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Wichtiger Dreier mit Ausrufezeichen für die Patriots

Patriots gewinnen Auswärtsspiel bei den Samurai Iserlohn mit 6:8 (4:4/1:2/1:2) und sehen wieder Licht am Horizont. Starke Mannschaftsleistung und große Leidenschaft. Neuzugänge Max Faber und Amandus Röttcher ohne Eingewöhnungsphase voll eingeschlagen. Rote Laterne an Berlin abgegeben.

Mit drei Reihen nach Iserlohn gereist wollten und mussten die Patriots im Kampf um den Klassenerhalt nach dem noch immer unverständlichen Punktabzug (-3) zu Saisonbeginn unbedingt Punkten. Mit dieser Einstellung zeigte sich auch das Team. Bereits nach 20 Sekunden war es Christian Unger, der den Ball zum 0:1 im Tor der Sauerländer unterbrachte. Strafzeiten bremsten die Offensivbemühungen der Hessen und so war es in der 5. und 7. Spielminute jeweils eine 4:3 Überzahl, welche die Hausherren mit 2:1 in Führung brachte. Doch die Patriots von dieser Situation unbeeindruckt nur 90 Sekunden später mit dem Ausgleich durch Max Faber. Weiter Druckvoll und zielstrebig agierend, waren es erneut die Patriots, die nach 8 gespielten Minuten durch David Lademann sich die Führung zurückholten. Auch das viel Umjubelte 2:4 erneut durch Max Faber, zeigte, dass die Niddataler im ersten Abschnitt im Spiel 4 gegen 4 die bessere Mannschaft waren. Doch erneut zwei Strafzeiten sollte den Hausherren mit zwei Toren kurz vor Ende des ersten Drittels den Ausgleich bringen.

Mit diesem Unentschieden ging es auch in den zweiten Abschnitt. Und erneut der bessere Start für die Hessen. Tobi Etzel in der 24. Spielminute mit der 4:5 Führung. Doch die die favorisierten Hausherren ließen nicht locker und so war es dann nach 30 Minuten soweit 5:5 und das Spiel ging hin und her. Die Antwort des Aufsteigers folgte auf dem Fuße. Tobias Etzel erneut zum 5:6. Noch 9 Minuten waren im Mitteldrittel zu spielen und die Sauerländer erhöhten weiter den Druck, doch war es eine sehr gut stehende Defensive, oder der immer stärkere werdende Jan Bleil, der die Führung festhielt.

Das Schlussdrittel sollte dann die Entscheidung bringen. Die Patriots schafften es lange die Iserlohner Angriffsbemühungen immer wieder gut zu unterbinden und so lief die Zeit für die Gäste. Auch eine Strafzeit blieb man unbeschadet. Erst in der 54. Spielminute nutzten die Hausherren eine Unachtsamkeit und konnten den 6:6 Ausgleichstreffer markieren. Alles auf Null und bei den Patriots stellte sich die Frage hielt die Kraft und der Wille, dieses Spiel für sich zu entscheiden. 3 Minuten vor dem Ende war es dann Max Faber, der mit einem platzierten Hammer die erneute Führung der Gäste markierte und die Hoffnung auf den ersten Dreier dieser Saison wachsen ließ. Iserlohn nun mit allem was sie haben druckvoll auf das Tor von Jan Bleil agierend. 90 Sekunden vor Ende der Partie mit einem fünften Feldspieler. Man merkte deutlich die Anspannung der Wetterauer, doch die Erlösung dann durch das viel umjubelte und äußerst wichtige Empty Net-Tor durch Amandus Röttcher, der sich im Laufduell durchsetzt und dann zum 6:8, 50 Sekunden vor Ende, einnetzte.  

Mit diesem wichtigen Sieg geben die Niddataler die rote Laterne der 1.Bundesliga an Berlin weiter und haben nun zwei Wochen Natio-Pause. Danach geht es dann zum wichtigen Kellerduell nach Berlin und im direkten Anschluss nach Bissendorf.

„Ich bin unglaublich erleichtert. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Taktisch über das komplette Spiel äußerst diszipliniert haben wir uns von der ersten Minute als Einheit präsentiert. Auch unsere Neuzugänge haben sich sensationell ins Team eingefügt und das sind wichtige Schlüssel zum Erfolg gewesen. Es war ein erster wichtiger Schritt. Jetzt müssen wir aber auch in drei Wochen nachlegen, dann sehen wir auch wie wichtig dieser Erfolg war. Wir haben es weiterhin selbst in der Hand und das gibt uns Motivation und Zuversicht. Das konnte man auch Eindrucksvoll hier erkennen“, so ein etwas erleichterter Patriotscoach Patric Pfannmüller.

Quelle und Foto: Pressemeldung Rhein-Main Patriots

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