04 Dezember 2021

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Welt-Alzheimertag: Über das Vergessen sprechen

München (ots)

Der Welt-Alzheimertag am 21. September macht weltweit auf die Situation von Menschen mit einer Alzheimer-Erkrankung und ihren Angehörigen aufmerksam und soll das Bewusstsein für die Krankheit in der Öffentlichkeit erhöhen. Alzheimer ist eine große Herausforderung für unsere alternde Gesellschaft und stellt sowohl für Betroffene, aber auch ihre Angehörigen eine große Belastung dar. Der gesamte September steht als Welt-Alzheimermonat, der auf eine Initiative von Alzheimer’s Disease International (ADI) zurückgeht, daher im Zeichen der unheilbaren Erkrankung des Gehirns.

Wieder einmal den Schlüssel verlegt oder eine Verabredung vergessen? Am Anfang ist da vielleicht ein Schmunzeln, dann ein Kopfschütteln, vielleicht auch ein Augenrollen. Häufen sich Gedächtnisprobleme oder andere auffällige Symptome beginnt man, sich über die Vergesslichkeit eines lieben Menschen zu ärgern. Wenn es nicht bei wenigen Ausnahmen bleibt und sich die Situation sogar noch verschlechtert, überwiegt irgendwann Unsicherheit, ob es sich nicht doch um eine ernsthafte Erkrankung handeln könnte. Doch obwohl die meisten Menschen direkt oder indirekt schon mit Alzheimer-Erkrankten zu tun hatten, ist Aufklärung noch immer notwendig.

Alzheimer bereitet vielen Betroffenen und ihren Angehörigen Sorgen, sie fürchten das Vergessen – und die soziale Ausgrenzung. Typische Anzeichen für die Erkrankung werden daher häufig verdrängt. „Dass Alzheimer bislang für Betroffene oft ein Tabuthema ist, kann eine frühzeitige Diagnosestellung erschweren. Daher ist es wichtig, hinzuschauen und offen und ohne Angst über mögliche Anzeichen zu sprechen. Das gilt nicht nur für Betroffene, sondern auch für Angehörige. Nur, wenn man früh weiß, ob eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt, hat man eine Chance, den Krankheitsverlauf zu beeinflussen“, so Prof. Dr. Andreas Schmitt, Medical Director von Biogen und Professor für Neurologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Aachen.

Erste Anzeichen richtig deuten – gesundheitsfördernde Maßnahmen können positiv wirken

Alzheimer ist keine normale Alterserscheinung: Die fortschreitende neurologische Erkrankung des Gehirns raubt den Menschen, die wir lieben, nach und nach Erinnerungen, die Fähigkeit, alltägliche Aufgaben durchzuführen und schließlich die Unabhängigkeit. Das ist für Betroffene wie Angehörige ein enormer Leidensdruck. Deswegen sind Aufklärung und Information auf diesem Gebiet so wichtig: Gerade bei Alzheimer ist Zeit ein äußerst kritischer Faktor. Je früher die Symptome erkannt und angesprochen werden, desto besser können gesundheitsfördernde Maßnahmen, wie z. B. eine gesunde Ernährung oder das Trainieren der geistigen Fitness, in den Alltag integriert werden. Je früher sich Menschen also mit der Möglichkeit einer Alzheimer-Erkrankung auseinandersetzen, desto länger könnten sie es mit Hilfe von Familie, Freunden, erfahrenen Ärztinnen und Ärzten schaffen, ihren gewohnten Alltag zu leben. Der Zeitpunkt, zu dem sie auf fremde Hilfe angewiesen sind, kann hinausgezögert werden und die Lebensqualität länger erhalten bleiben.

Obwohl die Krankheit häufig bei Menschen über 65 Jahren diagnostiziert wird, weiß man heute, dass der schleichende Prozess der Erkrankung bereits Jahre oder sogar Jahrzehnte vor den ersten erkennbaren Symptomen beginnt. Veränderungen im Gehirn können schon bis zu 20 Jahre vor den ersten Symptomen auftreten, führen aber nicht in jedem Fall zur Entwicklung einer Demenz. „Das typische Bild von Alzheimer-Patienten, die sehr alt sind und im Pflegeheim leben, ist leider immer noch weit verbreitet. Inzwischen kann die Diagnose aber frühzeitig gestellt werden. Man muss offen mit diesem Thema und auch mit Betroffenen umgehen. Es gibt ein Leben nach der Diagnose. Das zu vermitteln ist enorm wichtig“, erklärt Tobias Bartschinski, Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft München.

Die aktuellen Forschungsbemühungen konzentrieren sich darauf, die Alzheimer-Erkrankung so früh wie möglich – idealerweise bereits bei nur leichten kognitiven Beeinträchtigungen – zu erkennen und mit gesundheitsfördernden Maßnahmen zu behandeln.

Demenz-Erkrankungen in Deutschland steigen stark

Die Versorgung von Menschen mit einer Alzheimer-Krankheit sowie anderen Erkrankungen, die zu einer Demenz führen, ist eine langfristige gesamtgesellschaftliche Herausforderung: In Deutschland leben derzeit rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz und circa 300.000 Menschen erkranken jährlich neu. Die Alzheimer-Erkrankung ist mit rund zwei Drittel aller Fälle die häufigste Ursache für eine Demenz und eine unheilbare Erkrankung des Gehirns. Die Tendenz ist steigend, denn aufgrund des demografischen Wandels und der sich stetig verbessernden medizinischen Betreuung, werden die Menschen hierzulande immer älter und das Erkrankungsrisiko steigt mit zunehmendem Alter. Bis 2050 werden nach aktueller Einschätzung 2,4 bis 2,8 Millionen Menschen von einer Demenz betroffen sein.

Demenz ist damit eine der größten Herausforderungen für unser Gesundheitswesen. Die globalen Kosten wurden im Jahr 2018 auf über 840 Milliarden Euro geschätzt. Prognosen zufolge werden sich die weltweiten Kosten der Demenz in den kommenden 10 Jahren verdoppeln und 2030 bei rund 1,69 Billionen Euro liegen.

Original-Content von: Biogen GmbH, übermittelt durch news aktuell

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