Adler Mannheim schlagen Krefeld Pinguine mit 4:1 – starker Mittelabschnitt bringt nächsten Heimsieg
Mannheim. Die Adler Mannheim haben am Freitagabend, 25. September 2026, den nächsten Heimsieg in der PENNY DEL eingefahren. Das Team von Cheftrainer Dallas Eakins setzte sich am 3. Spieltag in der SAP Arena mit 4:1 gegen Aufsteiger Krefeld Pinguine durch. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Patrick Brown die Mannheimer auf die Siegerstraße, ehe Jérémie Poirier nachlegte. Krefeld verkürzte noch vor der zweiten Pause, doch im Schlussabschnitt machten die Adler den Erfolg perfekt.
Vor 11.602 Zuschauern lieferten sich beide Mannschaften zunächst eine ausgeglichene Begegnung. Adler-Torhüter Maximilian Franzreb erwischte dabei einen starken Abend und hielt insgesamt 26 der 27 Schüsse auf sein Tor.
Torloses erstes Drittel in der SAP Arena
Die Partie begann intensiv, ohne dass sich eine Mannschaft früh entscheidend absetzen konnte. Mannheim und Krefeld suchten den Weg in die Offensive, beide Defensivreihen standen jedoch zunächst sicher.
Auch die erste Strafzeit des Abends brachte keine Veränderung auf der Anzeigetafel. Jérémie Poirier musste kurz vor Ende des ersten Abschnitts wegen eines Crosschecks auf die Strafbank.
Die Adler überstanden die Unterzahl jedoch unbeschadet, sodass es nach den ersten 20 Minuten mit einem 0:0 in die Kabinen ging.
Patrick Brown bringt die Adler in Führung
Im zweiten Drittel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf.
Zunächst mussten die Mannheimer nach einer Strafe gegen Nicolas Mattinen in Unterzahl agieren. Wenig später gerieten allerdings die Gäste aufgrund einer Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis selbst in Unterzahl.
Den ersten Treffer des Abends erzielten die Adler schließlich bei fünf gegen fünf.
In der 27. Spielminute setzte sich Mannheim in der Offensive fest. Brooks Macek und Leon Gawanke bereiteten vor, ehe Patrick Brown die Scheibe zum 1:0 im Krefelder Tor unterbrachte.
Die Führung gab den Hausherren zusätzlich Sicherheit.
Jérémie Poirier erhöht auf 2:0
Die Begegnung blieb körperbetont. Nach gut 33 Minuten erhielten sowohl Mannheims Dan Renouf als auch Krefelds Mathew Santos eine Zwei-Minuten-Strafe.
Kurz vor Ende des Mittelabschnitts schlugen die Adler erneut zu.
In der 39. Minute traf Jérémie Poirier zum 2:0. Leon Gawanke war erneut an einem Treffer beteiligt, zudem steuerte Justin Schütz einen Assist bei.
Für Gawanke war es bereits die zweite Torvorlage des Abends.
Doch die Freude über den Zwei-Tore-Vorsprung hielt nur wenige Sekunden.
Krefeld antwortet sofort – C.J. Suess verkürzt
Nur acht Sekunden nach dem Mannheimer 2:0 meldeten sich die Krefeld Pinguine zurück.
C.J. Suess nutzte eine Möglichkeit der Gäste und brachte die Scheibe nach Vorlage von Stuart Percy zum 1:2 im Mannheimer Tor unter.
Aus Mannheimer Sicht war der Gegentreffer besonders ärgerlich, weil die Adler unmittelbar zuvor erstmals auf zwei Tore davongezogen waren.
Mit einer knappen 2:1-Führung für Mannheim ging es damit in die zweite Drittelpause.
Adler kontrollieren den Schlussabschnitt
Im letzten Drittel blieb Krefeld zunächst in Schlagdistanz und suchte nach Möglichkeiten zum Ausgleich.
Die Adler verteidigten ihren Vorsprung jedoch konzentriert. Maximilian Franzreb präsentierte sich im Mannheimer Tor sicher und ließ den Pinguinen keinen weiteren Treffer mehr zu.
Auch eine Strafzeit gegen Krefelds Yannick Proske rund zwölf Minuten vor dem Ende konnte Mannheim zwar nicht zu einem Powerplaytreffer nutzen, dennoch liefen den Gästen zunehmend die Minuten davon.
Insgesamt standen sich beide Teams an diesem Abend jeweils dreimal in Überzahl gegenüber. Einen Treffer im Powerplay erzielte allerdings keine der beiden Mannschaften.
Anthony Greco trifft ins leere Tor
Krefeld musste in der Schlussphase schließlich mehr riskieren.
Knapp zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene nahm Pinguine-Trainer Thomas Popiesch Torhüter Juha Jatkola zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis.
Die Adler nutzten das Risiko der Gäste.
Anthony Greco traf in der 58. Minute ins verwaiste Krefelder Tor und erhöhte nach Vorarbeit von Matthias Plachta und Kristian Reichel auf 3:1.
Krefeld nahm Jatkola unmittelbar danach erneut vom Eis und versuchte noch einmal alles, doch Mannheim brachte die Partie souverän zu Ende und stellte in der Schlussphase noch den 4:1-Endstand her.
Damit ging auch das Schlussdrittel mit 2:0 an die Gastgeber.
Maximilian Franzreb überzeugt im Adler-Tor
Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte auch Mannheims Torhüter Maximilian Franzreb.
Der Keeper parierte 26 von 27 Torschüssen und kam damit auf eine Fangquote von 96,3 Prozent.
Insgesamt lagen beide Mannschaften bei den Torschüssen nahezu gleichauf. Mannheim brachte 29 Schüsse auf das gegnerische Tor, Krefeld kam auf 28. Auch bei den Strafminuten herrschte Gleichstand: Beide Teams sammelten jeweils acht Minuten.
Leon Gawanke gehörte mit seinen zwei Assists ebenfalls zu den entscheidenden Spielern auf Mannheimer Seite.
Adler Mannheim feiern 4:1-Heimsieg gegen Krefeld
Nach der 3:5-Niederlage bei den Nürnberg Ice Tigers am Dienstag zeigten die Adler damit die gewünschte Reaktion. Bereits zuvor hatten sie ihr erstes DEL-Heimspiel der Saison mit 4:3 gegen die Eisbären Berlin gewonnen.
Gegen den DEL-Rückkehrer aus Krefeld mussten sich die Mannheimer zunächst gedulden. Nach dem torlosen Auftaktdrittel sorgten Patrick Brown und Jérémie Poirier jedoch für die entscheidende Grundlage.
Krefelds schneller Anschlusstreffer brachte noch einmal Spannung in die Partie, doch Mannheim blieb im Schlussabschnitt stabil und entschied die Begegnung letztlich mit 4:1 für sich.
Für die Adler ging es bereits am Sonntag, 27. September, mit dem Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt weiter. Die Krefeld Pinguine empfingen am selben Tag die Schwenninger Wild Wings.
Tore
1:0 Patrick Brown (27.) – Macek, Gawanke
2:0 Jérémie Poirier (39.) – Gawanke, Schütz
2:1 C.J. Suess (39.) – Percy
3:1 Anthony Greco (58./Empty Net) – Plachta, Reichel
Endstand: Adler Mannheim – Krefeld Pinguine 4:1