Polizeiwache

Erbach: Polizei nimmt 31-Jährigen nach Übergriff in Praxis fest – Mann wird Haftrichter vorgeführt

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen:

Nach einem Übergriff im Wartezimmer einer Praxis in der Innenstadt am frühen Donnerstagnachmittag (19.09.) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 31-Jährige wird im Laufe des Freitags einem Haftrichter vorgeführt. Die Erbacher Kriminalpolizei ermittelt in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts eines versuchten Sexualdelikts.

Laut erster Ermittlungen und Zeugenaussagen war der tatverdächtige Mann gegen 13.40 Uhr einer 15-Jährigen in die Praxisräume in der Erbacher Innenstadt gefolgt. Hier soll er die Jugendliche angegangen haben, worauf das Mädchen lautstark auf sich aufmerksam machte. Durch diese Rufe alarmiert, kam die Ärztin zu der Situation dazu. Der Täter ließ daraufhin von der jungen Frau ab und ergriff die Flucht. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der 31 Jahre alte Tatverdächtige in der Albert-Schweitzer-Straße durch Polizeikräfte festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wird der Festgenommene am Freitag einem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser wird entscheiden, ob der 31-Jährige aufgrund seines Zustandes einstweilig untergebracht wird oder möglicherweise in Untersuchungshaft genommen wird.

Aus Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen können derzeit über den geschilderten Sachverhalt hinaus keine weiteren Angaben gemacht werden.

Heppenheim: Kran kippt um
Hoher Schaden an zwei Häusern

Bei Abrissarbeiten in der Königsberger Straße stürzte am Freitagvormittag (20.09) ein Kran auf zwei Häuser. Gegen 11 Uhr wurde die Polizei über den augenscheinlichen Arbeitsunfall alarmiert. Dabei war der etwa 30 Meter hohe Kran nach ersten Erkenntnissen nicht in Betrieb, als er aus bislang ungeklärter Ursache umkippte und auf den Dächern von zwei benachbarten Häusern liegen blieb. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Zehntausend Euro. Verletzt wurde bei diesem Vorfall glücklicherweise niemand. Die weiteren Untersuchungen des Unfallgeschehens hat die Abteilung für Arbeitsschutz und Umwelt des Regierungspräsidiums Darmstadt übernommen. Voraussichtlich dauern die Bergungsarbeiten, für die zwei Kräne benötigt werden, noch mehrere Stunden an.

Westhessen/Trebur/Mainz: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Darmstadt und Frankfurt sowie dem Polizeipräsidium Westhessen: Festnahme von Felgendieben

Festnahme von Felgendieben, Bereich Polizeipräsidium Westhessen, Trebur, Mainz, 18.09.2019,

Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen ist es in der Nacht zum Mittwoch mit Unterstützung des Hessischen Landeskriminalamtes gelungen, drei 21, 25 und 30 Jahre alte Männer festzunehmen, welche im Verdacht stehen, in den vergangenen Monaten eine große Anzahl von Felgendiebstählen begangen zu haben.

Nachdem sich seit April 2019 im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen die Diebstähle von Kompletträdern auf über 20 Delikte gehäuft hatten, führten die umfangreichen Ermittlungen die Beamten schließlich auf die Spur der drei Tatverdächtigen. Als das Trio dann in der Nacht zum Mittwoch in Trebur im Kreis Groß-Gerau die Kompletträder eines geparkten Mercedes entwendete und anschließend zur Wohnanschrift des 30-Jährigen nach Mainz fuhr, erfolgte dort die Festnahme und die Sicherstellung des im Auto befindlichen Diebesguts.

Die beiden 21 und 25 Jahre alten in Wiesbaden wohnhaften Brüder, welche diesen Sommer erst wegen Kompletträderentwendungen aus dem Jahr 2017 in Verhandlungen vor dem Amtsgericht Wiesbaden standen, wurden am Mittwoch auf Antrag der Darmstädter Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt und befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Ihr 30 Jahre alter Komplize wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Für welche, der seit April im Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen begangenen, Felgendiebstähle die Männer als Täter in Frage kommen, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Da nicht ausgeschlossen ist, dass das Trio auch über das Polizeipräsidium Westhessen hinaus Felgendiebstähle verübt hat, laufen diesbezüglich ebenfalls die Ermittlungen.

Odenwaldkreis: Gleich zwei Baggertransporte gestoppt

Gleich zwei Baggertransporte haben Beamte des Verkehrsdienstes des Polizeipräsidiums Südhessen am Freitag (20.09.2019) im Odenwaldkreis gestoppt und den Fahrern die Weiterfahrt untersagt.

Zunächst wurde gegen 09.20 Uhr in Erbach auf der Bundesstraße B45 ein mit einem knapp 23 Tonnen schweren Kettenbagger beladenes Tiefladergespann aus dem Kreis Bad Dürkheim einer gezielten Kontrolle unterzogen. Der 53-jährige Fahrer aus der Pfalz wollte den Bagger von Erbach auf das Lager in die Pfalz befördern. Aufgrund der Überbreite (> 2,55 m) und dem tatsächlichen Gewicht (> 40,0 Tonnen) war die Inbetriebnahme der Fahrzeugkombination im öffentlichen Straßenverkehr genehmigungs- und erlaubnispflichtig.

