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Zwei Einbrüche in Bad Soden! 59-Jähriger in Kelkheim geschlagen!

Zwei Einbrüche in Bad Soden! 59-Jähriger in Kelkheim geschlagen!
Symbolbild: News-Stadt KI gerneriert

Bad Soden/Kelkheim/Main-Taunus-Kreis. Mehrere Straftaten beschäftigen derzeit die Polizei im Main-Taunus-Kreis. In Bad Soden brachen Unbekannte in zwei Einfamilienhäuser ein und erbeuteten unter anderem Bargeld und eine Münzsammlung. In Kelkheim soll ein Jugendlicher einen 59-jährigen Passanten mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Darüber hinaus warnt die Polizei aktuell vor einer Zunahme von Schockanrufen und Anrufen falscher Polizeibeamter.

Bad Soden: Münzsammlung und Bargeld aus Einfamilienhaus gestohlen

Zwischen Montag, 19. Oktober 2026, und Dienstagmorgen, 20. Oktober, 7.30 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Dachbergstraße in Bad Soden ein.

Nach bisherigen Erkenntnissen gelangten die Täter zunächst über ein Gartentor auf das Grundstück.

Anschließend hebelten sie ein Fenster oberhalb des Kellerdachs auf und gelangten auf diesem Weg in das Wohnzimmer des Hauses.

Täter durchsuchen Erd- und Obergeschoss

Im Gebäude durchsuchten die Einbrecher die Räume im Erd- und Obergeschoss nach Wertgegenständen.

Dabei erbeuteten sie eine Münzsammlung sowie Bargeld.

Anschließend verließen die Täter das Haus unerkannt und flüchteten in unbekannte Richtung.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter 06196 2073-0 bei der Polizei zu melden.

Weiterer Einbruch in Bad Soden: Bewegungsmelder zerstört

Nur wenige Stunden später kam es zu einem weiteren Einbruch in ein Einfamilienhaus in Bad Soden.

Am Dienstag, 20. Oktober 2026, verschafften sich Unbekannte zwischen 16.55 Uhr und 20.10 Uhr Zugang zu einem Grundstück in der Altenhainer Straße.

Nach Angaben der Polizei zerstörten die Täter zunächst den Bewegungsmelder im Bereich der Eingangstür.

Anschließend hebelten sie mit erheblicher Gewalt eine seitlich gelegene Terrassentür auf.

Bargeld aus Wohnhaus gestohlen

Die Einbrecher durchsuchten sämtliche Räume im Erd- und Obergeschoss nach Wertgegenständen.

Schließlich flüchteten sie mit Bargeld als Beute.

Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen in Bad Soden besteht, geht aus der Mitteilung der Polizei nicht hervor.

Auch in diesem Fall bittet die Polizei unter 06196 2073-0 um Hinweise.

Kelkheim: 59-Jähriger von Jugendlichem ins Gesicht geschlagen

Am Dienstagabend kam es gegen 18.55 Uhr im Bereich eines Kinderspielplatzes im Dingesweg in Kelkheim-Hornau zu einer Körperverletzung.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein 59-jähriger Passant zunächst von einer Gruppe Jugendlicher verbal angegangen.

Einer der Jugendlichen soll dem Mann anschließend den Mittelfinger gezeigt und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Der 59-Jährige erlitt dabei Verletzungen im Gesichtsbereich.

Jugendgruppe flüchtet mit E-Scootern

Der mutmaßliche Angreifer wird von der Polizei wie folgt beschrieben:

  • etwa 13 bis 15 Jahre alt

  • circa 1,75 Meter groß

  • schlanke Statur

  • kurze, schwarze und gelockte Haare

  • dunkle Winterjacke mit Pelzkragen

  • dunkle Jeans

Nach der Tat flüchtete die Jugendgruppe mit E-Scootern in Richtung Stadtmitte.

Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, sich unter 06196 2073-0 zu melden.

Polizei warnt vor vermehrten Schockanrufen

Im Main-Taunus-Kreis registriert die Polizei derzeit vermehrt sogenannte Schockanrufe sowie Anrufe falscher Polizeibeamter.

Dabei geben sich die Täter beispielsweise als Kriminalbeamte aus und behaupten, in der direkten Nachbarschaft habe ein Einbruch stattgefunden. Anschließend versuchen sie, Informationen über Bargeld, Schmuck oder andere Vermögenswerte zu erhalten.

Teilweise geben die Betrüger vor, diese Wertgegenstände zur Sicherheit abholen zu müssen.

Bei verdächtigen Anrufen selbst auflegen

Die Polizei rät, bei entsprechenden Anrufen besonders vorsichtig zu sein.

Werden persönliche Daten, Informationen über Vermögenswerte oder andere sensible Angaben verlangt, sollte das Gespräch beendet werden.

Anschließend sollten Betroffene selbstständig über eine eigenständig recherchierte Telefonnummer bei der örtlichen Polizei oder im Zweifelsfall über den Notruf 110 nachfragen.

Wichtig sei dabei nach Angaben der Polizei, das ursprüngliche Telefonat selbst aktiv zu beenden, bevor eine andere Telefonnummer gewählt wird.

Niemals Bargeld oder Wertsachen übergeben

Die Polizei rät zudem:

  • niemals Angaben zu Bargeld, Schmuck oder Bankguthaben zu machen

  • keine Wertsachen an unbekannte Personen zu übergeben

  • sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen

  • bei Unsicherheit Angehörige oder andere Vertrauenspersonen einzubeziehen

  • verdächtige Anrufe der Polizei zu melden

Grundsätzlich gilt: Die echte Polizei fordert am Telefon nicht dazu auf, Bargeld oder Wertgegenstände zur angeblichen Sicherung an fremde Personen zu übergeben.

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