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White Wings erkämpfen sich den Sieg in Coburg

In einem spannenden, jedoch auf beiden Seiten auch von Fehlern und Turnovern geprägten Spiel haben die WHITE WINGS Hanau sich einen Auswärtssieg gegen den BBC Coburg erkämpft. Nach zwei guten Spielabschnitten ließen die Hanauer ihre Gegner im dritten Viertel wieder ins Spiel zurückkommen. Glücklicherweise fand das Team aber rechtzeitig zurück in die Spur und erarbeitete sich so einen 80:92-Erfolg und damit auch den dritten Sieg im dritten Spiel.

Hinsichtlich der Rotation hatten die Hanauer gleich in mehrerlei Hinsicht Glück: „Philipp und Fabian sind wieder einsatzbereit. Das hilft uns nicht nur im Training, sondern natürlich auch an den Spieltagen enorm weiter“, sagt White-Wings-Headcoach Marti Zamora. Noch besser war hingegen der Umstand, dass Center Bubba Furlong wider Erwarten doch spielen konnte. „Er hatte eine kleinere Blessur am Fuß, war jedoch wieder einigermaßen genesen und hat für uns die Zähne zusammen gebissen“, so Zamora weiter. Für die White Wings eine äußerst glückliche Fügung, holte Furlong am Ende doch ein Double-Double mit 18 Punkten und elf Rebounds.

Auch sonst war das Team zunächst sehr gut aufgelegt. Nach einem eher ausgeglichenen ersten Viertel drehten die White Wings im zweiten Spielabschnitt ordentlich auf. Ein Sieben-Punkte-Lauf brachte die Hanauer Nach fünf Minuten erstmalig mit zehn Punkten in Führung, zwischenzeitlich stellten sie sogar auf 14 Punkte Vorsprung. Letztlich gingen die Mannschaften bei einem Zwischenstand von 36:47 in die Halbzeitpause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels schien es noch gut zu laufen. Mit einigen guten Angriffen erspielten sich die White Wings einen 15-Punkte-Vorsprung – den höchsten des Abends. Dann jedoch schwächelten die Gäste – was die Hausherren ausnutzten. Fast zweieinhalb Minuten lang blieben die Grimmstädter ohne Punkte, der BBC hingegen war offensiv nun deutlich erfolgreicher und arbeitete sich rund zwei Minuten vor dem Ende des Viertels auf 56:58 heran. „In dieser Phase hat man uns angemerkt, dass wir ein Team mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren sind. Wir machen Fehler, manchmal eben auch gehäuft. Das hat heute dazu geführt, dass Coburg ins Spiel zurückkam“, so die Analyse des Hanauer Headcoachs.

Und auch im letzten Viertel wurde es noch einmal richtig knapp: Coburg kam nach sechs Minuten auf ein 64:65 heran, rund vier Minuten vor Spielende stand es dann 69:70. Zum Glück ließ sich das Hanauer Team nicht hängen, sondern trumpfte noch einmal auf. Dabei spielte ihnen gut in die Karten, dass Coburg bereits früh bei fünf Teamfouls ankam und diverse Spieler in Foultrouble gerieten – vier mussten am Ende mit fünf persönlichen Fouls das Feld verlassen. Entsprechend nutzten die Hanauer in den letzten vier Minuten sämtliche Möglichkeiten von der Freiwurflinie gekonnt aus. Sebastian Brach und Kapitän Philip Hecker trafen zunächst jeweils ihre beiden Freiwürfe, ehe anschließend dann Bruno Albrecht gleich zweimal hintereinander von jenseits der Drei-Punkte-Linie erfolgreich war. Als beim Stand von 74:80 dann auch Hecker eine Minute vor der Schlussirene nochmals von der Dreierlinie erfolgreich war, dabei gefoult wurde und auch den anschließenden Freiwurf verwandelte, war das vorentscheidend. Coburg hatte sich zwar noch nicht aufgegeben, allerdings lief den Spielern von Trainerin Jessica Miller die Zeit davon. Einige Leistungsträger waren bereits ausgefoult und unter Zeitdruck wollten die Würfe dann nicht mehr so recht fallen. Die White Wings hingegen nutzten sämtliche Freiwürfe und verwandelten zudem kurz vor Schluss noch einmal zwei Korbleger durch Furlong und Marco Dordevic. Mit 80:92 holten die Hanauer so einen verdienten Arbeitssieg.

„Für uns war es ein wichtiger Erfolg. In einigen Punkten haben wir uns im Vergleich zum letzten Spiel verbessert. Wir haben gegen ein deutlich besseres Team gespielt als in den Vorwochen und dabei bewiesen, dass wir über genügend Talent verfügen, um gegen sie anzukommen. Dass wir es geschafft haben, zum richtigen Zeitpunkt wieder fokussierter zu spielen, hat dafür gesorgt, dass wir das Spiel so beenden konnten, wie wir es sollten“, zeigt sich Zamora zufrieden.

Quelle: Pressemeldung White Wings Hanau

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