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Flughafen Frankfurt: Bundespolizei schiebt Mann noch am Tag der Einreise ab

Die Bundespolizei hat am Flughafen Frankfurt einen 27 Jahre alten indischen Staatsangehörigen noch am Tag seiner Einreise nach Deutschland abgeschoben. Die Beamten waren bei einer Kontrolle auf Ungereimtheiten aufmerksam geworden und deckten im weiteren Verlauf einen mutmaßlich unerlaubten Aufenthalt sowie eine frühere Identitätstäuschung auf.

Kontrolle nach Flug aus Portugal

Nach Angaben der Bundespolizei fiel der Mann bei der Kontrolle eines Fluges aus Portugal auf. Zwar konnte der 27-Jährige gültige portugiesische Dokumente vorweisen, jedoch ergaben sich bei der Befragung Zweifel an seinem angegebenen Reisegrund.

Im Rahmen weiterer Überprüfungen kontrollierten die Beamten die Fingerabdrücke des Mannes. Dabei stellte sich heraus, dass er bereits im Jahr 2022 unter einem anderen Namen einen Asylantrag in Deutschland gestellt hatte.

Asylantrag bereits abgelehnt

Der damalige Asylantrag war nach Angaben der Behörden später abgelehnt worden.

Die weiteren Ermittlungen ergaben zudem, dass der Mann seinen Lebensmittelpunkt offenbar nicht – wie angegeben – in Portugal hatte, sondern sich weiterhin in Deutschland aufhielt. Darüber hinaus soll er hier unerlaubt gearbeitet haben.

Portugiesischer Aufenthaltstitel sichergestellt

Die Bundespolizei stellte daraufhin den portugiesischen Aufenthaltstitel sicher, der nach bisherigen Erkenntnissen unter falschen Angaben erlangt worden sein soll.

Der 27-Jährige wurde noch am selben Tag nach Portugal abgeschoben.

Mehrere Strafanzeigen und Einreiseverbot

Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Zudem erwartet ihn ein Aufenthalts- und Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland.

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