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Hanau: Jugendliche hantieren in Waffenverbotszone mit Softair-Pistole

Hanau. Gegen zwei 17 und 18 Jahre alte Männer ermittelt die Polizei nach einem Vorfall in der Französischen Allee. Die beiden sollen dort am Montagmorgen mit einer schwarzen Softair-Pistole hantiert und die Waffe zeitweise auf Begleiter gerichtet haben.

Zeugen beobachten schwarze Pistole

Gegen 9.50 Uhr meldeten Zeugen eine Personengruppe in der Französischen Allee.

Nach ihren Beobachtungen hielten zwei junge Männer eine schwarze Pistole in den Händen und richteten diese teilweise auf ihre Begleiter. Nach Einschätzung der Zeugen soll möglicherweise auch geschossen worden sein. Knallgeräusche nahmen sie jedoch nicht wahr.

Gruppe flüchtet zunächst

Als sich Polizeistreifen näherten, entfernte sich die Personengruppe zunächst vom Ort.

Wenig später konnten die Beamten die Beteiligten antreffen und kontrollieren.

Bei einer ersten Durchsuchung fanden sie die mutmaßliche Waffe zunächst nicht.

Softair-Pistole später sichergestellt

Erst nach weiteren Befragungen der Zeugen konnte der Ablageort ermittelt werden.

Dort stellten die Einsatzkräfte eine schwarze Softair-Pistole sicher. Im Lauf befand sich eine Softairkugel.

In unmittelbarer Nähe fanden die Beamten außerdem eine Packung mit weiterer Softairmunition.

Pistole und Munition wurden beschlagnahmt.

Verfahren gegen 17- und 18-Jährigen

Die beiden Tatverdächtigen wurden vorübergehend zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf eine Polizeiwache gebracht.

Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz sowie wegen eines Verstoßes gegen die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Hanau eingeleitet.

Zudem prüft die Polizei, ob auch strafrechtlich relevante Verstöße vorliegen.

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