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Rhine River Rhinos scheitern am deutschen Meister

Die Rhine River Rhinos verlieren das zweite Playoffs Halbfinale gegen die RSB Thuringia Bulls mit 84:45 (28:5 | 16:13 | 16:12 | 24:15) und scheiden damit aus den Playoffs aus. Glückwunsch an die Bulls zum Einzug ins Finale!
Nach gewonnenem Hochball wird gleich das erste Viertel pechschwarz für die eigentlich hoch motivierten Wiesbadener Rollstuhlbasketballer. Sie lassen sich von den Hausherren komplett aus dem Konzept bringen, was die Bulls natürlich gnadenlos ausnutzen. Lediglich fünf Punkte gelingen den Rhinozerossen, die einfach kein Rezept gegen völlig befreit aufspielende Bullen finden. 28:5 nach den ersten zehn Minuten stellen die Wiesbadener vor eine wahre Mammutaufgabe den Traum von der Überraschung noch möglich zu machen.
Im zweiten Viertel erwachen die Dickhäuter endlich aus dem ungewollten Dornröschenschlaf und drehen auf. Endlich ist es das Spiel auf Augenhöhe, denn die Rhinos zeigen Zähne und zeigen ihren Kampfgeist. Die Körbe fallen gleichmäßig, die Hausherren behalten nur minimal die Oberhand – drei Punkte Differenz sind eigentlich ein Klacks. Zur Aufholjagd reicht es allerdings noch nicht. Mit 44:18 geht es in die Halbzeit.
Auch nach der Pause bleiben die Rhinozerosse hellwach und erkämpfen sich Korb um Korb. Dabei ist es vor allem Arinn Young, die kontinuierlich für Zuwachs auf dem Punktekonto ihrer Farben sorgt und einmal mehr unter Beweis stellt, weshalb sie als eine der gefährlichsten Spielerinnen der Rhinozerosse gehandelt wird. Erneut haben die Bulls nur knapp die Nase vorn – 30 Punkte aufgestaute Differenz sind dennoch bitter. Und doch geben die Wiesbadener nie auf, sondern bleiben sich selbst treu und beweisen ihren unbändigen Kampfgeist – 60:30.
In den letzten zehn Minuten sind es dann leider erneut die Gäste, die ihre Klasse unter Beweis stellen und vor heimischer Kulisse noch einmal so richtig aufdrehen. Die Dickhäuter werfen sich dem mit aller Gewalt entgegen, erkämpfen sich stur weiter jede Korbmöglichkeit, doch es soll einfach nicht sein. Mit 84:45 müssen sich die Wiesbadener Rhinozerosse den Thüringer Bullen geschlagen geben.
Gijs Even: „Heute war ein wirklich schweres Spiel. Wir sind im ersten Viertel raus gekommen und die Bulls haben unsere Würfe sehr schwer gemacht während sie selbst hochprozentig gepunktet haben. Danach haben wir begonnen uns stark zu wehren, haben aber nicht ganz ins Spiel gefunden. Ohne Svenja und Babsi hatten wir nur eine kleine Rotation. Ich bin stolz auf unser Team, denn wir haben hart gekämpft und Danke an Andi dass er uns bei diesem schweren Spiel als Coach unterstützt hat. Ich denke, wir können diese Saison erhobenen Hauptes verlassen, denn wir haben immer hart gekämpft und es in die Playoffs geschafft.“
Andreas Kress: „Glückwunsch nach Thüringen, die Bulls haben verdient gewonnen. Es war beeindruckend zu beobachten, wie sie ihren Stiefel herunter gespielt haben. Wir haben es leider verpasst direkt von Anfang an dagegen zu halten. Wir hatten heute einfach kein Wurfglück und damit keine Chance das Spiel in irgend einer Art und Weise offen zu gestalten. Nichtsdestotrotz Respekt für das Team für die Leistung der gesamten Saison. Leider nicht das Ende, das wir uns erhofft haben, denn wir wären gern mit einem dritten Spiel aus der Saison gegangen. Dennoch Chapeau für die geleistete Saison. Jetzt wünsche ich dem Team einen guten Sommer, denn viele Spieler sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Es wird eine kurze, verdiente Pause, bevor sie alle wieder den Fokus auf den Sport setzen, den wir alle lieben. Liebe Grüße vom gesamten Team an Bowesy, dem wir alle bei den Invictus Games natürlich die Daumen drücken!“
Mirko Korder: „Glückwunsch an Thüringen, denen man neidlos einen verdienten Finaleinzug attestieren muss. Auch wenn wir es auf der Zielgeraden nicht geschafft haben unser bestes Spiel in den letzten beiden Halbfinalpartien abzurufen, kann die Mannschaft trotzdem stolz auf sich sein, die Rhine River Rhinos gehören zu den vier besten Teams in Deutschland, darauf müssen wir nun aufbauen und den nächsten Schritt machen.“
Für die Rhinos spielten und punkteten: Arinn Young (13 Punkte), Jim Palmer (9), Andre Hopp (7), Chayse Wolf, Matthias Güntner, Louis Hardouin und Gijs Even (jeweils 4) und Nicola Damiano.
Damit verabschieden sich die Rhine River Rhinos erhobenen Hauptes in die Sommerpause. Sie haben über den Saisonverlauf gezeigt, dass sie immer weiter an die Spitze der Liga anschließen und kontinuierlich über sich hinaus wachsen. 
Die Rhine River Rhinos bedanken sich bei allen Partnern, Sponsoren, Förderern, Fans und Volunteers für die Unterstützung über die gesamte Saison. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im September 2022!

Quelle und Foto: Pressemeldung Rhine River Rhinos – Foto: Steffie Wunderl

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