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Schwerer Unfall auf der A66 Richtung Wiesbaden – Verdacht der Vortäuschung einer Unfallflucht

Wiesbaden (ots)

Am frühen Abend des Donnerstags den 16.06.2022 um 21:11 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 66 in Fahrtrichtung Rüdesheim im Bereich der Anschlussstelle Diedenbergen ein schwerwiegender Verkehrsunfall, bei dem 4 Fahrzeuge beteiligt waren, wobei auch nach Angaben eines der Unfallbeteiligten ein schwarzer SUV flüchtig sei.

Nach ersten Erkenntnissen befuhren ein 19-jähriger deutscher Heranwachsender in einem schwarzen Volvo-SUV und ein 66-jähriger deutscher Mann in einem schwarzen Mercedes SLK den mittleren Fahrstreifen. Das Fahrzeug des 19-jährigen sei von einem schwarzen SUV (flüchtiges Fahrzeug) verbotswidrig rechts überholt und dann auch touchiert worden. Durch diesen Kontakt sei das Fahrzeug des 19-jährigen ins Schleudern gekommen und in das Fahrzeug des 66-jährigen geschleudert. Das Fahrzeug des 66-jährigen geriet ebenfalls ins Schleudern und kollidierte mit der linksseitigen Betonmauer, wo es schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam. Die nun nachfolgende 57-jährige deutsche Fahrerin eines Opel Astras überfuhr Fahrzeugteile.

Der 66-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der 19-jährige Fahrzeugführer war alkoholisiert, weshalb auch von einer Schutzbehauptung wegen des unfallflüchtigen Fahrzeuges ausgegangen wird.

Der Unfallschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn musste zur Bergung des Fahrzeuges kurzzeitig voll gesperrt werden.

Es bestehen aufgrund der Unfallspuren und verschiedener Aussagen Zweifel daran, dass ein schwarzer SUV (flüchtiges Fahrzeug) an dem Verkehrsunfall beteiligt ist.

Die Polizei sucht Zeugen, die sich am Donnerstag den 16.06.2022 um ca. 21:11 Uhr auf der Autobahn 66, Richtung Wiesbaden befunden haben und den Verkehrsunfall beobachten konnten.

Original-Content von: PASt (KvD) – Polizeipräsidium Westhessen, übermittelt durch news aktuell

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