Zum Hauptinhalt springen

Hitzewelle rollt auf Frankfurt zu: Rettungsdienst erhöht Einsatzbereitschaft – DWD warnt vor über 35 Grad

Hitzewelle rollt auf Frankfurt zu: Rettungsdienst erhöht Einsatzbereitschaft – DWD warnt vor über 35 Grad
News-Stadt

Mehr Notfalleinsätze erwartet – Bevölkerung soll sich auf extreme Temperaturen einstellen

Frankfurt bereitet sich auf die nächste Hitzewelle vor. Nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden in den kommenden Tagen erneut Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius erwartet. Der Rettungsdienstträger Frankfurt rechnet deshalb mit einer deutlich höheren Belastung der Notfallrettung und hat vorsorglich zusätzliche Rettungsmittel in Dienst gestellt.

Rettungsdienst erhöht Kapazitäten

Aufgrund der angekündigten Wetterlage wurde die Vorhaltung an Rettungsfahrzeugen bis Anfang der kommenden Woche leicht erhöht.

Andreas Ruhs, Direktionsbereichsleiter Einsatzvorbereitung des Rettungsdienstträgers Frankfurt, erklärt:

„Wir erwarten eine witterungsbedingte höhere Auslastung des Rettungsdienstes und haben deshalb bis Anfang nächster Woche die Vorhaltung an Rettungsmitteln leicht erhöht. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, den Rettungsdienst und die Krankenhäuser zu entlasten, indem er sich dem Wetter angepasst verhält.“

Hohe Temperaturen belasten besonders Risikogruppen

Die Einsatzkräfte appellieren insbesondere an ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen, die Hitze ernst zu nehmen. Trotz etwas kühlerer Nächte könne die anhaltende Wärme den Körper erheblich belasten und zu gesundheitlichen Problemen führen.

So schützen Sie sich bei großer Hitze

Die Einsatzkräfte empfehlen:

  • ausreichend Wasser trinken,
  • direkte Sonneneinstrahlung möglichst vermeiden,
  • Kopfbedeckung und Sonnenschutz verwenden,
  • Wohnräume in den kühlen Morgen- und Abendstunden lüften,
  • körperliche Anstrengungen und Sport möglichst auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen,
  • den Schlafplatz möglichst kühl halten.

Hohe Waldbrand- und Vegetationsbrandgefahr

Neben den gesundheitlichen Risiken warnen Feuerwehr und Rettungsdienst auch vor der aktuell hohen Gefahr von Vegetationsbränden. Die anhaltende Trockenheit sorgt dafür, dass sich Brände auf Wiesen und in Wäldern schnell ausbreiten können.

Um Brände zu verhindern, sollten folgende Regeln unbedingt beachtet werden:

  • kein offenes Feuer in der Natur,
  • keine glimmenden Zigaretten wegwerfen,
  • nicht auf trockenem Gras parken,
  • Grillen nur an ausdrücklich erlaubten und sicheren Plätzen.

Notruf nur im Ernstfall wählen

Der Rettungsdienst bittet die Bevölkerung außerdem darum, den Notruf 112 ausschließlich in echten Notfällen zu wählen. Ein verantwortungsbewusstes Verhalten helfe dabei, Rettungsdienst und Krankenhäuser während der bevorstehenden Hitzewelle zu entlasten und schnelle Hilfe für Menschen in akuten Notlagen sicherzustellen.

Anzeige