Handball-Bundesliga: Rhein-Neckar Löwen schlagen TBV Lemgo Lippe 32:30 – Comeback nach 13:17-Pausenrückstand
Die Rhein-Neckar Löwen haben am Freitagabend in der Handball-Bundesliga einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In der SAP Arena setzte sich das Team von Trainer Maik Machulla nach einer starken zweiten Halbzeit mit 32:30 (13:17) gegen den TBV Lemgo Lippe durch und verhinderte damit den Sprung der Gäste auf einen Champions-League-Platz.
Lemgo dominierte die erste Halbzeit
Die Gäste aus Ostwestfalen erwischten den deutlich besseren Start in die Partie und setzten sich früh ab. Vor allem im Tempospiel fand Lemgo immer wieder Lösungen gegen die Löwen-Defensive und erspielte sich zwischenzeitlich eine komfortable Führung.
Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit vier Treffern zurück (13:17) – ein Spielstand, der den Kräfteverhältnissen der ersten 30 Minuten durchaus entsprach.
Löwen steigerten sich nach dem Seitenwechsel
Nach der Pause präsentierten sich die Rhein-Neckar Löwen jedoch deutlich verbessert. Angeführt von einer stabileren Defensive und mehr Durchschlagskraft im Angriff arbeiteten sich die Gastgeber Tor um Tor zurück ins Spiel.
Spätestens in der Schlussphase kippte die Partie endgültig zugunsten der Mannheimer. Lemgo ließ in dieser Phase wichtige Chancen ungenutzt, während die Löwen ihre Möglichkeiten konsequenter verwerteten und das Spiel in den letzten Minuten komplett drehten.
Wichtiger Sieg im Kampf um die internationalen Plätze
Mit dem 32:30-Erfolg sicherten sich die Rhein-Neckar Löwen zwei wichtige Punkte im engen Tabellenmittelfeld der Handball-Bundesliga. Für Lemgo bedeutete die Niederlage hingegen einen Rückschlag im Rennen um die oberen Tabellenplätze – der mögliche Sprung auf Rang drei wurde verpasst.
Nach einer schwachen ersten Hälfte bewiesen die Löwen Moral und entschieden eine intensive Partie dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel letztlich verdient für sich.