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OKTAGON 94 in Frankfurt: Max Coga feiert starkes Comeback – Eckerlin unterliegt Kozma

Frankfurt am Main. Der Deutsche Bank Park wurde am Samstagabend, 26. September 2026, erneut zur großen Bühne des europäischen Mixed Martial Arts. Bei OKTAGON 94 kehrte die Organisation zwei Jahre nach ihrer historischen Frankfurter Stadionveranstaltung an den Main zurück. Im Mittelpunkt standen dabei zahlreiche bekannte Namen – allen voran Christian Eckerlin, Max Coga, Christian Jungwirth, Karlos Vémola und Frederic Vosgröne.

Für die Frankfurter Fans gab es dabei Licht und Schatten: Während Max „Mad“ Coga nach rund zwei Jahren Kampfpause ein erfolgreiches Comeback feierte, musste Lokalmatador Christian Eckerlin im Main Event eine bittere Niederlage gegen den ehemaligen OKTAGON-Champion David Kozma hinnehmen.

Max Coga meldet sich eindrucksvoll zurück

Einer der emotionalsten Kämpfe des Abends gehörte Max Coga. Der Frankfurter stand nach rund zwei Jahren Pause erstmals wieder im Käfig und traf im Weltergewicht auf den erfahrenen Christian „The Kelt“ Jungwirth.

Coga hatte seinen letzten Kampf ebenfalls im Frankfurter Stadion bestritten. Eine schwere Handverletzung hatte ihn anschließend lange außer Gefecht gesetzt. Für sein Comeback wählte sich der 37-Jährige mit Jungwirth einen äußerst widerstandsfähigen und erfahrenen Gegner aus. Vor dem Event war Coga mit einer Profibilanz von 27 Siegen, acht Niederlagen und einem Unentschieden in den Kampf gegangen.

Von Beginn an entwickelte sich das erwartete intensive Duell. Beide Kämpfer schenkten sich über die komplette Distanz wenig. Coga zeigte bei seiner Rückkehr jedoch, dass er trotz der langen Pause nichts von seiner Klasse eingebüßt hatte.

Über drei Runden setzte sich der Frankfurter schließlich bei den Punktrichtern durch. Nach 15 Minuten stand fest: Max Coga besiegte Christian Jungwirth durch einstimmige Entscheidung.

Damit gelang Coga ausgerechnet vor heimischem Publikum ein perfektes Comeback. Nach der langen Verletzungspause dürfte der Erfolg für den Frankfurter eine besondere Bedeutung besitzen.

Bitteres Ende für Christian Eckerlin im Main Event

Im abschließenden Hauptkampf ruhte die Aufmerksamkeit auf Christian Eckerlin. Der Frankfurter traf auf den früheren OKTAGON-Weltergewichts-Champion David Kozma.

Kozma hatte die Gewichtsklasse einst über Jahre geprägt und war insgesamt sechsmal Champion der Organisation. Für Eckerlin bedeutete das Duell damit einen weiteren hochkarätigen Gegner vor heimischer Kulisse.

Doch der Abend entwickelte sich für den Frankfurter anders als erhofft.

Kozma gelang es bereits in der ersten Runde, den Kampf auf seine Seite zu ziehen. Kurz vor Ablauf der ersten fünf Minuten brachte der Tscheche Eckerlin in eine entscheidende Position und setzte einen Rear-Naked Choke an.

Nach 4:58 Minuten der ersten Runde war der Kampf beendet. David Kozma gewann durch Submission und fügte Eckerlin damit vor heimischem Publikum eine Niederlage zu.

Karlos Vémola stoppt Frederic Vosgröne

Auch das Duell zwischen Karlos Vémola und Frederic Vosgröne hatte im Vorfeld für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Vémola, einer der bekanntesten Kämpfer der OKTAGON-Geschichte und ehemaliger Champion im Mittel- und Halbschwergewicht, war für den Kampf noch einmal aus dem Ruhestand zurückgekehrt. Auf der anderen Seite stand mit Vosgröne ein bis dahin ungeschlagener Grappling-Spezialist.

Der erfahrene Vémola zeigte jedoch, dass weiterhin mit ihm zu rechnen ist. In der zweiten Runde stoppte er Vosgröne mit Schlägen. Nach 4:50 Minuten in Runde zwei wurde der Kampf als technischer K.o. gewertet.

Für Vosgröne bedeutete das zugleich die erste Niederlage seiner bisherigen Profikarriere.

Fedor Duric bezwingt UFC-erfahrenen Marc Diakiese

Ein Ausrufezeichen setzte zudem Fedor Duric. Der Frankfurter traf auf den international erfahrenen Marc Diakiese und musste über die komplette Distanz gehen.

Nach drei Runden sahen die Punktrichter Duric vorne. Der Deutsche gewann durch einstimmige Entscheidung und feierte damit einen bedeutenden Erfolg gegen den ehemaligen UFC-Kämpfer.

Hugo Vach sorgt für frühen Knockout

Für einen der spektakulären Momente des Abends sorgte Hugo Vach im Federgewicht gegen Deniz Ilbay.

Bereits in der ersten Runde gelang Vach die Entscheidung. Nach 2:23 Minuten beendete er den Kampf mit einem Schlag durch Knockout.

Auch Jaime Cordero benötigte gegen Robert Pukač keine zweite Runde. Er setzte sich nach 3:55 Minuten der ersten Runde durch technischen K.o. durch.

Dulatov entscheidet Kampf nach nur 84 Sekunden

Noch schneller ging es im Weltergewichtsduell zwischen Tamerlan Dulatov und Nikola Janković.

Dulatov brachte seinen Gegner früh zu Boden und setzte anschließend einen Triangle Choke an. Nach lediglich 1:24 Minuten war der Kampf beendet. Die Begegnung wurde als technische Submission gewertet.

Im Bantamgewicht blieb zudem Raul Lemberanskij weiterhin erfolgreich. Gegen Roman Paulus setzte er sich nach drei Runden einstimmig nach Punkten durch.

Den Auftakt des Kampfabends hatte Michael Obodozie gegen Oskar Staszczak bestritten. Obodozie benötigte nur 1:04 Minuten, ehe der Kampf nach Treffern durch technischen K.o. beendet wurde.

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