Mainz: Mann mit Eisenstange auf Uni-Campus – Polizei setzt Taser ein
Mainz. In der Nacht zum Sonntag, 11. Oktober 2026, ist es auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ein Mann soll sich trotz eines bestehenden Hausverbots auf dem Campus aufgehalten und aggressiv verhalten haben. Nach Angaben der Polizei führte er zunächst eine Eisenstange mit sich. Bei der anschließenden Kontrolle richtete er einen Sperrpfosten in Richtung der Beamten.
Da der Mann den Gegenstand trotz mehrfacher Aufforderung nicht ablegte, setzten die Einsatzkräfte einen Taser ein.
Sicherheitsdienst verständigt Polizei
Ausgangspunkt des Einsatzes war die Meldung eines Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes.
Dieser teilte der Polizei mit, dass sich ein Mann trotz bestehenden Hausverbots auf dem Universitätsgelände aufhalte.
Zudem soll sich der Mann aggressiv verhalten und eine Eisenstange mit sich geführt haben.
Daraufhin rückten Polizeikräfte zum Campus aus.
Mann richtet Sperrpfosten auf Polizeibeamte
Als die Einsatzkräfte den Mann kontrollieren wollten, nahm dieser nach Angaben der Polizei einen Sperrpfosten auf.
Anschließend richtete er den Gegenstand in Richtung der Beamten.
Die Polizisten forderten den Mann mehrfach auf, den Sperrpfosten abzulegen. Dieser Aufforderung kam er jedoch nicht nach.
Polizei setzt Taser ein
Um die Situation zu beenden und den Mann zu Boden zu bringen, setzten die Einsatzkräfte schließlich ein Distanz-Elektroimpulsgerät, einen sogenannten Taser, ein.
Der Mann konnte anschließend unter Kontrolle gebracht werden.
Angaben zu möglichen Verletzungen infolge des Einsatzes machte die Polizei zunächst nicht.
Unterbringung in psychiatrischem Krankenhaus
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann durch das zuständige Rechts- und Ordnungsamt in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Gegen ihn wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung sowie des Hausfriedensbruchs eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.