Löwen bezwingen Eisbären Berlin mit 4:1 – Rowney glänzt mit Doppelpack
Die Löwen Frankfurt haben ihr Heimspiel gegen die Eisbären Berlin verdient mit 4:1 gewonnen. In einer von vielen Strafzeiten geprägten Partie in der NIX Eissporthalle erwiesen sich vor allem die Special Teams als entscheidender Faktor. Während die Löwen in Unterzahl ohne Gegentor blieben, nutzten sie ihre Überzahlsituationen konsequent aus.
Verändertes Line-up und Brenners Comeback im Tor
Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Straubing nahm das Trainerteam mehrere Veränderungen vor. Cody Brenner stand erstmals nach seiner Verletzungspause wieder zwischen den Pfosten. Ty Glover und Ryan McKiernan fehlten im Kader, dafür rückte Linus Fröberg zurück in die Defensive. Matthew Wedman übernahm die Centerposition in der Reihe mit Cameron Brace und Dennis Lobach.
Die Partie wurde von Ghislain Hébert und David Cespiva als Hauptschiedsrichtern geleitet, unterstützt von den Linienrichtern Kenneth Englisch und Jonas Reinold.
Intensives erstes Drittel mit vielen Strafzeiten
Die Löwen erwischten einen engagierten Start und kamen früh zu ersten Abschlüssen. Nach wenigen Minuten musste das Spiel kurz unterbrochen werden, nachdem das Tor von Berlins Schlussmann Jonas Stettmer aus der Verankerung gesprungen war.
Das erste Drittel war geprägt von hoher Intensität und zahlreichen Strafzeiten – jeweils vier auf beiden Seiten. Trotz des unter dem Motto „Auf die Freundschaft“ stehenden Spiels entwickelte sich ein körperbetontes Duell, in dem vor allem die Löwen ihre Chancen nutzten.
Rowney bringt Löwen in Führung
In Überzahl gelang den Gastgebern die Führung: Nathan Burns leitete die Szene mit einem Querpass ein, Linus Fröberg verlagerte das Spiel erneut, ehe Carter Rowney im Abschluss eiskalt blieb und zum 1:0 traf. Mit dieser Führung gingen die Löwen in die erste Drittelpause.
Starkes zweites Drittel bringt Vorentscheidung
Zu Beginn des zweiten Abschnitts war Cody Brenner direkt gefordert, da die Löwen noch in Unterzahl agierten. Der Goalie parierte unter anderem gegen Moritz Seider-Vertreter Wissmann und Müller souverän.
In der 30. Minute erhöhte erneut Carter Rowney: Nach einem ersten Schuss von Chris Wilkie und einem abgewehrten Rebound setzte sich der Kanadier entschlossen durch, umrundete das Tor und drückte die Scheibe zum 2:0 über die Linie.
Nur wenig später folgte der nächste Treffer: Michael Joyaux traf aus aussichtsreicher Position präzise unter die Latte und stellte auf 3:0. Mit tosendem Applaus verabschiedeten die Fans ihr Team in die zweite Pause.
Berlin verkürzt – Löwen antworten souverän
Im Schlussdrittel gelang den Gästen zunächst der Anschlusstreffer. Liam Kirk nutzte einen Abpraller nach einem Rückhandschuss und erzielte das 3:1. Für den Berliner Stürmer war es bereits der 13. Scorerpunkt in Serie.
Die Löwen ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. In der 54. Minute sorgte Cameron Brace für die Entscheidung: Nach guter Vorarbeit nahm Eric Uba Torhüter Stettmer die Sicht, Brace traf aus dem rechten Bullykreis zum 4:1-Endstand.
Special Teams entscheiden das Spiel
In einem Spiel mit zahlreichen Unterzahlsituationen machten die Special Teams den Unterschied. Die Löwen überstanden sämtliche Unterzahlspiele ohne Gegentor und erzielten selbst zwei Treffer in Überzahl. Besonders Carter Rowney stach mit seinem Doppelpack hervor und bestätigte damit eindrucksvoll die sprichwörtliche „Ketchupflaschen-Theorie“.
Ausblick
Nach der anstehenden Olympiapause starten die Löwen in den Saisonendspurt. Das nächste Heimspiel findet am 25. Februar 2026 um 19:30 Uhr gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven statt.
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