Zum Hauptinhalt springen

Mainz 05 schreibt Europapokal-Geschichte: Sieg gegen Sigma Olomouc führt erstmals ins Conference-League-Viertelfinale

Mainz 05 schreibt Europapokal-Geschichte: Sieg gegen Sigma Olomouc führt erstmals ins Conference-League-Viertelfinale
Simon Hofmann - UEFA via Getty Images

Rheinhessen sichern sich mit 2:0-Erfolg den größten internationalen Erfolg der Klubgeschichte

Mainz – Der 19. März 2026 ist in die Vereinsgeschichte von Mainz 05 eingegangen: Mit einem überzeugenden 2:0-Erfolg im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Conference League gegen SK Sigma Olomouc hatten die Rheinhessen erstmals ein Europapokal-Viertelfinale erreicht. Nach dem torlosen Hinspiel setzte sich der Bundesligist vor heimischer Kulisse verdient durch und hielt damit den Traum vom internationalen Finale am Leben.


Historischer Erfolg trotz Bundesliga-Abstiegskampf

Während Mainz 05 parallel in der Bundesliga um den Klassenerhalt kämpfte, hatte die Mannschaft auf internationaler Bühne ein starkes Zeichen gesetzt. Der Einzug in die Runde der letzten acht Teams markierte den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte im Europapokal.

Das Finale der UEFA Conference League war für den 28. Mai 2026 in Leipzig angesetzt – ein Ziel, das für die Rheinhessen plötzlich greifbar erschien. Die Viertelfinalspiele sollten am 9. und 16. April stattfinden, wobei Mainz zunächst Heimrecht hatte.


Posch und Sieb sichern den Sieg

Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte Stefan Posch unmittelbar nach Wiederanpfiff für die Führung. In der 46. Minute verwertete er eine präzise Flanke von Paul Nebel per Kopf und brachte Mainz auf die Siegerstraße.

Die Entscheidung fiel in der Schlussphase: Armindo Sieb erhöhte in der 82. Minute auf 2:0 und machte damit den historischen Erfolg perfekt. Zuvor hatte Olomouc nach einer Gelb-Roten Karte gegen Peter Barath (76.) in Unterzahl agieren müssen – ein entscheidender Vorteil für die Gastgeber.


Mainz kontrolliert Spiel und Gegner

Die Mainzer waren von Beginn an dominant aufgetreten und hatten die Partie weitgehend kontrolliert. Trainer Urs Fischer hatte vor dem Spiel Mut und Offensivdrang gefordert – seine Mannschaft setzte diese Vorgaben konsequent um.

Bereits in der Anfangsphase hatte Mainz das Spielgeschehen bestimmt, musste jedoch nach rund 20 Minuten eine brenzlige Situation überstehen, als Danijel Sturm die Führung für die Gäste nur knapp verpasste.

Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie, in der Mainz dennoch die besseren Chancen verzeichnete. Phillipp Mwene scheiterte mit einem Distanzschuss knapp (35.), Nelson Weiper vergab kurz vor der Pause per Kopf (45.).


Zweite Halbzeit bringt die Entscheidung

Nach dem Führungstreffer blieb Mainz das aktivere Team und ließ den Gästen kaum Raum zur Entfaltung. Olomouc fand offensiv kaum noch statt und konnte sich nur selten befreien.

Ein weiterer Höhepunkt folgte nach dem Platzverweis gegen Barath: Ein Freistoß von Nebel landete an der Latte (78.), ehe Sieb wenig später den Deckel auf die Partie setzte.


Blick auf das Viertelfinale

Mit dem Einzug ins Viertelfinale hatte Mainz 05 nicht nur Geschichte geschrieben, sondern sich auch in eine vielversprechende Ausgangsposition gebracht. Die Mannschaft durfte weiter vom internationalen Titel träumen – ein Szenario, das noch wenige Monate zuvor kaum jemand für möglich gehalten hatte.

Der historische Abend in Mainz zeigte: Auch in schwierigen nationalen Zeiten konnte der Klub auf europäischer Bühne über sich hinauswachsen.


Bildergalerie

Galeriebild
Simon Hofmann - UEFA via Getty Images
Galeriebild
Simon Hofmann - UEFA via Getty Images
Galeriebild
Simon Hofmann - UEFA via Getty Images
Anzeige
Cron Job starten