VU-22.10.

WI: Schwerer Unfall mit einem großem Trümmerfeld auf dem Gustav-Stresemann-Ring und mehrere Schwerverletzte

Am Samstagabend wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst um 20.36 Uhr zu einem Verkehrsunfall Gustav- Stresemann- Ring Ecke Wittelsbacherstraße gerufen.
Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein Pkw in Dachlage und ein weiterer beteiligter Pkw an der Unfallstelle. Alle verletzten Personen, darunter auch ein Kind, befanden sich außerhalb der Fahrzeuge und wurden von der Polizei versorgt. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr versorgten die hohe Anzahl Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Einsatz der Feuerwehr und dem Rettungsdienst dauerte ca. zwei Stunden. Die Berufsfeuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 30 Einsatzkräften und 10 Rettungswagen 4 Notarzteinsatzfahrzeugen sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem Leitenden Notarzt an der Einsatzstelle. Hierbei kam rettungsdienstliche Unterstützung aus benachbarten Landkreisen hinzu. Das THW leuchtete zur Unfallaufnahme die Einsatzstelle aus. Zum Schutz der Patienten wurde ein Sichtschutz aufgestellt.

Gegen 20.30 Uhr befuhr ein 30-Jähriger mit einem VW Golf den Gustav-Stresemann-Ring aus Richtung Frankfurter Straße kommend stadteinwärts. Als der VW-Fahrer nach links in die Wittelsbacherstraße abbog, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Mercedes CLS, dessen 24-jähriger Fahrer den Gustav-Stresemann-Ring aus Richtung Hauptbahnhof kommend stadtauswärts befuhr. Es besteht der Verdacht, dass der Mercedes-Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren war und das Rotlicht der dortigen Ampelanlage missachtet hatte. Der Mercedes überschlug sich infolge der Kollision und kam auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Beide Fahrzeugführer sowie vier in dem Mercedes mitfahrende Personen im Alter von 7, 20, 31 und 36 Jahren erlitten schwere – teils lebensbedrohliche – Verletzungen. Alle Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Kliniken gebracht. Die beiden Fahrzeuge mussten jeweils mit Totalschaden von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme kam neben einem Unfallsachverständigen auch eine Polizeidrohne für Übersichtsaufnahmen zum Einsatz. Der Gustav-Stresemann-Ring war infolge des Unfalls kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen und anschließend stadtauswärts bis etwa 02.20 Uhr gesperrt.

Feuerwehr Wiesbaden

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