Zum Hauptinhalt springen

Basketball-Bundesliga: Gladiators Trier schlagen ratiopharm Ulm 100:89 – Aufsteiger meldet sich eindrucksvoll zurück

Trier findet nach drei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ist den Gladiators Trier ein eindrucksvolles Comeback gelungen. Der Aufsteiger setzte sich mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung mit 100:89 gegen den amtierenden Vizemeister ratiopharm Ulm durch und feierte damit bereits den neunten Saisonsieg in der Basketball-Bundesliga.

Obwohl Ulm im dritten Viertel zwischenzeitlich mit bis zu 19 Punkten zurücklag und in der Schlussphase noch einmal herankam, behielt Trier die Nerven und brachte den Erfolg souverän über die Zeit.


Ulm dominiert den Start – Trier findet spät ins Spiel

Die Gäste aus Ulm erwischten den besseren Beginn und bestimmten die Anfangsphase klar. Nach rund zweieinhalb Minuten lagen die Ulmer bereits mit 12:3 in Führung. Trier tat sich zunächst schwer, fand dann aber Schritt für Schritt in die Partie. Vor allem Routinier Maik Zirbes brachte Stabilität und erzielte in dieser Phase wichtige Punkte.

Einen ersten emotionalen Impuls setzte Neuzugang Stephen Ashworth: Der neue Aufbauspieler traf nach acht Minuten erstmals und verkürzte mit einem Dreier auf 20:21.


Defensivstärke und Fastbreaks bringen Trier die Führung

Im zweiten Viertel kippte die Partie zugunsten der Gastgeber. Trier erhöhte die Intensität in der Defensive und zwang Ulm immer häufiger zu schwierigen Abschlüssen. Nolan Adekunle brachte sein Team erstmals in Führung (27:26).

Besonders wirkungsvoll erwies sich die taktische Umstellung von Mann- auf Zonenverteidigung. Ulm fand kaum noch Lösungen, während Trier Ballgewinne konsequent in schnelle Fastbreaks ummünzte. Zur Halbzeit stand eine verdiente 49:37-Führung für die Gladiators auf der Anzeigetafel.


Stephen Ashworth mit starkem Einstand

Großen Anteil an der Führung hatte Stephen Ashworth. Der US-Amerikaner war erst seit zwei Tagen in Trier und hatte lediglich eine Trainingseinheit mit dem Team absolviert. Dennoch überzeugte er sofort als Spielgestalter, verteilte bis zur Pause bereits sechs Assists und zeigte seine Übersicht im Aufbau.

Am Ende kam Ashworth auf starke 16 Punkte und neun Assists – ein Einstand, der Hoffnung auf mehr macht.


Trier setzt sich ab – Ulm bleibt kämpferisch

Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte Trier an die starke Phase an. Mit aggressiver Verteidigung und hohem Tempo hielt der Aufsteiger Ulm auf Abstand und baute die Führung im dritten Viertel bis auf 73:54 aus.

Doch Ulm gab sich nicht geschlagen. Vor allem Topscorer Chris Ledlum und zahlreiche Offensiv-Rebounds hielten die Gäste im Spiel und verhinderten eine frühe Vorentscheidung.


Spannende Schlussphase – Adekunle setzt den Schlusspunkt

Im letzten Viertel wurde es noch einmal eng. Ulm kämpfte sich bis auf sechs Punkte heran, getragen unter anderem von wichtigen Rebounds des Dänen Tobias Jensen. Gemeinsam mit Ledlum stemmte er sich gegen die drohende Niederlage.

Trier behielt jedoch die Kontrolle. In der letzten Sekunde sorgte Nolan Adekunle schließlich für den Schlusspunkt: Mit seinem vierten erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf bei nur sieben Versuchen machte er die 100 Punkte voll und besiegelte den 100:89-Endstand.


Tabellensituation: Trier klettert auf Platz vier

Nach dem verdienten Erfolg stehen die Gladiators Trier nun bei einer Bilanz von 9:5 Siegen und belegen Rang vier der Basketball-Bundesliga. ratiopharm Ulm folgt mit nur einem Sieg weniger direkt dahinter auf Platz fünf.

Für Trier war es nicht nur ein wichtiger Sieg im Kampf um die oberen Tabellenplätze, sondern auch ein deutliches Signal nach der jüngsten Niederlagenserie.


Bildergalerie

Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Galeriebild
Daniel Meyer
Anzeige