21 September 2021

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Hessen Dreieich verliert Spitzenspiel in Eddersheim

Gegen den FC Eddersheim konnte sich der SCHD im Spiel der Hessenliga nicht durchsetzen. Das Gastspiel wurde mit 2:1 verloren.

Schott Mainzerinnen holen Auswärtssieg

Im dritten Spiel der Regionalliga Südwest der Frauen konnten sich die Mainzerinnen vom TSV Schott mit 2:0 beim TuS Issel durchsetzen.

Eintracht Frauen III siegen in Wetzlar

In der Regionalliga Süd der Frauen konnte sich das Team der Eintracht Frauen III in Wetzlar mit 3:2 durchsetzen.

Die Kickers siegen zuhause gegen Astoria Walldorf

Am Sonntagnachmittag gewannen die Offenbacher Kickers gegen den FC Astoria Walldorf. Die Tore der Partie erzielten Bozic und Garcia.

Galerie: Kickers Offenbach vs. SC Freiburg U20 – 19.09.2021

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Weltweite erste fühlende Beinprothese vor Markteinführung

Österreichisches Startup mit Co-Founder Toni Innauer und Ärztekompetenzzentrum machen Innovation von Hubert Egger marktfähig

Prof. DI Dr. Hubert Egger ist eine weitere Sensation gelungen: Nach der Entwicklung der weltweit ersten gedankengesteuerten Armprothese steht nun die Markteinführung der “fühlenden” Beinprothese bevor. Realisiert wurde die Marktfähigkeit von dem österreichischen Startup Unternehmen Saphenus Medical Technology, unter Mitwirkung von Co-Founder Toni Innauer. Etwa 50 Prozent der Prothesenträger leiden an Phantomschmerzen. Oftmals können bisher nur schwere Schmerzmittel (z.B. Opiate, Morphin) vorübergehende Linderung bewirken. Langfristige nachhaltige Therapieformen haben sich bisher nicht durchgesetzt.

Weltweites Interesse – Medizinprodukt zur Serienreife entwickelt.

Wie eine aktuelle internationale Studie (1) zeigt, wissen Eltern zu wenig über Meningokokken und den möglichen Schutz durch Impfungen. Viele sind zudem nur unzureichend über den Impfstatus ihrer Kinder informiert und wissen nicht, dass es verschiedene Meningokokken-Impfungen gibt.

Nur 28 Prozent der befragten Eltern in Deutschland wissen, dass es verschiedene Meningokokken-Typen und daher verschiedene Impfungen gibt. Viele kennen den Impfstatus ihrer Kinder nicht. Sie glauben, diese seien durch die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) öffentlich für alle empfohlene Standardimpfung gegen Meningokokken C bestmöglich gegen die Bakterien geschützt.

Verfügbare Meningokokken-Impfungen

Neben der Meningokokken-C-Impfung gibt es eine Kombinationsimpfung gegen die Typen ACWY sowie eine Impfung gegen Typ B.(2) Die Kombinationsimpfung gegen ACWY wird aktuell bei gesundheitlicher Gefährdung oder bei Reisen in Risikogebiete empfohlen.(3) Für die Meningokokken-B-Impfung liegt bereits eine Impfempfehlung bei geschwächtem Immunsystem, engem Kontakt zu einem Meningokokken-Erkrankten sowie bei Reisen in Risikogebiete vor.(3) Mittlerweile übernehmen aber bereits viele Krankenkassen diese Impfung auf Anfrage ganz oder teilweise.(4) Denn Typ B ist mit knapp 60 % für die meisten Fälle in Deutschland verantwortlich – gefolgt von C, W, Y und A.(5)

Über Meningokokken-Erkrankungen

Meningokokken sind Bakterien, die über Tröpfcheninfektion (z. B. Sprechen, Husten, Küssen) übertragen werden.(6) Babys und Kleinkinder haben aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Immunsystems das höchste Erkrankungsrisiko.(7)

Meningokokken-Erkrankungen sind in Deutschland mit knapp 300 Fällen pro Jahr selten, können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen.(7) Sie können zu einer Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung führen. Bei zehn bis 20 Prozent der Betroffenen kann es zu Folgeschäden wie Taubheit, Lähmungen und notwendigen Amputationen kommen. Bei Kindern können auch Entwicklungsstörungen möglich sein. Bis zu zehn Prozent der Erkrankten versterben trotz intensivmedizinischer Behandlung.(6)

Das Fortschreiten der Erkrankung kann nur mit der rechtzeitigen Gabe eines Antibiotikums aufgehalten werden. Daher sollten sich Eltern frühzeitig über mögliche Impfungen für einen bestmöglichen Schutz gegen Meningokokken informieren.

