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VC-Wiesbaden gewinnt gegen Münster mit 3:1

Am Ende stand ein klares 3:1 für den VC Wiesbaden gegen den Tabellennachbarn aus Münster, obwohl es nach dem hart umkämpfen ersten Satz (27:29) zunächst nach einem Marathon-Match ausgesehen hatte. Damit haben die Wiesbadenerinnen nach den Siegen zuvor gegen Erfurt und Vilsbiburg nun drei Teams in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen geschlagen, die alle direkte Konkurrenten um den Einzug in die Play-offs sind.

Der VCW wurde am Freitagabend in der Halle am Platz der Deutschen Einheit von Co-Trainer Christian Sossenheimer betreut. Head Coach Benedikt Frank befindet sich derzeit in der heimischen Quarantäne. Beim USC Münster musste Iris Scholten aufgrund einer Rückenverletzung passen. Das Fehlen der routinierten Diagonalangreiferin machte sich zumindest im ersten Satz nicht bemerkbar. Beide Mannschaften lieferten sich einen großen Fight, den das Team von Lisa Thomsen am Ende mit 29:27 gewann. Die folgenden Sätze konnte Wiesbaden dann mit 25:18, 25:16 und 25:20 für sich entscheiden, hatte dabei aber auch Durststrecken zu überwinden. Die Münsteranerinnen erwiesen sich als der erwartet schwere Gegner und leisteten heftige Gegenwehr. 

MVP wurde an diesem Abend Lena Große Scharmann, die in allen vier Sätzen wiederholt wuchtig im Angriff zu punkten vermochte. Auf USC-Seite holte sich Maria Schlegel ihre Silbermedaille ab. Tanja Großer, Laura Künzler sowie Jaimeson Lee mit einer guten Aufschlagserie zeigten beim VCW gute Leistungen. Benedikt Frank, der das Match am heimischen TV verfolgte, war es indes wichtig zu betonen, dass die ganze Mannschaft eine reife Leistung geboten habe und sich am Ende wieder für die harte Arbeit auch im Training belohnen konnte, „darauf können alle stolz sein“. Er sprach zugleich auch Christian Sossenheimer, Co-Trainer Olaf Minter und Julia Liebscher (Scouting) Lob aus. 

Christian Sossenheimer, der sein Team an der Seitenlinie immer wieder temperamentvoll motivierte, verwies auf die „mentale Stärke“ seiner Wiesbadenerinnen besonders am Ende der Sätze zwei bis vier, nachdem der 35 Minuten dauernde erste  Satz noch aus der Hand gegeben wurde. Die Befürchtung, wieder in alte Muster zu verfallen wie in einigen Spielen in der Hinrunde, konnten die Hessinnen dann aber im Verlauf der Partie entkräften. 

Franks Fazit: „Die Mannschaft hat sich nach den Anfangsproblemen gut gefangen, war dann toll organisiert und hat Mündigkeit bewiesen.“ Das honorierten auch die 250 Zuschauer in der Halle, die ihren VCW wieder lautstark unterstützten. 

Die Wiesbadenerinnen haben sich nach vier Siegen im neuen Jahr eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Play-offs verschafft. Die Partie gegen den USC Münster war ein Schlüsselspiel mit Fingerzeig. Der Blick geht nach vorn. „Wir wussten, dass wir in der Rückrunde konsequenter agieren müssen. Das, was wir gelernt haben, setzen wir nun um. Unser Plan geht auf“, so Benedikt Frank. Am kommenden Samstag geht es dann um 19:00 Uhr gegen den Tabellenletzten aus Neuwied mit Trainer Dirk Groß.  

VCW Frot Detlef Gottwald

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