SV Waldhof Mannheim bezwingt Preußen Münster: Rieckmann-Traumtor und Masca-Kopfball sichern 2:0-Heimsieg
Der SV Waldhof Mannheim hat am siebten Spieltag der 3. Liga einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Rui Mota setzte sich gegen den Zweitliga-Absteiger Preußen Münster mit 2:0 (1:0) durch und untermauerte damit ihre gute Frühform in dieser Saison. Julian Rieckmann brachte die Kurpfälzer mit einem sehenswerten Distanzschuss früh in Führung, ehe der eingewechselte Masca in der Schlussphase per Kopf den Endstand markierte.
Rieckmann trifft schon in der neunten Minute
Der SV Waldhof legte von Beginn an los wie die Feuerwehr. Bereits in den Anfangsminuten drängte das Team die Gäste aus Münster tief in die eigene Hälfte, ohne jedoch zunächst zwingende Torchancen herauszuspielen. Die Führung fiel dann in der neunten Minute: Nach einer sehenswerten Kombination über die linke Seite kam Julian Rieckmann am Strafraum zum Ball und verwandelte aus rund 20 Metern platziert ins Netz – ein Treffer von hoher technischer Qualität, der die Zuschauer früh in Feierlaune versetzte.
Münster kommt ins Spiel, Waldhof bleibt konzentriert
Auch nach dem Rückstand steigerte sich Preußen Münster und suchte über Standardsituationen den Ausgleich. Abwehrspieler Torge Paetow warf mehrfach lange Einwürfe in den Mannheimer Strafraum, die Defensive um den SV Waldhof verteidigte diese Situationen jedoch konsequent und ließ nur wenig zu.
Gelbe Karte und knappe Chancen vor der Pause
Auf dem durch die Witterung schwierigen und rutschigen Untergrund wurde die Partie zunehmend robuster geführt. Waldhof-Mittelfeldspieler Vincent Thill sah nach einem harten Einsteigen gegen Rico Preißinger folgerichtig die erste Gelbe Karte der Begegnung, ausgesprochen von Schiedsrichter Ben Henry Uhrig (21. Minute). Münster fand nun etwas besser ins Spiel, blieb bei eigenen Abschlüssen aber zunächst glücklos. Der erste echte Torschuss der Gäste kam von Montell Ndikom kurz vor dem Pausenpfiff (45.), Waldhof-Torhüter Thijmen Nijhuis parierte sicher.
Auch der SV Waldhof erspielte sich vor dem Seitenwechsel noch zwei gute Gelegenheiten: In der 41. Minute setzte sich der erst 18-jährige Linksverteidiger Owomo Keumo durch, zielte jedoch knapp am langen Eck vorbei – ein Querpass auf den freistehenden Goncalo Gregorio wäre die naheliegendere Lösung gewesen. Nur drei Minuten später strich ein Linksschuss von Lovis Bierschenk knapp am rechten Pfosten vorbei.
Zweite Halbzeit: Waldhof verwaltet, Münster bleibt zu ungefährlich
Beide Trainer verzichteten zur Pause auf personelle Wechsel. Die erste nennenswerte Szene des zweiten Durchgangs gehörte den Gästen, deren Flanke auf Felix Higl jedoch zu hoch angesetzt war (54. Minute). Im Gegenzug wurde ein Abschluss von Lukas Klünter auf Mannheimer Seite geblockt (56.). In der Folge übernahm der SV Waldhof wieder mehr Kontrolle über das Spiel und verwaltete den knappen Vorsprung geschickt, während Münster über weite Strecken der zweiten Hälfte ohne echte Durchschlagskraft blieb.
Aberkanntes Tor für Münster – dann macht Masca alles klar
Die klarste Szene der Schlussphase erlebten die Zuschauer in der 69. Minute, als Goncalo Gregorio eine Hereingabe von Claudio Kammerknecht nur knapp verpasste. Beide Mannschaften wechselten in der Folge mehrfach, ohne dass sich die Qualität der Partie merklich steigerte. Für Aufregung sorgte dann ein vermeintlicher Ausgleichstreffer von Montell Ndikom per sehenswertem Distanzschuss – das Schiedsrichtergespann erkannte den Treffer jedoch wegen einer Abseitsstellung nicht an, eine für den SV Waldhof glückliche Entscheidung.
Die endgültige Entscheidung fiel schließlich in der 88. Minute: Der eingewechselte Masca setzte sich robust – an der Grenze zum Stürmerfoul – gegen Torge Paetow durch und köpfte eine Flanke zum 2:0-Endstand ein.
Fazit: Verdienter Heimsieg für den SV Waldhof Mannheim
Mit dem 2:0-Erfolg gegen Preußen Münster untermauert der SV Waldhof Mannheim seine ambitionierten Ziele in der 3. Liga. Durch den frühen Führungstreffer von Julian Rieckmann und die abgeklärte Defensivleistung ließ die Mannschaft von Trainer Rui Mota über weite Strecken der Partie kaum Zweifel am Ausgang aufkommen. Joker Masca setzte mit seinem späten Kopfballtor den verdienten Schlusspunkt unter einen kontrollierten Auftritt der Kurpfälzer.