Mehr Informationen zu Meningokokken-Erkrankungen und Impfungen auch unter www.meningitis-bewegt.de

Über die Studie

Die Studie wurde 2018 online in zehn Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, UK, Griechenland, Australien, Brasilien, Argentinien und USA) mit 2.602 Eltern (oder Erziehungsberechtigten) von Kindern im Alter zwischen zwei Monaten und 20 Jahren (zwischen fünf und 20 Jahren in Italien und Großbritannien und zwischen zehn und 20 Jahren in den USA) durchgeführt. Voraussetzung zur Teilnahme war, dass die Eltern Entscheidungsträger für Impfungen ihrer Kinder sind. Zudem mussten sie sich der Meningokokken-Erkrankungen bewusst sein. Impfstoffskeptische Eltern und Eltern, die in der Werbung, Marktforschung oder der Pharmaindustrie tätig sind, wurden nicht berücksichtigt. Die Stichprobe in jedem Land umfasste 70 Prozent Frauen und 30 Prozent Männer.

Weltweites Interesse – Medizinprodukt zur Serienreife entwickelt.

Als Prof. Dr. Hubert Egger vor vier Jahren von der fühlenden Beinprothese berichtete – gezeigt wurde ein erstes Funktionsmuster – ging diese Nachricht um die Welt[1]. Gezeigt wurde damals ein Testanwender mit dem ersten Funktionsmuster, das an chirurgisch umgeleitete und reaktivierte sensorische Nerven ansetzt. Nach vierjähriger Entwicklungsarbeit hat das österreichische Unternehmen Saphenus[2]das Bionik-Konzept übernommen und das darauf basierenden Prothesen Add-on “Suralis” zur Serienreife entwickelt: Damit kann jede bestehende Prothese (unabhängig vom Hersteller) nachgerüstet werden kann. Olympiasieger Mag. Toni Innauer – Saphenus-Mitgründer der ersten Stunde – freut sich, dass die Markteinführung in wenigen Wochen starten kann: “Der bionische Ansatz verbessert die Lebensqualität enorm”, so Innauer.

Medizintechnikprodukt in Kooperation mit Ärzteteam zur Serienreife entwickelt.

Nach der ersten klinischen Fallstudie von Prof. Dr. Hubert Egger sowie OA Dr. Eva Maria Baur[3]mit ihrem Team vom Universitätsklinikum Innsbruck wurde das Ärzteteam um Doz. Dr. Alexander Gardetto von der Südtiroler Klinik Brixsana ergänzt und um Studien erweitert. Das Tiroler Ärzteteam leistet Pionierarbeit und hat die sensorische Nervenumleitung für das neue Medizinprodukt weltweit das erste Mal bei einem Menschen mit Oberschenkelamputation durchgeführt: “Die Berücksichtigung des technischen Fortschritts in der Prothetik ist in jeder Phase der prothetischen Versorgung und gerade bei chirurgischen Amputationen wichtig. Ziel ist es, dass Betroffene rasch davon profitieren und chronische Schmerzen möglichst zu keinem Zeitpunkt im Leben auftreten”, so Alexander Gardetto.

Phantomschmerz – ein bisher ungelöstes Problem

Viele Menschen mit Amputationen leiden unter ganz besonderen Schmerzen, sogenannten Phantomschmerzen: Weil das Gehirn – vergeblich – versucht, Informationen vom nicht mehr vorhandenen Fuß abzurufen, verstärken sich diese Schmerzen. Bis dato hat sich zur nachhaltigen Behandlung von Phantomschmerzen keine Therapie durchgesetzt. Mit der Erfindung der fühlenden Prothese bekommt das Gehirn wieder sensorische Informationen. Hubert Egger hat mit einem Team an Ärzten eine Methode entwickelt, bei der Betroffene ihren durch Amputation verlorenen Fuß wieder spüren. Eva-Maria Baur (Univ. Klinik Innsbruck bzw. Garmisch-Partenkirchen, Deutschland) und Alexander Gardetto in der Südtiroler Klinik Brixsana waren an jahrelangen klinischen beteiligt, die den Erfolg der TSR-Methodik[4]dokumentieren.

Technische Innovation: Add-on Suralis macht Beinprothese fühlend und erhöht die Sicherheit beim Gehen.

Das Prothesen Add-on Suralisist ein patentiertes Feedbacksystem, mit dem jede bestehende Prothese (unabhängig vom Hersteller) nachgerüstet werden kann. Es wurde vom renommierten Industriedesigner und Professor der Bauhaus Uni Weimar, Andreas Mühlenberend, gestaltet. Die Prothese mit dem Zusatzteil Suralisbekommt “Fühleigenschaften”.

