VC Wiesbaden - Ladies in Black Aachen | 1. Volleyball-Bundesliga | 10.11.2019 | Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de | www.vc-wiesbaden.de

Der VC Wiesbaden hat sein viertes Saisonspiel vor heimischem Publikum gegen die Ladies in Black Aachen mit 0:3 (17:25; 21:25; 21:25) verloren. Die 1.570 Zuschauer in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit sahen ein hochspannendes Spiel, in dem die Aachenerinnen einmal mehr ihre herausragende Spielform unter Beweis stellten.

Mit Klara Vyklicka und Nathalie Lemmens im Mittelblock, Shannon Dugan und Tanja Großer im Außenangriff und Renate Bjerland (Diagonal) sowie Nynke Oud (Zuspiel) setzte VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer auf einen Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen in der Starting-Six. Auf Zuspielerin Lauren Plum musste Sossenheimer aufgrund von Knieproblemen verzichten.

Das Match startete äußerst hochklassig: Beide Zuspielerinnen setzten ihre Angriffsriegen gekonnt in Szene und die Fans auf den Rängen konnten lange und spektakuläre Ballwechsel bejubeln. Nach der ersten technischen Auszeit (bei 8:7 für Aachen) waren es dann die Aachenerinnen, die sich durch eine äußerst stabile Annahme und mutige Angriffe absetzen konnten und zeigten, warum sie nach vier Spieltagen zurecht ganz oben in der Tabelle mitspielen. Satz eins endete mit 17:25 aus Sicht des VCW. Besonders Außenangreiferin und spätere MVP Vanessa Agbortabi zeigte sich in Topform. Sie stand über alle drei Sätze sicher in der Annahme und war gleichzeitig mit insgesamt 16 Punkten beste Punktesammlerin.

Die beiden folgenden Sätze entschieden sich wie sooft in dieser VCW-Saison erst spät und letztlich mit dem besseren Ende für den Gegner. Eine 17:16- bzw. 17:15-Führung in den Sätzen zwei und drei reichten trotz der lautstarken Fans im Rücken nicht für einen Satzgewinn. Wieder waren es die Aachenerinnen, die mehr Kaltschnäuzigkeit und Durchschlagskraft in den entscheidenden Situationen besaßen und so beide Sätze mit 25:21 für sich entschieden.

„Wenn es gegen Ende des Satzes ernst wird, verlassen uns in dieser Saison zu oft die Nerven und uns passieren Fehler, die wir sonst im Spielerlauf nicht machen“, so VCW-Kapitänin Selma Hetmann nach dem Spiel. „In diesen Situationen dürfen wir uns nicht mehr beirren lassen!“

„Wenn es eng wurde haben wir heute Geschenke verteilt und uns hat hier die letzte Konsequenz gefehlt. Jetzt kommen mit Suhl und Erfurt zwei Schlüsselspiele auf uns zu, die wir definitiv gewinnen müssen!“, so Christian Sossenheimer.

Die Thüringen-Woche startet am Mittwoch beim VfB Suhl Lotto Thüringen. Am Sonntag geht es im Heimspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Tickets für die Partie gibt’s noch unter www.vc-wiesbaden.de/tickets zu kaufen.

Quelle: Pressemeldung VC Wiesbaden – Foto: Detlef Gottwald