Schwerer Unfall auf der A6 bei St. Ingbert: Zwei Menschen schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz
St. Ingbert – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Saarbrücken sind am Freitagabend (7. August 2026) zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Lastwagen verlor die Autofahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen mehrere Elemente einer Baustelleneinrichtung. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise vollständig gesperrt werden.
Kollision zwischen Pkw und Lastwagen
Der Unfall ereignete sich gegen 18:25 Uhr auf der A6 in Höhe der Anschlussstelle St. Ingbert-West.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei kollidierte ein Pkw seitlich mit einem in gleicher Fahrtrichtung fahrenden Lastwagen. Durch den Zusammenstoß verlor die Fahrerin des Pkw die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Anschließend prallte der Wagen gegen mehrere Elemente der eingerichteten Baustelle und kam dort zum Stillstand.
Zwei Menschen schwer verletzt
Bei dem Verkehrsunfall wurden zwei Personen schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten die Verletzten zunächst an der Unfallstelle.
Für den schnellen Transport eines Schwerverletzten kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.
Vollsperrung sorgt für langen Stau
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn 6 im Unfallbereich zunächst vollständig gesperrt werden.
Da in diesem Abschnitt aufgrund einer Baustelle nur eine Fahrspur zur Verfügung stand, bildete sich ein erheblicher Rückstau.
Auch die Anschlussstelle St. Ingbert-West blieb für die Dauer der Unfallaufnahme rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs suchen die Ermittler nun Zeuginnen und Zeugen, die den Zusammenstoß beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf des Unfalls machen können.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion St. Ingbert unter der Telefonnummer 06894/1090 entgegen.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.