Der Fahrer händigte zwar eine Ausnahmegenehmigung und eine Erlaubnis aus, doch in der Ausnahmegenehmigung war die tatsächlich eingesetzte Fahrzeugkombination nicht durch einen Sachverständigen abgenommen und die Erlaubnis hatte keine Gültigkeit für die Fahrstrecke in Hessen. Daher muss der Bagger, bis eine gültige Ausnahmegenehmigung und Erlaubnis erteilt wurde, im Odenwald verbleiben. Fahrer und Transportunternehmer müssen sich für diese Ordnungswidrigkeit verantworten. Zudem wird ein Gewinnabschöpfungsverfahren geprüft.

Den zweiten Baggertransport haben die Beamten gegen 10.10 Uhr in Michelstadt auf der Bundesstraße B47 kontrolliert. Die knapp 15 Tonnen schwere Baumaschine sollte mit Zubehör von Michelstadt ins Lautertal (Kreis Bergstraße) befördert werden. Der 62-jährige Fahrer aus dem Kreis Bergstraße konnte für den Sattelzug keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Außerdem besaß er für den in der Sattelzugmaschine verbauten digitalen Fahrtenschreiber keine Fahrerkarte. Nach dem Auslesen des Fahrtenschreibers wurde festgestellt, dass der Lkw gänzlich ohne Fahrerkarte genutzt wird. Auch stellten die Beamten weitere Unternehmerverstöße nach dem Fahrpersonalrecht fest. Der Unternehmer schickte einen Ersatzfahrer mit Führerschein und Fahrerkarte an den Kontrollort, der den Transport sicher weiterbeförderte.

Gegen den Fahrer wurde Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und gegen den Unternehmer wegen Zulassens zum Fahren ohne Fahrererlaubnis in Verbindung mit diversen Ordnungswidrigkeiten Anzeige erstattet.

Breuberg-Hainstadt: Diebe erbeuten 1,5 Tonnen Kupfer – Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?

In blauen Plastiktonnen und auf Paletten verstautes Kupfer erbeuteten Diebe von einer Terrasse einer Firma in der Straße “Im Ehrlich”. Ihre etwa 1,5 Tonnen schwere Beute transportierten die Täter in der Zeit zwischen Mittwochnachmittag (18.09) und Freitagmorgen (20.09) ab. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Täter zum Abtransport ein geeignetes Fahrzeug verwendet haben könnten. Der dabei entstandene Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Hinweise zu dieser Tat oder den Tätern sowie zu einem vermeintlichen Fahrzeug, können unter der Rufnummer 06163/941-0 bei den Ermittlern der Polizeistation Höchst mitgeteilt werden.

Mörlenbach-Weiher: Haus nach Brand unbewohnbar

Nach einem Brand am Freitagvormittag (20.09.2019) ist ein Einfamilienhaus in der Straße “Am Kisselberg” zurzeit unbewohnbar. Nach ersten Ermittlungen könnte eine Heizdecke, die aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten ist, das Feuer im ersten Obergeschoss des Hauses verursacht haben. Ein 25-jähriger Bewohner, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung befand, hatte den Brand gegen 10.45 Uhr bemerkt. Seine Löschversuche blieben erfolglos. Die herbeigeeilte Feuerwehr konnte den Brand schnell eindämmen und ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Stockwerke verhindern. Ein Zimmer im ersten Obergeschoss ist komplett ausgebrannt, verletzt wurde niemand. Das Kommissariat 10 der Kriminalpolizei in Heppenheim hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Über die Höhe des entstandenen Schadens können aktuell noch keine gesicherten Angaben gemacht werden.

Lorsch/ A67: Schwerer Unfall am Stauende – 67-jähriger Sprinterfahrer verstirbt an Unfallstelle

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 67 bei Lorsch ist am Freitagnachmittag (20.09.) ein 67-jähriger Fahrer eines Sprinters zu Tode gekommen. Gegen 14.30 Uhr wurde die Polizei sowie die Feuerwehr aus Lorsch verständigt, nachdem ein LKW-Fahrer unter einer Brücke der Anschlussstelle Lorsch in Richtung Gernsheim auf ein Stauende aufgefahren war. Nach ersten Erkenntnissen schob er dabei den Sprinter, der noch einen Wohnanhänger zog, auf einen davor befindlichen LKW, der wiederum einen davor befindlichen LKW touchierte. Durch den Aufprall wurde der Sprinterfahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Bergung des Mannes durch die Feuerwehr und Rettungskräfte gestaltete sich sehr schwierig und nahm größere Zeit in Anspruch. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Trotz sofort eingeleiteter erste Hilfe Maßnahmen verstarb der 67-Jährige noch an der Unfallstelle. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Fahrbahn bleibt nach aktuellen Erkenntnissen vermutlich bis in die Abendstunden in nördliche Fahrtrichtung vollgesperrt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde ein Sachverständiger für die genaue Rekonstruktion des Unfallhergangs hinzugezogen.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen