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International gesuchter Drogenhändler am Flughafen Frankfurt festgenommen

Am Flughafen Frankfurt hat die Bundespolizei am 11. Mai einen international gesuchten mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. Der 39-jährige Mann aus der Dominikanischen Republik wurde direkt nach seiner Ankunft aus Santo Domingo noch am Flugzeug durch Einsatzkräfte aufgegriffen. Gegen ihn lag ein internationaler Haftbefehl der spanischen Behörden wegen des Verdachts des organisierten Drogenhandels vor.

Festnahme nach Fahndungshinweis

Wie die Bundespolizei mitteilte, erfolgte die Festnahme nach einem konkreten Fahndungshinweis. Der Dominikaner wollte offenbar von Frankfurt aus weiter nach Madrid reisen, wurde jedoch bereits unmittelbar nach der Landung kontrolliert und festgenommen.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, in den Jahren 2024 und 2025 als führendes Mitglied einer international agierenden Bande umfangreichen Drogenhandel organisiert zu haben. Nach bisherigen Ermittlungen soll der Mann maßgeblich für die Einfuhr, Verarbeitung sowie den Vertrieb von Betäubungsmitteln aus Amerika nach Europa verantwortlich gewesen sein.

Ermittler werfen dem Mann mehrere Kokain-Schmuggeltransporte vor

Die spanischen Behörden werfen dem 39-Jährigen die Beteiligung an mindestens sechs Fällen des internationalen Drogenschmuggels vor. Dabei soll Kokain unter anderem in Lieferungen von Bananen und Kokosnüssen versteckt und nach Europa transportiert worden sein.

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf ein mutmaßlich professionell organisiertes Netzwerk des internationalen Drogenhandels. Die Bande soll Betäubungsmittel über reguläre Warenlieferungen eingeschleust haben, um Kontrollen zu umgehen.

Entscheidung über Auslieferung nach Spanien steht aus

Nach seiner Festnahme wurde der Mann dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt. Dort wird nun über die Auslieferung des Beschuldigten nach Spanien entschieden.

Die weiteren Ermittlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit zwischen den deutschen und spanischen Behörden. Die Bundespolizei betonte erneut die Bedeutung internationaler Kooperationen im Kampf gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität.

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