Niederlage und Sieg für die Rhein Main Patriots
Am 19. Juli empfingen die Rhein-Main Patriots in der 1. Skaterhockey Bundesliga die ISC Düsseldorf Rams zum Topspiel in der heimischen Arena. Was mit einem beeindruckenden 3:0-Vorsprung nach dem ersten Drittel begann, endete in einer ernüchternden 7:9-Niederlage – der ersten seit April. Eine Partie, die die Patriots lange im Griff hatten, entglitt im Mittelabschnitt, ehe sie im Schlussdrittel trotz Ausgleich nicht mehr in ihren Rhythmus fanden.
Perfekter Auftakt – Patriots dominieren das erste Drittel
Die Hausherren starteten hochkonzentriert und setzten die Gäste früh unter Druck. In der 18. Minute erzielte Amandus Röttcher das 1:0. Nur eine Minute später legte Henry Wellhausen zum 2:0 nach. In der Schlussminute des Drittels erhöhte Tim Dohmen sogar auf 3:0 (20.). Das Team von Coach Patric Pfannmüller spielte diszipliniert, effizient und ließ defensiv kaum etwas zu – der Plan schien aufzugehen.
Bruch im zweiten Drittel – Düsseldorf schlägt zurück
Nach der Pause wendete sich das Blatt. Die Rams nutzten die erste Phase der Unordnung bei den Patriots konsequent aus und kämpften sich Tor um Tor heran. Zwar konnte André Gabler in der 34. Minute zwischenzeitlich zum 4:2 treffen, doch die Gäste hatten jetzt deutlich mehr Spielanteile und nutzten ihre Chancen eiskalt. Mit einem 4:4 ging es ins letzte Drittel.
Offener Schlagabtausch – doch Düsseldorf effektiver
Die Rams übernahmen nun die Spielkontrolle. Röttcher verkürzte zunächst auf 5:6 (47.), Dohmen stellte kurz darauf den Anschluss zum 6:7 her (48.). Als Röttcher in der 52. Minute den umjubelten 7:7-Ausgleich erzielte, keimte nochmal Hoffnung auf. Doch anstatt das Momentum zu nutzen, verfiel das Spiel der Patriots in Hektik und Ideenlosigkeit. Die Rams blieben zielstrebiger und entschieden das Spiel in den Schlussminuten für sich.
Fazit:
Ein starkes erstes Drittel reichte nicht, um den verdienten Lohn mitzunehmen. Zu verspielt, zu fehleranfällig in der Rückwärtsbewegung und zu wenig Durchschlagskraft in der entscheidenden Phase führten zu einer bitteren und unnötigen Niederlage – der ersten seit April.
Tore Rhein-Main Patriots:
Röttcher 1:0 (18.), 5:6 (47.), 7:7 (52.)
Wellhausen 2:0 (19.)
Dohmen 3:0 (20.), 6:7 (48.)
Gabler 4:2 (34.)
Die Rhein-Main Patriots haben am Sonntag mit einem klaren 13:7-Heimsieg gegen den TV Augsburg die passende Antwort auf die Niederlage vom Vortag gegeben. Mit einer der ordentlichen Vorstellung vor heimischem Publikum sichern sich die Patriots nicht nur wichtige Punkte, sondern festigen auch Platz 3 in der Tabelle – ein gelungener Abschluss vor der nun anstehenden vierwöchigen Sommerpause.
Das Team aus dem hessischen Assenheim dominierte das erste Drittel nach Belieben und setzte die Gäste aus Augsburg früh unter Druck. Bereits in der 5. Minute eröffnete David Lademann im Powerplay den Torreigen. In der Folge trafen Thibaut Lambert (9.), Marcel Müller (12.), Tobias Etzel (14.), erneut Müller (16.), Lambert (17.) und Henry Wellhausen (19.) zum klaren 7:1-Pausenstand. Die Patriots zeigten sich spielfreudig, kombinationssicher und defensiv stabil.
Im zweiten Drittel verwalteten die Patriots das Spiel clever und hielten Augsburg weiter auf Distanz. Lademann (23., Überzahl), Dohmen (34.) und erneut Lademann (35.) bauten die Führung auf 10:3 aus. Auch wenn der TV Augsburg zwischenzeitlich zu Treffern kam, war der Heimsieg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet.
Im Schlussabschnitt machte sich die Belastung des Wochenendes bemerkbar. Die Gäste konnten das Drittel mit 4:3 für sich entscheiden, doch Treffer von Röttcher (49.), Rohde (53.) und Wellhausen (58., Überzahl) sorgten für klare Verhältnisse und einen verdienten 13:7-Endstand.
Ein versöhnlicher Auftritt der Patriots, der Hoffnung für den Schlussspurt der Saison macht. Nach der Sommerpause geht es dann gut erholt ins letzte Saisondrittel – mit Blick auf die Playoffs.
Torschützen Rhein-Main Patriots:
- David Lademann (5./23./35.)
- Thibaut Lambert (9./17.)
- Marcel Müller (12./16.)
- Tobias Etzel (14.)
- Henry Wellhausen (19./58.)
- Tim Dohmen (34.)
- Amandus Röttcher (49.)
- Kilian Rohde (53.)
Strafzeiten:
Rhein-Main Patriots: 8 Minuten
TV Augsburg: 10 Minuten
Fazit:
Ein verdienter Heimsieg mit einer dominanten Anfangsphase, cleverem Spielmanagement im zweiten Drittel und kontrolliertem Schlussspurt trotz Müdigkeit. Der dritte Tabellenplatz ist vorerst gefestigt – ein perfekter Moment für eine Pause.
Aufstellung Rhein-Main Patriots:
Tor: Janis Grundhöfer, Benjamin Dorn
Feldspieler: Thibaut Lambert, Amandus Röttcher, Nico Lehtonen, Kilian Rohde, Marc Langer, David Lademann, Torben Reuner, Christian Unger, André Gabler, Marcel Müller, Tim Dohmen, Sean Liechti, Henry Wellhausen, Tobias Etzel
Quelle und Foto: Pressemeldung Rhein Main Patriots
Quelle und Foto: Pressemeldung Rhein Main Patriots