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SC Freiburg dominiert Celta Vigo mit 3:0 – Historischer Europa-League-Abend bringt Halbfinale zum Greifen nah

SC Freiburg dominiert Celta Vigo mit 3:0 – Historischer Europa-League-Abend bringt Halbfinale zum Greifen nah
Ralf Brück

SC Freiburg feiert historischen 3:0-Sieg gegen Celta Vigo im Europa-League-Viertelfinale

Der SC Freiburg hatte Vereinsgeschichte geschrieben und sich im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League eindrucksvoll durchgesetzt. Vor heimischer Kulisse im Europa-Park-Stadion besiegten die Breisgauer Celta Vigo klar mit 3:0 – und verschafften sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel.

Es war das erste Europapokal-Viertelfinale der Freiburger Klubgeschichte – und die Mannschaft lieferte eine Leistung, die diesem besonderen Anlass mehr als gerecht wurde. Über die gesamte Spielzeit hinweg dominierte Freiburg die Partie, agierte zielstrebig und ließ defensiv kaum etwas zu.


Traumstart: Grifo trifft sehenswert zur Führung

Von Beginn an hatte der SC Freiburg die Kontrolle übernommen. Angetrieben von einer elektrisierenden Atmosphäre auf den Rängen setzte das Team die Gäste früh unter Druck.

Bereits in der 10. Minute war die Führung gefallen: Nach einem zunächst geklärten Freistoß hatte sich Freiburg den Ball zurückerobert. Über Manzambi war die Kugel zu Vincenzo Grifo gelangt, der aus halblinker Position nicht gezögert und den Ball sehenswert halbhoch ins rechte Eck geschlenzt hatte – ein Traumtor zum 1:0.

Schon zuvor hatten die Gastgeber durch Suzuki eine große Möglichkeit gehabt (6.), was den starken Auftakt zusätzlich unterstrich.


Freiburg bleibt eiskalt – Beste erhöht auf 2:0

Auch nach der Führung hatte Freiburg das Spiel kontrolliert, ließ defensiv nichts zu und wartete geduldig auf weitere Chancen.

Diese hatte sich in der 32. Minute ergeben: Nach einem langen Ball von Lienhart hatte Freiburg energisch nachgesetzt. Treu hatte den Ball stark zurückerobert und auf Matanovic durchgesteckt. Dessen flache Hereingabe hatte Beste erreicht, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste – das verdiente 2:0.

Nur zwei Minuten später hätte Freiburg beinahe nachgelegt: Manzambi traf jedoch aus kurzer Distanz nur den Pfosten (34.).


Klare Dominanz auch nach der Pause

Mit einer hochverdienten 2:0-Führung war der SC Freiburg in die Halbzeit gegangen. Auch nach dem Seitenwechsel hatte sich das Bild nicht verändert.

Freiburg blieb die spielbestimmende Mannschaft, kontrollierte Ball und Gegner und ließ kaum Chancen zu. Celta Vigo fand lange keine Mittel, um gefährlich vor das Freiburger Tor zu kommen.

Erst in der 70. Minute hatten die Gäste ihre erste nennenswerte Gelegenheit, doch Borja Iglesias setzte seinen Abschluss knapp über das Tor.


Ginter macht alles klar – Freiburg souverän

In der Schlussphase hatte Freiburg schließlich für die endgültige Entscheidung gesorgt. Nach einer Ecke von Beste hatte sich Matthias Ginter im Zentrum durchgesetzt und den Ball per Kopf Richtung Tor gebracht.

Ein Klärungsversuch von Iago Aspas hatte das Tor nicht mehr verhindern können – im Gegenteil: Der Ball war unter die Latte abgefälscht worden (78.) und bedeutete das 3:0.

Kurz vor Schluss hatte Vigo zwar noch eine gute Chance durch Fer Lopez (86.), doch der Treffer blieb aus.


Starke Ausgangsposition für das Rückspiel

Mit dem deutlichen 3:0-Erfolg hatte der SC Freiburg einen großen Schritt in Richtung Halbfinale gemacht. Die Mannschaft überzeugte mit Spielkontrolle, Effizienz und defensiver Stabilität – eine der stärksten internationalen Leistungen der Vereinsgeschichte.

Nach den Achtelfinal-Aus in den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 standen die Breisgauer nun kurz davor, erstmals in ein europäisches Halbfinale einzuziehen.

Die Tür dafür war nach diesem überzeugenden Auftritt weit geöffnet.


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