

Die Nachspielzeit wurde hier  von Patrick Kessel mit zwei Minuten angezeigt. Die Zeit verstrich und es ertönt der Halbzeitpfiff.

Wiesbaden rückt an Abstiegszone 

Bittere Niederlage gegen den Tabellenletzten 

Der SV Wehen Wiesbaden reagierte auf den bisherigen Spielverlauf. Für Mathisen und Fechner kamen zu Beginn der zweiten Hälfte Carstens und Taffertshofer in die Mannschaft.

Die Hausherren scheinen hier deutlich um Korrektur des Ergebnisses bemüht. Zunächst wollte sich aber Tafferthofer zeigen, grätschte Tesche in der 49.Minute ab. In den Folgeminuten, aktuell in der 54., sorgte gleich zweimal eine Hereingabe von Goppel für Gefahr. Die flache Variante landete bei Prtajin, der allerdings geblockt wurde. Der zweite Ball landete ebenso beim Niederländer, der dieses Mal hoch flankte. Dieses Chance sollten Diakhite als auch Ajdini vorbeiziehen lassen. Auch in der 59.Minute kein Treffer für die Hausherren.
Goppel hatte in der 60.Minute aus dem rechten Halbfeld geflankt, Prtajin gefunden, dessen Kopfball rauschte aber am linken Pfosten vorbei.

Zwei Wechsel, je einer auf jeder Seite: Niemann ersetzte beim VfL Conteh, bei Wiesbaden durfte nun Lee für Goppel ran. 61'. Niemann setzte sich doch an gleich in Szene, traf aber nur neben das Tor.

Abseitstreffer durch Vukotic
In der 66.Minute der ersehnte Ausgleich für die Hessen. Vukotic war am höchsten gestiegen, hatte nach einer Ecke aus gerade einmal fünf Metern eingköpft. Da aber Ajdini in der Situation sowohl von Vukotic, als auch von Mockenhaupt getroffen wurde, zählt der Treffer nicht. 
Die nächsten Minuten gehörten weiter Wiesbaden, große Entlastung gelang dem VfL Osnabrück nicht. 

In Folge, 74.Minute, Wechsel bei beiden Teams. Iredale kommt für Kovacevic auf Seiten der Gastgeber, der VfL ersetzte Wulff durch Wiemann. 

Der eingewechselte Lee hatte dann die nächste Großchance, 80.min, Der Stürmer zog aus der zweiten Reihe wuchtig ab, Kühn konnte den zu zentralen geschossenen Ball aber sicher abwehren. Kaum eine Minute später die doppelte Möglichkeit zum verdienten Ausgleich. Bei einem Chipball hinter die Kette war der VfL schlecht sortiert. Prtajin löste sich geschickt im Zentrum, den Abschluss klärte der Osnabrücker Keeper und auch H der Nachschuss wurde geblockt. 

Drei Wechsel fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit: Kunze und Androutsos für Engelhardt und Ajdini bei Osnabrück. Agrafiotis für Bätzner bei Wiesbaden stand auf der Anzeigetafel. 

In der 86.Minute war es wieder der starke Kühn, der drei Punkte für sein Team festhielt. Einen Kopfball des gerade erst eingewechselten Agrafiotis konnte er mit hochgerissenem Arm noch herauskratzen. Das war hier nur noch absoluter Abwehrkampf und dieser forderte seinen Tribut. Die Emotionen kamen ins Spiel und am Ende war es dann Cuisance, der zunächst Gelb wegen Zeitspiels sah, diese Karte beklatschte und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Pünktlich zur Schlussminute. 

Die Nachspielzeit betrug, auch zahlreichen Unterbrechnugen geschuldet, sieben Minuten. Auch hier lief alles weiter Richtung Tor von Osnabrück. 

Am Ende sollte aber die Null für Wiesbaden stehen bleiben und Osnabrück entführt die drei Punkte aus Wiesbaden. 

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