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Rhein-Neckar Löwen vs. Bergischer HC 28:25 (14:11)

Rhein-Neckar Löwen vs. Bergischer HC 28:25 (14:11)
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Löwen revanchieren sich – und behalten im Krimi die Nerven

Die Rhein-Neckar Löwen haben am Sonntagabend ein wichtiges Zeichen gesetzt. Gegen den Bergischen HC setzte sich das Team aus Mannheim mit 28:25 (14:11) durch – in einer Partie, die lange souverän wirkte, am Ende jedoch noch einmal zur Zitterpartie geriet.

Die Ausgangslage war klar: Nach der Hinspiel-Niederlage und dem Punktabzug gegen Lemgo hatten die Löwen noch eine Rechnung offen. Zudem lief die Mannschaft anlässlich des Weltfrauentags in Sondertrikots auf – ein symbolischer Rahmen für einen Abend, an dem sportlich Wiedergutmachung betrieben werden sollte.

Defensive als Fundament

Von Beginn an zeigten sich die Gastgeber hochkonzentriert. Mit einer aggressiven und gut organisierten Abwehr legten sie den Grundstein für die frühe 4:1-Führung. Die Defensive der Löwen arbeitete nahezu fehlerfrei, sodass Lars Kooij erst nach 18 Minuten das fünfte Tor für den BHC erzielte.

Im Angriff übernahmen vor allem Torhüter David Späth, Spielmacher Haukur Thrastarson und Kreisläufer Jannik Kohlbacher Verantwortung. Während Späth mit starken Paraden glänzte, lenkte Thrastarson das Spiel umsichtig und suchte immer wieder erfolgreich den Abschluss oder den Mitspieler. Dennoch war es BHC-Keeper Christopher Rudeck zu verdanken, dass der Rückstand nach 25 Minuten mit 7:12 aus Gästesicht noch in Grenzen blieb.

Schmeichelhafter Pausenstand für die Gäste

Kurz vor der Pause schlichen sich bei den Löwen einige technische Fehler ein. Der Bergische HC nutzte diese Phase, um den Rückstand zu verkürzen. So ging es mit 14:11 in die Kabinen – ein Ergebnis, das aus Sicht der Gäste durchaus schmeichelhaft war.

Ein besonderes Highlight blieb ohne Wertung: Thrastarson bediente Kohlbacher mit einem spektakulären Pass hinter dem Rücken, doch der Treffer fiel erst nach der Sirene.

Löwen behalten die Kontrolle – und zittern doch

Der zweite Durchgang begann temporeich und ausgeglichen. Späth verhinderte in der 39. Minute mit einer starken Parade den möglichen Anschluss zum 17:19. Im Gegenzug stellte Thrastarson mit seiner zwölften Torbeteiligung auf 20:16.

Doch der Bergische HC gab sich nicht auf. Angetrieben vom immer stärker werdenden Rudeck kämpften sich die Gäste mehrfach auf zwei Treffer heran. Die Partie blieb intensiv, doch Späth stand seinem Gegenüber in nichts nach. Als sich die Löwen in der 57. Minute auf 27:22 absetzten, schien die Entscheidung gefallen.

Spannung bis zur letzten Minute

In einer letzten Auszeit appellierte BHC-Trainer Arnor Thor Gunnarsson an die Bedeutung des Torverhältnisses im Abstiegskampf. Seine Mannschaft setzte noch einmal alles auf eine Karte: Eine Minute vor dem Ende verkürzte Johannes Wasielewski auf 25:27.

Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Gino Steenaerts, der zum 28:25-Endstand traf und damit den Deckel auf eine intensive Partie setzte.

Fazit

Die Rhein-Neckar Löwen feiern einen verdienten Heimsieg, der vor allem auf einer starken Defensivleistung und einem überragenden David Späth basiert. Trotz zwischenzeitlich komfortabler Führung wurde es am Ende noch einmal eng. Für den Bergischen HC bleibt die Erkenntnis, dass Moral und Kampfgeist stimmen – auch wenn es letztlich nicht zu Punkten reichte.


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