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Polizeieinsatz in Niedernhausen: Jugendliche schießen mit Schreckschusspistole – Festnahmen am Abend

Niedernhausen/Rüdesheim. Zwei Vorfälle innerhalb weniger Stunden haben am Mittwoch (15. April 2026) Polizei und Anwohner im Rheingau-Taunus-Kreis beschäftigt. In Niedernhausen löste der Einsatz einer Schreckschusswaffe einen größeren Polizeieinsatz aus, während in Rüdesheim ein Diebstahl auf einer Baustelle gemeldet wurde.


Jugendliche schießen in die Luft – Polizei rückt mit Großaufgebot aus

Am Mittwochabend gegen 19:30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er zwei Jugendliche in der Platter Straße beobachtet hatte. Nach Angaben des Meldenden sollen die beiden mit einer Pistole mehrfach in die Luft geschossen haben. Anschließend flüchteten sie in Richtung eines nahegelegenen Supermarkts.

Die Polizei reagierte umgehend und entsandte mehrere Streifen – sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte – nach Niedernhausen, um die Verdächtigen zu lokalisieren. Im Rahmen der Fahndung konnten die Einsatzkräfte zwei junge Männer im Alter von 16 und 18 Jahren festnehmen.

Bei der sichergestellten Waffe handelte es sich um eine Schreckschusspistole. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 16-Jährige an seine Erziehungsberechtigten übergeben, während der 18-Jährige auf freien Fuß kam. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


Werkzeugdiebstahl in Rüdesheim: Täter nutzen kurze Abwesenheit

Bereits am Mittwochmorgen kam es in Rüdesheim zu einem weiteren Vorfall. Zwischen 09:10 Uhr und 09:30 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter Zugang zu einem Baustellengelände in der Vincenzstraße.

Die Diebe nutzten offenbar eine kurze Phase, in der die Baustelle unbeaufsichtigt war, und entwendeten eine hochwertige Handkreissäge der Marke Hilti. Anschließend konnten sie unerkannt flüchten.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Diebstahl geben können, sich unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 zu melden.


Polizei warnt vor Gefahren und bittet um Hinweise

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch Schreckschusswaffen im öffentlichen Raum erhebliche Gefahren und Verunsicherung auslösen können. Entsprechende Vorfälle führen regelmäßig zu größeren Einsätzen.

Gleichzeitig appellieren die Ermittler an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen frühzeitig zu melden, um Straftaten schneller aufklären zu können.

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