Polizei

WI: Nach schwerem Verkehrsunfall geflüchtet und anschließend Widerstand geleistet! Vorsicht wieder falsche Handwerker unterwegs!

Wiesbaden (ots)

1. Nach schwerem Verkehrsunfall geflüchtet und anschließend Widerstand geleistet

Wiesbaden, Ludwig-Erhard-Straße / Stegerwaldstraße, 06.04.2022, 05.30 Uhr,

In Wiesbaden kam es am frühen Mittwochmorgen zu einer Verkehrsunfallflucht mit einer schwer verletzten Person und einem anschließenden Widerstand. Ein mit drei Personen besetzter schwarzer Hyundai war gegen 05.30 Uhr aus Richtung Stadtmitte kommend auf der Ludwig-Erhard-Straße unterwegs. Im Bereich der Kreuzung zur Stegerwaldstraße fuhr der Pkw dann bei roter Ampel in den Kreuzungsbereich ein und stieß hierbei mit dem Mitsubishi eines vorfahrtsberechtigten 58-jährigen Autofahrers zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Fahrzeuge etliche Meter in die Ludwig-Erhard-Straße geschleudert und zerstörten noch eine Werbetafel sowie eine Laterne. Der 58-jährige Fahrer des Mitsubishi wurde bei der Kollision schwer verletzt und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die beiden erheblich beschädigten Unfallwagen waren nicht mehr fahrbereit. Die drei Insassen des unfallverursachenden Fahrzeugs, zwei Männer und eine Frau, flüchteten zu Fuß vom Unfallort. Der mutmaßliche Fahrer, ein 30-jähriger Mann, und eine 25-jährige Mitfahrerin konnten jedoch nur wenige Minuten später durch die verständigten Polizeikräfte im Bereich der Willi-Werner-Straße angetroffen und festgenommen werden. Der 30-Jährige leistete bei der Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte hierbei einen eingesetzten Polizeibeamten leicht. Währenddessen soll auch die 25-Jährige versucht haben, die Festnahme ihres Begleiters zu verhindern. Ein bei dem vermeintlichen Unfallverursacher durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von über 0,9 Promille. Im weiteren Verlauf sollte sich auch noch herausstellen, dass der 30-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und darüber hinaus ein internationaler Haftbefehl gegen ihn vorliegt. Während die Begleiterin nach den erforderlichen Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen konnte, war der Aufenthalt für den 30-Jährigen somit noch nicht beendet. Die Unfallstelle wurde für die Zeit der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten weiträumig abgesperrt und ein Gutachter angefordert. Die beiden beschädigten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 50.000 Euro.

2. In Einkaufszentrum Widerstand geleistet

Wiesbaden, Bahnhofsplatz, 05.04.2022, 18.25 Uhr

In dem Einkaufszentrum am Bahnhofsplatz widersetzte sich ein 24-jähriger Mann am Dienstagabend polizeilichen Maßnahmen. Der Polizei wurde gegen 18.10 Uhr eine Körperverletzung zum Nachteil eines 44-jährigen Mannes am Bussteig des Hauptbahnhofs gemeldet. Als die verständigte Polizeistreife kurz darauf vor Ort eintraf, war die Auseinandersetzung bereits beendet und der Angreifer flüchtig. Aufgrund der von einem Zeugen abgegebenen Personenbeschreibung, konnten die Polizeikräfte den mutmaßlichen Täter gegen 18.25 Uhr in dem Einkaufszentrum am Bahnhof antreffen und kontrollieren. Gegen die Kontrolle habe sich der 24-Jährige jedoch zur Wehr gesetzt, so dass er schließlich von den eingesetzten Kräften zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Während der Festnahme und der anschließenden Wegstrecke zum Streifenwagen, habe der Festgenommene lautstark geschrien und einem Beamten gegen das Bein getreten. Auch im Streifenwagen und später auf der Dienststelle soll der renitente 24-Jährige sein aggressives Verhalten weiter fortgesetzt haben. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und muss sich nun in zwei Ermittlungsverfahren verantworten.

3. Mehrere Schülerinnen und Schüler durch Pfefferspray leicht verletzt

Wiesbaden, Hans-Böckler-Straße, 06.04.2022, 08.45 Uhr

Am Mittwochmorgen wurde in einer Schule in der Hans-Böckler-Straße während des Unterrichts durch eine Schülerin Pfefferspray versprüht. Hierdurch wurden mehrere Kinder leicht verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt. Das Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge wird derzeit von einer leichtsinnigen und unbeabsichtigten Nutzung des Pfeffersprays ausgegangen. Um solche gefährlichen Situationen zu vermeiden, werden Eltern gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass Ihre Kinder kein Reizgas oder andere Gefahrenstoffe mit in die Schule bringen.

4. Falsche Handwerker unterwegs

Wiesbaden-Biebrich, Nansenstraße, 05.04.2022, 13.35 Uhr

In einem Mehrfamilienhaus in der Nansenstraße waren am Dienstagnachmittag zwei falsche Handwerker unterwegs. Gegen 13.35 Uhr erschlichen sich die beiden Männer unter einem Vorwand Einlass in die Wohnung eines Seniors. Als die angeblichen Handwerker dann später wieder verschwunden waren, wurde das Fehlen mehrerer Geldscheine festgestellt. Die Täter sollen etwa 30 Jahre alt gewesen sein und eine blaue Arbeiterhose getragen haben. Einer der beiden habe einen dicken „Kugelbauch“ gehabt und sei klein gewesen. Der Komplize soll groß und dünner gewesen sein und einen dunklen Vollbart gehabt haben. Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

5. Katalysator entwendet

Wiesbaden, Delkenheim, Stuttgarter Straße, 02.04.2022, 10.00 Uhr bis 05.04.2022, 21.10 Uhr

Diebe hatten es zwischen Samstagvormittag und Dienstagabend in der Stuttgarter Straße auf den Katalysator eines dort abgestellten Opel Astra abgesehen. Die Täter montierten den Katalysator des betroffenen Fahrzeugs ab und ergriffen anschließend mit dem erbeuteten Katalysator unerkannt die Flucht. Hinweise nimmt das 5. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2540 entgegen.

6. Verkehrskontrolle

Mainz-Kastel, Theodor-Heuss-Brücke, 05.04.2022, 07.30 Uhr bis 13.30 Uhr,

Am Dienstagvormittag führte der regionale Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei mit Unterstützung von Kräften der Hessischen Bereitschaftspolizei an der Theodor-Heuss-Brücke eine Verkehrskontrolle durch. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten zwischen 07.30 Uhr und 13.30 Uhr und setzten das Hauptaugenmerk auf Handy- sowie Gurtverstöße. Insgesamt wurden 58 Fahrzeuge sowie 70 Personen kontrolliert und 49 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In 23 Fällen nutzten die Personen am Steuer ihr Mobiltelefon und 13-mal hatten Insassen ihren Gurt nicht angelegt. Während den Kontrollmaßnahmen wurde eine Einsatzkraft von einem Autoinsassen beleidigt, was eine Anzeige zur Folge hatte.

Original-Content von: Wiesbaden – Polizeipräsidium Westhessen, übermittelt durch news aktuell

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