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Löwen Frankfurt verlieren Heimspiel gegen Schwenninger Wild Wings 1:2 – Effizienz entscheidet Duell in der NIX Eissporthalle

Löwen Frankfurt verlieren Heimspiel gegen Schwenninger Wild Wings 1:2 – Effizienz entscheidet Duell in der NIX Eissporthalle
Patrick Gawlik

Schwieriger Start ins Eishockeyjahr 2026 vor heimischer Kulisse

In der NIX Eissporthalle Frankfurt empfingen die Löwen Frankfurt zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 die Schwenninger Wild Wings. Nach einer sportlich durchwachsenen Phase im Dezember waren die Hessen mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und mit entsprechendem Selbstvertrauen in die Begegnung gegangen.

Unter der Leitung von Cheftrainer Tom Pokel hatte sich das Team zuletzt deutlich stabiler präsentiert – sowohl defensiv als auch offensiv. Gegen die Wild Wings reichte diese Entwicklung jedoch nicht, um Zählbares mitzunehmen.


Personelle Ausgangslage: Offensive Qualität, stabile Torhüter

Die Frankfurter Offensive wurde weiterhin von Linus Fröberg angeführt, der mit sieben Toren und 19 Assists das interne Scoring anführte. Unterstützung erhielt er unter anderem von Maksim Matushkin (8 Tore, 15 Assists) sowie Cameron Brace, der mit 11 Treffern und 9 Vorlagen ebenfalls konstant punktete.

Zwischen den Pfosten vertrauten die Löwen erneut auf Mirko Pantkowski, der zuletzt für Stabilität gesorgt hatte. Dustin Tokarski stand zwar im Kader, musste jedoch erneut als überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. Auf Cody Brenner mussten die Frankfurter weiterhin verletzungsbedingt verzichten.


Starkes erstes Drittel – Brace bringt Frankfurt in Führung

Vor gut gefüllten Rängen erwischten die Löwen den besseren Start. Bereits früh setzte Eric Uba ein erstes Ausrufezeichen, als er hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe eroberte und Nathan Burns bediente. Dessen Direktabnahme entschärfte Schwenningens Torhüter Joacim Eriksson jedoch reaktionsschnell.

Kurz darauf belohnte sich Frankfurt für den engagierten Beginn: Cameron Brace traf nach einem zunächst an der Latte gescheiterten Distanzschuss im zweiten Versuch aus dem rechten Bullykreis sehenswert zur verdienten 1:0-Führung.

Mit zunehmender Spieldauer ließ jedoch die defensive Konsequenz nach. In Unterzahl nutzten die Wild Wings eine Kontersituation eiskalt aus: Alexander Karachun traf aus den inneren Hashmarks zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.


Zweites Drittel: Schwenningen übernimmt die Kontrolle

Im Mittelabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gäste. Zwar sorgte Christopher Wilkie mit einer starken Einzelaktion für einen der wenigen Frankfurter Höhepunkte, doch insgesamt kontrollierten die Wild Wings über weite Strecken das Geschehen.

Die Gäste setzten sich immer wieder minutenlang im Drittel der Löwen fest. Jordan Szwarz scheiterte noch aus kurzer Distanz an Pantkowski, ehe kurz vor Drittelende die verdiente Führung fiel: Sebastian Uvira nutzte zu viel Platz im rechten Bullykreis und traf unhaltbar zum 1:2.

Frankfurt ging nach einem ernüchternden zweiten Drittel mit einem knappen Rückstand in die Pause – auch dank Pantkowski und der mangelnden Präzision der Gäste hätte dieser höher ausfallen können.


Schlussabschnitt ohne Durchschlagskraft

Trotz des geringen Rückstands fanden die Löwen im dritten Drittel keinen strukturierten Zugriff auf die Partie. Offensivaktionen versandeten früh, der Spielaufbau blieb fehleranfällig. In der Schlussphase erhöhten die Hausherren zwar nochmals den Druck – unter anderem durch Distanzschüsse von Matushkin und Fröberg –, doch Eriksson blieb souverän.

Am Ende fehlte den Löwen die letzte Konsequenz im Abschluss. Frankfurt musste sich den effizienteren Schwenninger Wild Wings mit 1:2 geschlagen geben.


Fazit

Die Löwen Frankfurt bestätigten über weite Strecken ihre defensive Stabilisierung der vergangenen Wochen, ließen jedoch offensiv zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Schwenningen agierte abgeklärter, nutzte defensive Nachlässigkeiten konsequent aus und entführte verdient drei Punkte aus Frankfurt.

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