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Rhine River Rhinos holen wichtige Punkte gegen DONECK Dolphins Trier

Yes! Die Rhine River Rhinos bescheren den Fans in Wiesbaden einen fantastischen Basketball Abend und gewinnen nach Rückstand mit 77:68 (17:22 | 13:18 | 25:14 | 22:14) gegen die DONECK Dolphins Trier.

Es ist die erwartet umkämpfte Partie gegen Spielertrainer Dirk Passiwan und seiner Trierer Delfine. Die Rhinozerosse starten zielstrebig ins Spiel und überrumpeln die Gäste zunächst mit einem 7:0-Lauf, auf den erst Nathalie Passiwan eine Antwort findet. Die Mannschaften schenken sich keinen Zentimeter Raum und Liga-Star Dirk Passiwan zaudert mit seinen Wurfqualitäten. Das nutzen die Hausherren zunächst aus und spielen dominant auf. Doch die Gäste aus Trier finden im Verlauf des Viertels mehr und mehr in ihren Rhythmus und erkämpfen sich so nach acht Minuten den Ausgleich und kurz darauf die erste Führung. Mit 17:22 geht es in die erste Pause.

Die Wiesbadener Rollstuhlbasketballer lassen sich von dem konstant weiter zu Höchstleistung auffahrenden Dirk Passiwan allerdings nicht einschüchtern, sondern bleiben konstant am Spiel der Dolphins dran. Punkt um Punkt arbeiten sie daran den Rückstand schmelzen zu lassen. Und doch zeigt sich, dass der jungen Mannschaft noch lernen muss, sich nicht zu hektischen Szenen verleiten zu lassen. So bleiben immer wieder wichtige Punkte liegen, die den Gästen zur Halbzeit einen soliden Vorsprung bescheren. 30:40 nach zwanzig Minuten.

Zurück im Spiel zeigen die Dickhäuter weiter Zähne, denn kampflos aufzugeben liegt nicht in der Natur der Wiesbadener. Trier zieht zunächst auf 14 Zähler davon, doch die Rhinos bleiben dran. Kontinuierlich arbeiten sie als Kollektiv, lassen den Vorsprung der Trierer schmelzen und so ist es mit noch 45 Sekunden auf der Uhr Mojtaba Kamali, der den Ausgleich zum 53:53 erzielt. Die Halle kocht als es mit 54:53 mit hauchdünner Führung in die letzten 10 Minuten geht.

Diese hauchdünne Führung beflügelt die Rhinozerosse während die Trier zusehends vorsichtiger spielen, denn Dirk Passiwan steht mit vier Fouls kurz vor dem frühzeitigen Aus. Immer wieder verkürzt Passiwan für seine Farben, doch mit noch 5:36 Minuten auf der Uhr ist Schluss für den Topscorer der Liga. Auf Wiesbadener Seite ist es vor allem Mojtaba Kamali, der aufdreht und wichtige Punkte für sein Team einnetzt. So sind es nach zwei bitteren Niederlagen in der vergangenen Saison die Rhine River Rhinos, die siegreich vom Feld rollen und dem heimischen Publikum Basketball-Kino vom Feinsten bescheren. Mit 77:68 gehen somit zwei weitere wichtige Punkte auf das Konto der Dickhäuter.

Es ist einmal mehr ein wichtiger Teamsieg, den die Wiesbadener so einfahren. Neben Kapitänin Arinn Young und Routinier Louis Hardouin, ist es diesmal Neuzugang Mojtaba Kamali, der besonders zu glänzen weiß. Aber auch Rhinos Urgestein Jim Palmer setzt wichtige Akzente im gesamten Spiel, die nicht zuletzt das Kommentatoren-Duo Martin Schenk und Andreas Rolle begeistern. Genau dieses Kollektiv, dieser Teamspirit, macht Rhinos Basketball aus und so beschert sich das Team den wichtigen Sieg, mit dem die Rhine River Rhinos erfolgreich ihren Platz in der Top 4 untermauern.

Die Stimmen zum Spiel:

Mojtaba Kamali: „Im ersten und zweiten Viertel liefen unsere Offense und Defense noch nicht wirklich rund. Das konnten wir im dritten und vierten Viertel ändern und Trier so pressen und ihre Angriffe stoppen. Unsere eigenen Angriffe sind zeitgleich kraftvoller geworden und so konnten wir das Spiel gewinnen.“

Headcoach Lucas Warburton: „Die DONECK Dolphins Trier sind offensichtlich einer unserer engsten Rivalen für die Playoffs-Plätze in der Liga und wir wussten, dass es ein enges Spiel werden würde. Historisch gesehen sind die Partien gegeneinander immer aufregende Spiele. Wir haben ein System für das Spiel entwickelt und das meiner Meinung nach auch wirklich gut umgesetzt, obwohl wir zwischenzeitlich mit zehn hinten gelegen haben. Unsere Fähigkeit als Team trotz aller Widrigkeiten zusammen zu halten, ist begeisternd und sich nach einem solchen Rückstand zu einem Sieg mit neun Punkten zu kämpfen ist ein großartiges Resultat. Das Team und ich sind wirklich zufrieden mit dem Ergebnis des Spiels!“

Teammanager Marvin Malsy: „In der ersten Halbzeit hat Dirk Passiwan  seinen Ruf als wohl einer der besten Schützen unserer Sportart alle Ehre gemacht und Trier mit einer Führung in die Halbzeit gebracht. Wir sind aber in der 2. Hälfte immer besser ins Spiel gekommen und konnten unsere Wurfquote verbessern, was uns am Ende den durchaus verdienten Sieg beschert hat.“

Geschäftsführer Mirko Korder: „Es war wie zu erwarten das hart umkämpfte Spiel. Doch hat es auch gezeigt, dass eine starke Teamleistung immer die individuellen Klasse, die in den Reihen der Trier mit Dirk Passiwan zweifellos vorhanden ist, überwiegt.“

Für die Rhinos spielten und punkteten: Mojtaba Kamali (24 Punkte), Arinn Young (18), Louis Hardouin (16), Jim Palmer (10), Chayse Wolf (5), Gijs Even (4), Christopher Huber und Nicola Damiano.

Am kommenden Samstag, 22.10.2022, reisen die Rhine River Rhinos zu Hannover United. Hochball im IGS Stöcken ist um 18 Uhr. 

Quelle und Foto: Pressemeldung Rhine River Rhinos – foto: Ana Sasse

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