DFB-Pokal 2025: Kaiserslautern wirft Fürth raus – Skyttä sorgt für Entscheidung
Der 1. FC Kaiserslautern hat in der zweiten Runde des DFB-Pokals 2025/26 die SpVgg Greuther Fürth aus dem Wettbewerb geworfen und durfte weiter vom nächsten Pokalmärchen träumen. Mit einem frühen 1:0-Erfolg (1:0) beim Zweitliga-Konkurrenten aus Franken sicherten sich die Pfälzer das Ticket für das Achtelfinale. Den entscheidenden Treffer erzielte Naatan Skyttä bereits in der 12. Minute – der Finne avancierte damit erneut zum Matchwinner für den Pokalfinalisten des Vorjahres.
Frühe Führung durch Skyttä legt den Grundstein
Vor 12.411 Zuschauerinnen und Zuschauern in Fürth präsentierte sich der FCK von Beginn an konzentriert und effektiv. Nach einem Ballverlust der Hausherren kam der Ball über Umwege zu Skyttä, der sich im Strafraum durchsetzte. Zwar konnte Fürths junger Torhüter Silas Prüfrock bei seinem Profi-Debüt zunächst parieren, doch beim Nachschuss des Sommerneuzugangs aus Finnland war er chancenlos. Prüfrock verhinderte kurz vor der Pause gegen Faride Alidou (45.+2) sogar noch das mögliche 0:2.
Fürth kämpfte, Lautern kontrollierte
Nach den deutlichen Niederlagen in der Liga – einem 0:6 bei der SV Elversberg und einem 1:4 gegen den Karlsruher SC – zeigte sich Greuther Fürth im ersten DFB-Pokal-Heimspiel seit 2018 deutlich stabiler. Angeführt von Kapitän Branimir Hrgota, der nach seiner Jokerrolle zuletzt wieder in die Startelf zurückkehrte, steigerten die Franken nach dem frühen Rückstand ihre Offensivbemühungen. Trotz engagierter Phasen fehlte jedoch die Durchschlagskraft, um die kompakte FCK-Defensive ernsthaft zu gefährden.
Kurioser Doppel-Gelb-Moment für Sillah
Für einen kuriosen Moment sorgte Fürths Joker Omar Sillah: Der Angreifer betrat in der 90. Minute zu früh den Platz und sah dafür sofort Gelb. Nur wenige Augenblicke später handelte er sich nach einem Foul die Gelb-Rote Karte ein – ein sinnbildlicher Abschluss eines unglücklichen Pokalabends für die Gastgeber.
Disziplin und Effizienz als Schlüssel zum Erfolg
Kaiserslautern, das im Vorjahr erst im Finale gegen Bayer Leverkusen (0:1) gescheitert war, verteidigte die knappe Führung mit viel Einsatz und taktischer Disziplin. Auch wenn die Pfälzer bei ihren wenigen Kontern die Entscheidung verpassten, kontrollierten sie das Geschehen weitgehend und ließen defensiv kaum etwas zu. In einer intensiven Partie, in der beide Trainer – Thomas Kleine und Torsten Lieberknecht – früh Gelb sahen, behielt der FCK bis zum Schluss die Übersicht.
Blick nach vorn: FCK schreibt das nächste Pokalkapitel
Mit dem Auswärtserfolg in Fürth setzte der 1. FC Kaiserslautern seine beeindruckende Pokalserie fort und schürte die Hoffnungen auf ein erneutes „Pokalwunder vom Betzenberg“. Für die SpVgg Greuther Fürth endete die Reise hingegen bereits in der zweiten Runde – wie zuletzt in der Saison 2020/21. Der FCK darf dagegen weiter träumen – von großen Gegnern, vollen Stadien und vielleicht einer weiteren Finalnacht im Berliner Olympiastadion.