Mainzer Oktoberfest findet doch statt – Stadt bestätigt grünes Licht nach wochenlangem Hin und Her
Mainz. Nach wochenlangem Hin und Her steht nun fest: Das Mainzer Oktoberfest 2026 kann doch stattfinden. Nachdem die Veranstaltung zuvor bereits zweimal abgesagt worden war, hat der Veranstalter nun grünes Licht erhalten. Die Stadt Mainz bestätigte den aktuellen Stand auf Nachfrage von News-Stadt.de.
Die noch fehlenden Unterlagen zum Brandschutz und zur Statik des Festzeltes wurden nachgereicht. Damit steht der Durchführung des Festes nach aktuellem Stand formal nichts mehr im Wege.
Los geht es bereits am Freitag, 23. Oktober 2026.
Fehlende Unterlagen zu Brandschutz und Statik liegen vor
Entscheidend für die neue Entwicklung waren die bislang noch ausstehenden Unterlagen für das Festzelt.
Nach Angaben des Veranstalters wurden die erforderlichen Nachweise zu Brandschutz und Statik inzwischen vollständig nachgereicht.
Auch die Stadt Mainz bestätigte gegenüber News-Stadt.de, dass die entsprechenden Unterlagen nun vorliegen.
Damit kann das Oktoberfest nach dem langen Genehmigungsstreit doch noch stattfinden.
Neues Festzelt brachte Bewegung in die Situation
Zuvor hatte es bereits eine entscheidende Wendung gegeben: Auf dem Mainzer Messegelände wurde ein neues Festzelt aufgebaut.
Das Zelt wurde von einem externen Verleiher angemietet und sollte die Probleme lösen, die zur vorherigen Absage geführt hatten.
DEHOGA-Präsident Gereon Haumann hatte bereits zuvor erklärt, dass das neu aufgebaute Zelt nach seiner Einschätzung die notwendigen Anforderungen erfülle.
Nun liegen auch die erforderlichen Unterlagen vor.
Ursprünglicher Start war bereits für den 8. Oktober geplant
Eigentlich sollte das Mainzer Oktoberfest bereits am 8. Oktober 2026 beginnen.
Doch die Veranstaltung wurde aufgrund der ungeklärten Genehmigungssituation zunächst gestoppt.
Im Mittelpunkt stand insbesondere das ursprünglich vorgesehene Festzelt.
Nach Auffassung der Stadt konnte dieses nicht ohne Weiteres als klassisches temporäres Festzelt behandelt werden, da es über einen längeren Zeitraum nicht regelmäßig ab- und wieder aufgebaut worden war.
Die daraufhin vorgelegten Nachweise reichten zunächst nicht aus, um die Bedenken auszuräumen.
Es folgte ein wochenlanges Tauziehen um die Veranstaltung.
Jetzt wird an zwei Wochenenden gefeiert
Mit der nun erfolgten Klärung steht auch der neue Veranstaltungszeitraum fest.
Das Mainzer Oktoberfest findet zunächst von:
Freitag, 23. Oktober, bis Sonntag, 25. Oktober 2026
statt.
In der darauffolgenden Woche wird noch einmal von:
Donnerstag, 29. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober 2026
gefeiert.
Damit bekommt Mainz trotz des verspäteten Starts noch mehrere Oktoberfest-Tage.
Bereits gekaufte Tickets behalten teilweise ihre Gültigkeit
Nach Angaben des Veranstalters behalten die Eintrittskarten für die nun vorgesehenen beiden Veranstaltungswochen ihre Gültigkeit.
Tickets für Termine, die aufgrund der vorherigen Absagen nicht stattfinden, sollen entsprechend erstattet werden.
Besucherinnen und Besucher sollten deshalb prüfen, für welchen Veranstaltungstag ihre Eintrittskarte ursprünglich gebucht wurde.
DEHOGA verwies auf wirtschaftliche Bedeutung
Der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA hatte die Bemühungen um eine Lösung in den vergangenen Tagen begleitet.
Haumann hatte dabei auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des Oktoberfestes für andere Branchen in Mainz hingewiesen.
Von der Veranstaltung profitierten nicht nur der Veranstalter und die Gastronomie, sondern beispielsweise auch Hotels, Bäckereien, Taxiunternehmen und weitere Dienstleister.
Entsprechend groß war das Interesse an einer schnellen Lösung.
Nach langem Tauziehen kann in Mainz nun doch gefeiert werden
Nach zwei Absagen, Diskussionen um das ursprüngliche Festzelt und neuen Genehmigungsunterlagen steht nun fest: Das Mainzer Oktoberfest 2026 findet statt.
Mit dem neuen Festzelt und den inzwischen vorliegenden Nachweisen kann die Veranstaltung am Freitag, 23. Oktober, starten.
Nach dem wochenlangen Hin und Her heißt es auf dem Mainzer Messegelände damit nun doch noch: Oktoberfest statt Absage.