Rüsselsheim: GPR-Klinikum unterstützt Präventionskampagne „Brich´ Dein Schweigen – Hinter jedem Missbrauch steckt ein Gesicht“

Rüsselsheim (ots)

„Kliniken und Arztpraxen sind die Orte, an denen medizinische Fachkräfte auf Opfer sexuellen Missbrauchs aufmerksam werden können. Ich freue mich sehr, dass uns nun auch das GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim bei unserer Plakataktion unterstützt. Wir freuen uns über jede Unterstützung, um den Bekanntheitsgrad unserer Kampagne „Brich´ Dein Schweigen – Hinter jedem Missbrauch steckt ein Gesicht“ sowie auch des bundesweiten Beratungs- und Hilfetelefons „Sexueller Missbrauch“ weiter zu steigern,“ so der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Südhessen, Rudi Heimann, anlässlich einer Plakatübergabe vor dem GPR-Klinikum.

Die Fallzahlen sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in Hessen steigen. Die Dunkelziffer wird in Expertenkreisen als hoch eingeschätzt. Oft bleiben die Opfer ihr Leben lang traumatisiert. Im Kampf gegen alle Formen des Missbrauchs schöpft das Land Hessen eine Vielzahl geeigneter Ressourcen aus. Der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat daher auch für die Region Südhessen höchste Priorität. Aus diesem Grund starteten der Verein Bürger und Polizei Bergstraße e. V., Rotary Clubs der Region sowie das Polizeipräsidium Südhessen, unterstützt von zahlreichen Hilfsorganisationen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräften, im Frühjahr 2022 die Kampagne „Brich´ Dein Schweigen – Hinter jedem Missbrauch steckt ein Gesicht“.

Am Montag (14.11.) nahmen nun die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des GPR Klinikums, Dr. med. Christiane Wiethoff, sowie GPR Geschäftsführer Achim Neyer Plakate zur Präventionskampagne entgegen, die im GPR Klinikum veröffentlicht werden. „Wir unterstützen diese Kampagne natürlich sehr gerne und vor allem auch aus Überzeugung, denn Kinder haben keine Möglichkeit, sich selbst vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Unsere Pflegekräfte und natürlich auch wir als Ärztinnen und Ärzte sind selbstverständlich auf das Kindeswohl bedacht und leiten bei dem geringsten Verdacht auch immer sofort alle nötigen Schritte ein, um das Kind zu schützen“, so Dr. Christiane Wiethoff, die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im GPR Klinikum.

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