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White Wings drehen Spiel gegen Oberhaching

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Nach zwei Wochen mit durchwachsenen Leistungen haben die WHITE WINGS Hanau in einem schwierigen Spiel gegen die TSV Oberhaching Tropic ein starkes Comeback gezeigt. Nachdem die Punkteausbeute im ersten Viertel eher dürftig ausfiel, kämpfte sich das Team von Headcoach Marti Zamora eindrucksvoll zurück und drehte insbesondere dank einer starken Leistung im dritten Viertel das Spiel. Am Ende gewannen die Hanauer auch Spiel Nummer 15 – mit 73:68.

Der Start ins Spiel fiel für die White Wings alles andere als gut aus. Während den Tropics offensiv auch schwierige Würfe glückten, scheiterten die Hanauer immer wieder im Abschluss. Entsprechend lief das Team schon früh einem hohen Rückstand hinterher. Zwischenzeitlich lagen sie satte 16 Punkte zurück. Trotzdem findet Zamora auch versöhnliche Worte für den Start ins Spiel: „Das erste Viertel war viel besser, als es aussah. Wir haben guten Basketball gespielt, aber wir haben viele Würfe verfehlt. Wir hatten in dieser Phase ehrlicherweise mehr Punkte verdient. Allerdings haben wir in der Defense nicht gut genug gespielt.“

Ab dem zweiten Viertel stabilisierte sich dann die Leistung der Hanauer. Deutlich seltener kamen die Tropics frei zum Wurf – wenngleich insbesondere Topscorer Omari Knox den gesamten Abend über starke Würfe traf und am Ende 29 Punkte erzielte. Entsprechend verteidigten die Gäste zunächst ihren Vorsprung und gingen mit 27:39 in die Kabine. „Wir haben die erste Halbzeit mit gerade einmal fünf Fouls beendet. Das ist zu wenig. Wir sollten uns mehr Fouls leisten, denn dass wir kaum welche bekommen haben, liegt nicht daran, dass die Schiedsrichter sie uns nicht geben wollten, sondern daran, dass wir nicht aggressiv genug aufgetreten sind“, so Zamora.

Im dritten Viertel gelang es den White Wings dann endlich, den Schalter umzulegen. Mit einer deutlich verbesserten Defensive generierten sie sehr viele Stops und waren zeitgleich offensiv nun endlich deutlich erfolgreicher. Insbesondere Bruno Albrecht und Tim Martinez waren maßgeblich daran beteiligt, den Oberhachinger Vorsprung dahinschmelzen zu lassen. Nach sechseinhalb Minuten glichen sie dann erstmalig aus, eine halbe Minute später folgte die erste Führung. „In der zweiten Halbzeit haben wir endlich die Intensität gezeigt, die für unser Spiel so wichtig ist. Und plötzlich ist alles etwas einfacher in der Offensive“, lobt Zamora.

Mit 55:56 ging es dann ins letzte Viertel. Auch in diesem konnten die White Wings wieder eine starke Leistung abrufen. Insbesondere der Druck in der Defensive machte sich bezahlt und führte zu einem deutlich verbesserten Spielrhythmus. Die Tropics fanden immer seltener ein gutes Mittel gegen die starke Verteidigung. Und doch wurde es am Ende dann noch einmal spannend: Nachdem die Tropics bereits vorher zweimal hintereinander gepunktet hatten, traf Moritz Noeres einen wichtigen Drei-Punkte-Wurf 30 Sekunden vor Schluss und verkürzte auf 70:68. Allerdings sollte es den Gästen anschließend nicht mehr gelingen, einen weiteren Wurf erfolgreich im Korb unterzubringen – zu stark war die gegnerische Defensive, zu dezimiert der Kader. So siegten die White Wings am Ende knapp aber verdient mit 73:68.

Das starke Comeback der Hanauer hatte auch dazu geführt, dass die Tropics zunehmend häufiger Spielzüge nur noch per Foul stoppen konnten. Bereits im Hinspiel hatte das Team 27 Fouls gemacht, im Rückspiel waren es nun sogar 29. Philipp Bode, Janosch Kögler und Fynn Fischer

mussten sogar ausgefoult auf der Bank Platz nehmen. Aus diesen vielen Fouls ergaben sich 39 Freiwürfe für Hanau, die diese in 27 Punkte ummünzten. „Oberhaching ist ein sehr gutes Team, daher stehen sie auch so hoch in der Tabelle. Aber wir wissen auch, dass wir schwer zu stoppen sind, wenn wir 100 Prozent geben. Das ist auch der Grund für die vielen Fouls. Sie mussten da einfach mehr Hände einsetzen, um uns irgendwie aufzuhalten“, betont Zamora.

Die Hanauer Rekord-Siegesserie hält somit eine weitere Woche an. Und die Blicke gehen weiterhin nach vorne, wie Zamora verrät: „Es geht ab jetzt nur noch um das Team. Wir werden schwere Spiele haben, aber wir wollen so weit wie möglich kommen. Dabei ist es mir egal, wer die meisten Punkte macht oder wer die meisten Minuten spielt. Es geht um Teamsiege und diese Mentalität müssen wir alle haben.“

Quelle: Pressemeldung White Wings Hanau

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