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DEL: Adler Mannheim schlagen Eisbären Berlin 4:3 nach frühem 0:2-Rückstand

DEL: Adler Mannheim schlagen Eisbären Berlin 4:3 nach frühem 0:2-Rückstand
Joonas Weppler

Die Adler Mannheim haben am zweiten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga ein frühes 0:2 gegen die Eisbären Berlin gedreht und den deutschen Meister mit 4:3 bezwungen. Vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer Arena entwickelte sich am Sonntag eine intensive und temporeiche Partie, in der Justin Schütz mit seinem Treffer im Schlussdrittel für die Entscheidung sorgte.

Die Eisbären Berlin hatten am zweiten Spieltag der neuen DEL-Saison ihre erste Niederlage hinnehmen müssen. Der deutsche Meister unterlag den Adler Mannheim nach einer frühen Zwei-Tore-Führung mit 3:4 (2:2, 0:1, 1:1).

Dabei hatte die Begegnung aus Sicht der Gäste kaum besser beginnen können. Bereits nach 56 Sekunden brachte Jonas Müller die Berliner mit 1:0 in Führung. Nur wenig später legte Ty Ronning nach und erhöhte bereits in der zweiten Spielminute auf 2:0.

Doch die Adler Mannheim ließen sich von diesem frühen Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen.

Mannheim antwortete schnell auf Berliner Blitzstart

Die Gastgeber fanden nach dem schwierigen Auftakt zunehmend besser in die Partie und verkürzten bereits in der vierten Minute. Anthony Greco nutzte die erste gute Mannheimer Gelegenheit und brachte die Adler wieder auf 1:2 heran.

Spätestens danach entwickelte sich vor 13.600 Zuschauern eine offene Begegnung mit hohem Tempo und zahlreichen intensiven Zweikämpfen.

In der zehnten Minute gelang Mannheim schließlich der Ausgleich. Matthias Plachta traf im Powerplay zum 2:2 und sorgte damit dafür, dass der frühe Berliner Vorsprung noch im ersten Drittel vollständig aufgebraucht war.

Mit dem ausgeglichenen Spielstand ging es in die erste Pause.

Tom Kühnhackl brachte die Adler erstmals in Führung

Im zweiten Drittel wurden die Adler zunehmend zielstrebiger. Mannheim setzte die Berliner Defensive häufiger unter Druck und belohnte sich in der 26. Minute.

Tom Kühnhackl erzielte das 3:2 und brachte die Gastgeber damit erstmals an diesem Abend in Führung.

Die Eisbären versuchten anschließend, wieder mehr Kontrolle über die Begegnung zu gewinnen, fanden gegen die kompakter auftretenden Mannheimer jedoch zunächst kaum klare Abschlussmöglichkeiten.

So gingen die Adler mit der knappen Führung in das Schlussdrittel.

Eisbären gleichen in Unterzahl aus

Die Berliner gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen in der 49. Minute noch einmal zurück.

Manuel Wiederer traf ausgerechnet in Unterzahl zum 3:3 und stellte die Begegnung damit erneut auf Anfang.

Die Freude auf Seiten des deutschen Meisters hielt allerdings nur kurz.

Nur wenig später antworteten die Adler Mannheim. Justin Schütz brachte die Gastgeber in der 50. Minute erneut in Führung und erzielte damit den letztlich entscheidenden Treffer zum 4:3.

Adler Mannheim verteidigen knappen Vorsprung

In den verbleibenden Minuten erhöhten die Eisbären noch einmal den Druck und versuchten alles, um zumindest die Verlängerung zu erreichen.

Mannheim verteidigte den knappen Vorsprung jedoch konsequent, ließ kaum noch gefährliche Abschlüsse zu und brachte das 4:3 über die Zeit.

Damit feierten die Adler Mannheim einen wichtigen Heimsieg gegen den amtierenden deutschen Meister, während die Eisbären Berlin nach ihrem erfolgreichen Saisonauftakt erstmals Punkte liegen ließen.

Für Berlin hatten Jonas Müller, Ty Ronning und Manuel Wiederer getroffen. Auf Mannheimer Seite waren Anthony Greco, Matthias Plachta, Tom Kühnhackl und Justin Schütz erfolgreich.

Adler Mannheim setzen Ausrufezeichen gegen den Meister

Besonders bemerkenswert war dabei die Reaktion der Gastgeber nach dem frühen 0:2-Rückstand. Trotz des denkbar schlechten Starts kämpften sich die Adler bereits im ersten Drittel zurück und übernahmen im weiteren Spielverlauf zunehmend die Kontrolle.

Mit dem Erfolg gegen die Eisbären Berlin unterstrich Mannheim früh in der Saison seine Ambitionen in der DEL. Für den deutschen Meister aus der Hauptstadt war es dagegen die erste Niederlage der noch jungen Spielzeit.


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