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Löwen Frankfurt schlagen Bremerhaven 4:1 und sichern Klassenerhalt in der DEL

Löwen Frankfurt schlagen Bremerhaven 4:1 und sichern Klassenerhalt in der DEL
Patrick Gawlik

Starker Auftritt nach der Olympiapause bringt entscheidenden Sieg im Saison-Endspurt

Nach der Olympiapause hatten die Löwen Frankfurt die verbleibende Zeit gezielt zur Regeneration und zur Vorbereitung auf die letzten acht Saisonspiele genutzt – und profitierten davon unmittelbar im Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Während die Hessen mit voller Konzentration in die entscheidende Phase der DEL-Spielzeit gestartet waren, hatten die Gäste aus Bremerhaven gleich vier Spieler für internationale Einsätze bei den Olympischen Spielen in Mailand abstellen müssen.

Torhüter Kristers Gudlevskis war zwar als dritter Goalie für Lettland nominiert gewesen, kam dort jedoch nicht zum Einsatz. Anders verhielt es sich bei Nicholas Jensen, Phillip Bruggisser und Christian Wejse, die für Dänemark alle vier Turnierspiele absolviert hatten und entsprechend belastet in den Ligaalltag zurückkehrten.


Kaderveränderungen bei den Löwen während der Spielpause

Auch abseits des Eises hatte sich bei den Löwen Frankfurt in der olympischen Unterbrechung Entscheidendes getan. Sportdirektor Jan Barta hatte sich mit Jakob Lilja, Dustin Tokarski und Reid McNeill auf vorzeitige Vertragsauflösungen verständigt. Damit standen die drei Spieler im Duell gegen Bremerhaven nicht mehr zur Verfügung.

Vor dem Spieltag hatten die Löwen mit 42 Punkten auf Tabellenplatz 13 gelegen und bereits komfortable 19 Zähler Vorsprung auf Schlusslicht Dresden aufgewiesen. Bremerhaven hingegen hatte mit 70 Punkten Rang sechs belegt und sich mitten im Rennen um die direkte Play-off-Qualifikation befunden – lediglich drei Punkte vor den Eisbären Berlin.


Löwen dominieren Anfangsphase und gehen verdient in Führung

In der Frankfurter NIX Eissporthalle hatten die Hausherren einen engagierten Start erwischt. Carter Rowney hatte das erste Bully gewonnen, ehe die Löwen früh Druck aufgebaut hatten. Markus Schweigers Schussversuch war zunächst noch von Chris Wilkie geblockt worden, doch die Gastgeber hatten sich zunehmend ein Chancenplus erarbeitet.

In der 16. Minute hatte Ty Glover schließlich einen Puckverlust der Gäste im Angriffsdrittel genutzt. Mit viel Zeit war er zum Abschluss gekommen und hatte die verdiente 1:0-Führung erzielt – zu einem Zeitpunkt, als Bremerhaven gerade begonnen hatte, selbst offensiv aktiver zu werden.


Bremerhaven gleicht aus – Frankfurt antwortet eiskalt

Nach dem Seitenwechsel hatte Bremerhaven mehr Spielanteile entwickelt. Ein Distanzschuss von Maksim Matushkin war von Gudlevskis zwar nicht festgehalten, aber noch zur Seite geklärt worden. Kurz darauf hatte Cameron Brace im Slot eine weitere Frankfurter Gelegenheit vergeben.

In der 28. Minute hatten die Gäste schließlich eine Unachtsamkeit im Frankfurter Aufbauspiel bestraft und durch den dänischen Olympiateilnehmer zum 1:1 ausgeglichen.

Doch die Antwort der Löwen hatte nicht lange auf sich warten lassen: Carter Rowney hatte sich im Slot energisch durchgesetzt und Linus Fröberg freigespielt, der den Puck zur erneuten Führung durch die Schoner von Gudlevskis geschoben hatte (34.).


Pfaffengut trifft 0,2 Sekunden vor der Drittelpause

Eine dramatische Szene hatte sich unmittelbar vor Ende des zweiten Drittels ereignet. Während Ty Glover gleich zweimal auf der Strafbank gesessen hatte, war den Löwen ein Unterzahlkonter gelungen. Daniel Pfaffengut hatte abgeschlossen, ehe die Schiedsrichter den Treffer per Videobeweis überprüft hatten.

Das Ergebnis: Noch 0,2 Sekunden waren auf der Uhr gewesen – das Tor hatte gezählt. Frankfurt war mit einer 3:1-Führung in die zweite Pause gegangen.


Schweiger und Matushkin machen alles klar

Im Schlussabschnitt hatten die Löwen ihre Führung konsequent ausgebaut. Markus Schweiger war über die rechte Seite ins Angriffsdrittel vorgedrungen und hatte quer auf Maksim Matushkin gelegt, der Gudlevskis keine Chance gelassen und auf 4:1 erhöht hatte (44.).

Mit diesem Treffer war die Partie endgültig entschieden gewesen.


Klassenerhalt perfekt: Frankfurt bleibt erstklassig

Durch den überzeugenden Heimsieg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven hatten die Löwen Frankfurt ihre kleine Siegesserie auch nach der Olympiapause fortgesetzt. Da parallel Schlusslicht Dresden bei den Kölner Haien deutlich mit 2:7 unterlegen gewesen war, stand der Klassenerhalt der Hessen fest.

Unter lautstarken „Nie mehr zweite Liga“-Rufen hatte die Frankfurter Kurve ihr Team nach Spielende gefeiert – der Verbleib in der Deutschen Eishockey Liga war gesichert.


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