Zum Hauptinhalt springen

SC Freiburg stürmte ins Europa-League-Finale: 3:1-Sieg gegen Braga nach früher Roter Karte

Freiburg schreibt Geschichte: SCF zieht mit 3:1 gegen Braga ins Europa-League-Finale ein

Der SC Freiburg hatte einen historischen Europapokalabend erlebt und war mit einem überzeugenden 3:1-Erfolg gegen Sporting Braga ins Finale der Europa League eingezogen. Vor heimischer Kulisse im Breisgau hatte die Mannschaft früh die Weichen gestellt – und profitierte dabei auch von einer folgenschweren Roten Karte für die Gäste.


Frühe Dramatik: Platzverweis brachte Freiburg auf Kurs

Die Partie hatte mit hohem Tempo begonnen. Bereits in den ersten Minuten hatte ein Freistoß von Vincenzo Grifo für Unruhe im Strafraum der Portugiesen gesorgt, ohne dass ein Abschluss zustande kam.

Die spielentscheidende Szene hatte sich dann früh ereignet: Nach einem schnellen Freiburger Konter hatte Mario Dorgeles den durchstartenden Spieler regelwidrig von hinten gestoppt. Der Schiedsrichter hatte folgerichtig die Rote Karte gezeigt – eine klassische Notbremse. Sporting Braga musste fortan in Unterzahl agieren.

Freiburg hatte die Überzahl sofort genutzt und den Druck kontinuierlich erhöht.


Kübler traf kurios – Freiburg ging in Führung

In der 19. Minute hatte der SC Freiburg die Führung erzielt. Nach einer Flanke von Grifo hatte der Ball über Umwege Lukas Kübler erreicht, der zunächst die Kontrolle verloren hatte. Glücklich prallte der Ball jedoch von seinem Oberschenkel ins Tor. Ein ungewöhnlicher Treffer – aber von großer Bedeutung.

Die Gastgeber hatten anschließend das Spiel kontrolliert, ohne überhastet zu agieren. Braga hatte sich tief zurückgezogen und auf Konter gelauert.


Traumtor von Manzambi ließ Freiburg jubeln

Kurz vor der Pause hatte Freiburg nachgelegt. Johan Manzambi hatte sich aus rund 21 Metern ein Herz gefasst und den Ball mit einem kraftvollen Schuss unhaltbar ins lange Eck befördert (41.). Das 2:0 hatte die Tür zum Finale weit aufgestoßen.

Doch Braga hatte sich keineswegs aufgegeben: Noch vor dem Halbzeitpfiff hatte Victor Gómez den Pfosten getroffen, ehe ein Nachschuss spektakulär geblockt worden war. Freiburg hatte in dieser Phase auch Glück gehabt.


Freiburg blieb dominant – Kübler machte den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel hatte Freiburg das Spiel weiterhin kontrolliert. Chancen auf beiden Seiten hatten das Spiel offen gehalten, doch die Gastgeber waren effizienter geblieben.

In der 72. Minute hatte erneut Lukas Kübler zugeschlagen: Nach einer präzisen Freistoßflanke von Grifo hatte er per Kopf das 3:0 erzielt und damit die Partie praktisch entschieden.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar gewesen: Freiburg stand kurz vor dem größten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte.


Braga verkürzte – doch Freiburg ließ sich nicht mehr stoppen

Sporting Braga hatte in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne geworfen und war durch Pau Víctor nach einer einstudierten Freistoßvariante zum 1:3 gekommen (79.).

Doch trotz intensiver Offensivbemühungen der Portugiesen hatte Freiburg die Kontrolle behalten und den Vorsprung souverän verteidigt.


Historischer Erfolg: Freiburg zog ins Europa-League-Finale ein

Nach Abpfiff war die Sensation perfekt gewesen: Der SC Freiburg hatte erstmals das Finale der Europa League erreicht. Eine konzentrierte, disziplinierte und effiziente Leistung hatte den Unterschied gemacht – begünstigt durch die frühe Unterzahl der Gäste.

Für Freiburg hatte damit ein Fußballmärchen seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden.


Bildergalerie

Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Anzeige