Löwen Frankfurt beenden DEL-Saison mit Niederlage gegen Nürnberg Ice Tigers
Die Löwen Frankfurt haben ihr letztes Spiel der DEL-Saison 2025/26 verloren und die Spielzeit damit auf dem 13. Tabellenplatz beendet. Im Heimspiel in der ausverkauften NIX Eissporthalle unterlagen die Hessen den Nürnberg Ice Tigers nach einem intensiven und phasenweise hitzigen Duell. Trotz kämpferischer Leistung gelang es den Frankfurtern nicht mehr, den frühen Rückstand aufzuholen.
Während Nürnberg bereits vor dem Spiel sicher für die erste Play-off-Runde qualifiziert gewesen war, hatten die Löwen lediglich noch eine minimale Chance auf Tabellenplatz zwölf. Dafür hätten sie gewinnen und gleichzeitig auf eine Niederlage der Iserlohn Roosters hoffen müssen. Am Ende blieb es jedoch beim sportlichen Minimalziel: dem Klassenerhalt in der PENNY DEL.
Emotionale Atmosphäre zum letzten Saisonspiel
Trotz der sportlich durchwachsenen Saison war die NIX Eissporthalle erneut bestens gefüllt. Die Fans der Löwen Frankfurt sorgten zum Saisonabschluss für eine beeindruckende Choreografie in den Vereinsfarben Orange und Schwarz. Eine große Deutschlandkarte mit den Spielorten der Liga sowie das Banner „Unsere Farben durch ganz Deutschland tragen die Kurve“ prägten das Bild auf den Rängen.
Die Mannschaft um Kapitän Maksim Matushkin wollte sich mit einer engagierten Leistung von den Anhängern verabschieden, die das Team über die gesamte Saison hinweg lautstark unterstützt hatten.
Nürnberg erwischt den besseren Start
Sportlich erwischten jedoch die Gäste aus Franken den besseren Beginn. Nürnberg setzte die Löwen früh unter Druck und prüfte Frankfurts Torhüter Cody Brenner bereits in den Anfangsminuten. Den ersten gefährlichen Abschluss von Charlie Gerard konnte Brenner zunächst noch sicher entschärfen.
Nach mehreren ruppigen Szenen nahm die Partie jedoch schnell an Intensität zu. In der 9. Minute brachte Thomas Heigl die Ice Tigers mit einem Distanzschuss in Führung. Nur zwei Minuten später folgte der nächste Rückschlag für Frankfurt: Nach einer Strafzeit nutzte Nürnberg die Unordnung in der Löwen-Defensive eiskalt aus. Evan Barratt erhöhte lediglich sechs Sekunden später auf 2:0.
Das Spiel entwickelte sich zunehmend zu einem körperbetonten und teilweise hitzigen Duell. Nürnberg schien bereits im Play-off-Modus zu agieren, während sich Frankfurt zunächst schwer tat, die robuste Gangart der Gäste anzunehmen. Mit einem 0:2-Rückstand gingen die Löwen schließlich in die erste Drittelpause.
Offener Schlagabtausch im zweiten Drittel
Der Mittelabschnitt brachte deutlich mehr Tore – und Hoffnung für die Gastgeber. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn setzte Matthew Wedman ein starkes Zeichen. Nach einem schnellen Konter über die linke Seite überwand er Nürnbergs Torhüter Niklas Treutle mit einem präzisen Schuss über die Fanghand zum 1:2.
Doch Nürnberg reagierte prompt. In der 25. Minute ließ ein schneller Pass von Cody Haiskanen die Frankfurter Defensive schlecht aussehen, Timo Bakos schob am langen Pfosten zum 1:3 ein.
Die Löwen gaben sich jedoch nicht auf. Nachdem Daniel Pfaffengut und Matthew Wedman zunächst gute Chancen aus kurzer Distanz vergeben hatten, traf Linus Fröberg in der 32. Minute aus dem Rückraum zum 2:3-Anschluss.
Die Hoffnung hielt allerdings nicht lange. Kurz vor der Pause erhöhte Nürnberg erneut: Ein abgefälschter Schuss rutschte an Cody Brenner vorbei ins Tor – das 2:4 und der erneute Zwei-Tore-Rückstand für Frankfurt.
Vier Treffer im zweiten Drittel sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel in der NIX Eissporthalle, doch erneut gingen die Löwen mit einem Rückstand in die Pause.
Saison endet auf Platz 13
Im Schlussdrittel gelang es Frankfurt nicht mehr, das Spiel entscheidend zu drehen. Nürnberg verteidigte den Vorsprung souverän und brachte den Sieg über die Zeit.
Damit beendeten die Löwen Frankfurt die DEL-Saison 2025/26 auf dem 13. Tabellenplatz. Das Minimalziel Klassenerhalt wurde erreicht, dennoch blieb bei Fans, Spielern und Verantwortlichen das Gefühl, dass in dieser Spielzeit mehr möglich gewesen wäre.
Nun begann für den Club die Sommerpause. In den kommenden Monaten galt es, die richtigen personellen und sportlichen Entscheidungen zu treffen, um in der nächsten Saison einen neuen Anlauf in der PENNY DEL zu starten.
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