Suralis besteht aus:

- Einem Sensor-Innenschuh, der die Abrollbewegungen beim Gehen aufnimmt. 
- Einer Funkübertragung: überträgt die Abrollbewegung an den Amputationsstumpf.
- Die Aktoren-Einheitgibt die Informationen der Abrollbewegung an die Nerven 
  jenes Hautareals weiter, das zuvor zur Aufnahme der Abrollinformation 
  chirurgisch vorbereitet wurde. Diese nicht-invasive Informationsübertragung 
  wird vom Gehirn als Information des verlorengegangenen Fußes wahrgenommen. 
- Das Ergebnis: Der Phantomschmerz geht zurück oder kann vollständig 
  eliminiert werden.        
- Ein weiterer Vorteil: durch das authentische Fühlenwird die unterschiedliche 
  Beschaffenheit des Bodens erkannt. Das verbessert die Gangstabilität und macht
  Gehen sicherer.   
- Das Prothesen Add-on Suraliswird von einem zertifizierten Orthopädietechniker 
  angepasst und kann auch in Kombination mit einer weiteren Wechselprothese 
  verwendet werden. 

Marktstart in Österreich, Süddeutschland und Südtirol

Ab sofort können sich Betroffene unter saphenus.commelden und nähere Informationen abrufen. Jeder Versorgung geht eine ausführliche ärztliche Prüfung sowie eine orthopädietechnische Beratung an mehreren Standorten voraus. Anmeldung über die Website saphenus.com:

- Universitätsklinik Innsbruck
- Privatklinik Brixsana (Brixen/Südtirol)
- Praxisgemeinschaft Garmisch-Partenkirchen  

Die nächsten Schritte – Ausbau von Kooperationen und Internationalisierung

“Wir wollen nicht nur im D-A-CH-Raum präsent sein, die Zusammenarbeit mit Kliniken und Orthopädietechnikern in weiteren europäischen Ländern wird im nächsten Schritt angestrebt. Wir wollen die Kooperationen mit Kliniken und wissenschaftlichen Einrichtungen noch weiter intensivieren und die Prothesenhersteller als Partner gewinnen”, betont Rainer Schultheis, Geschäftsführer von Saphenus Medical Technology.

Ein weiterer Meilenstein für die Expansion ist die FDA-Zulassung (Food and Drug Administration, USA), um auch im nordamerikanischen und australischen Markt präsent zu sein.

Saphenus arbeitet mit führenden Wissenschaftern im In- und Ausland zusammen und kooperiert unter anderem auch mit der AUVA (Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt) im Bereich Sensorik in der Exoprothetik.

Über Saphenus Medical Technology GmbH:

Das österreichische Unternehmen Saphenus wurde 2016 gegründet und ist ein Medizintechnikunternehmen, fokussiert auf innovative Technologien im Bereich der Sensorik und Aktuatorik. Saphenus ist bestrebt, mit nationalen und internationalen wissenschaftlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten, um weitere Innovationen in der Medizintechnik voranzutreiben. Die intelligenten Sensorsysteme für das Produkt Suraliswurden von IEE, einem der weltweit führenden Automobilzulieferer mitentwickelt. Saphenus ist Mitglied der Gemeinwohlökonomie (www.ecogood.org), die Geschäftsausrichtung basiert auf Stakeholder-orientierter nachhaltiger Betriebsführung. Die Entwicklung von Suralis(einem Prothesen Add-on) wurde gefördert von Accent, AWS, FFG und dem EU-Förderinstrument “Horizon 2020”. Weitere Informationen auf saphenus.com.

[1]Von der Pressekonferenz am 8.6.2015(“Erster Mensch mit fühlender Beinprothese”) haben u.a. die Presseagenturen APA, DPA, AP, AFP berichtet. Alle relevanten österreichischen Medien haben berichtet – und viele internationale Medienberichte, u.a.: Der Spiegel, Die Welt, The New York Times, USA Today, NYC Today, ABC Online, Radio Canada, BBC World News, BBC, Newsweek Europe, The Times, The Telegraph, Le Monde, Al Jazeera …

[2]Saphenus Medical Technologyist ein Spin-off mit Sitz in Krems, Wien und Bozen. 2016 gegründet, um die fühlende Beinprothese zur Serienreife zu entwickeln und mit einem Team von Ärzten und Therapeuten die fühlende Beinprothese Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

[3]”Erste fühlende Beinprothese zeigt unter Laborbedingungen positive Studienergebnisse, OT 2018

[4]OP-Methode: selektiver Nerventransfer- Targeted Sensory Reinnervation (TSR): dabei werden sensorische Nervenenden reaktiviert.

Quelle: Saphenus Medical Technology – © Bild: APA/Herbert Neubauer

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