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Patriots unterliegen zweimal am Wochenende

nnötige 8:12 (3:2/5:5/0:5) Niederlage gegen Moskitos Essen folgt ordentliches Spiel beim Vizemeister Köln, welches am Ende mit 3:9 (2:2/1:3/0:4) verloren geht. Falscher Ehrgeiz und Phasenweiser Rückfall in alte Muster die Hauptgründe.   Im Heimspiel gegen Essen standen die Zeichen lange auf Punkte. Die Niddataler starteten entschlossen, zielstrebig und konzentriert. Erspielten sich einige Torchancen und so war es Kapitän Christian Unger, der in der 6.Spielminute zum 1:0 einschoss.  Der Bann schien gebrochen und so war es Dennis Berk nur 90 Sekunden später zum 2:0. Als dann erneut Unger in der 10. Zum 3:0 traf standen die Zeichen auf einen Erfolg gegen die Moskitos aus Essen mehr als gut. Doch wusste der Europacupsieger und ex-Meister noch vor der Pause zu antworten. Die Patriots in alte Muster zurückgefallen war es in der 16. und 19. Minute Essen, die auf 3:2 verkürzten.   Im zweiten Abschnitt das Team aus dem Ruhrgebiet mit dem besseren Start und dem 3:3 Ausgleich nach gespielten 21. Minuten. Die Hessen weiter nicht mit der Zielstrebigkeit und dem konzentrierten, einfachen Spiel der ersten 10 Minuten und Essen kam immer besser ins Spiel. So war es dann auch die 26. Spielminute und die Gäste mit ihrer ersten Führung in diesem Spiel. Aber auch die Niddataler wussten zu antworten und so konnte Henry Wellhausen nur 20 Sekunden später den Ausgleich markieren. In der Folge ging es bei sommerlichen Temperaturen in der Inlinehalle in Assenheim hin und her. Essen ging erneut in Führung (28.) doch Assenheim wusste zu Antworten. David Lademann (29.). Nun wieder Essen am Zug und die Mücken erspielten sich mit den Treffern zum 5:7 sogar eine zwei Tore Führung (30./32.).  Patriots in dieser Phase der Partie mit Moral und eine Furiosen Aufholjagt. Lademann mit dem Anschlusstreffer (33.) folgte Etzel in der 35. Spielminute zum Ausgleich. 90 Sekunden später war es dann Thibaut Lambert, der noch vor der Pause die Führung der Hessen zurückholte.   Doch das Team stark vom Spiel gezeichnet musste Trainer Patric Pfannmüller im Schlussabschnitt auf die beiden Leistungsträger Lambert und Blum verzichten, beide schieden aufgrund einer Gehirnerschütterung aus, was das Spiel der Niddataler leider komplett verändern sollte. Am Anfang des Schlussdrittels noch mit allem Einsatz gegen die Angriffe der Gäste stemmend, merkte man die beiden Ausfälle deutlich. Dauerte es bis zur 46. Spielminute, dass Essen zum Ausgleich kam. Nur drei Minuten später die Führung der Gäste, die sie weiter ausbauten und am Ende mit 8:12 die Punkte mit nach Hause nehmen.    Schade, aber am Ende stand man erneut mit leeren Händen da. Hat das Team gerade nach der deutlichen 3 Tore-Führung zu Fahrlässig und verspielt weiter agiert und dadurch dem Gegner die Möglichkeit gegen wieder zurück ins Spiel zu finden.   Aufstellung:   Tor: Jan Bleil, Sven Pfeffer   Feld: Thibault Lambert (1), Henry Wellhausen (1), Christian Unger (2), David Lademann (2), Ben Pfeifer, Boris Kharitonov, Dennis Berk (1), Alexander Blum, Kilian Rohde, Marc Langer, Niklas Lachmann, Tobias Etzel (1), Jannis Lachmann   Strafzeiten: 4 Minuten / 6 Minuten   Nur 20 Stunden später stand Spiel zwei dieses Wochenendes auf dem Programm. Es ging zum Deutschen Vizemeister HC Köln Rheinos, der sich zudem mit Eishockeyprofi Marcel Müller nochmals deutlich verstärken konnte. Die Patriots zeigten nach der unnötigen Niederlage des Vortages aber eine Reaktion und spielten über weite Strecken der Partie sehr fokussiert und diszipliniert. Was sich auch am Ergebnis zeigen sollte. Der haushohe Favorit aus der Domstadt hatte alle Hände voll zu tun und so erkämpfte sich der stark dezimierte Kader der Wetterauer mit einem sehenswerten Treffer in 14. Spielminute in Überzahl durch David Lademann (1:1) und 20 Sekunden vor dem Ende durch Christian Unger ein nicht unverdientes 2:2 bis zum ersten Pausenpfiff.   Im zweiten Abschnitt die Patriots anders als am Vortag weiter taktisch sehr diszipliniert und der entsprechenden Ertrag Christian Unger mit der Führung nach 26 Minuten in Überzahl. In der Folge weiter eine sehr engagierte Leistung der Gäste in der doch sehr stickigen Sporthalle in Köln. An Leidenschaft und Einstellung sollte es in diesem Spiel nicht liegen, doch erhöhte der Favorit aus der Domstadt weiter den Druck und so war es am Ende die hohe Qualität und Erfahrung im Kader, die das Spiel dann wieder zu Gunsten der Hausherren drehte. Köln nutzte eine kleine aber entscheidende Schwächephase der Niddataler aus und so waren es die Treffer in der 30./31./33., die das Spiel drehten. Die Patriots konnten sich in der Folge dann wieder besser ordnen und so ging es mit einem Spielstand von 3:5 dann auch in die letzte Pause.   Im Schlussabschnitt versuchte man nochmal alles, hatte auch gute Gelegenheiten zum Anschluss, doch merkte man den Kräfteverlust bei über weiten Strecken mit nur zwei Reihen agierenden Hessen immer deutlicher. Eine Unachtsamkeit war dann auch der Grund zum 3:6. (46.). Mit ihrem dritten Überzahltreffer erhöhte Köln auf 3:7 in der 50 Spielminute. Auf der letzten Rille agierend, konnte man dennoch die Tore zur 3:9 Niederlage nicht mehr verhindern. Den Niddatalern, um wieder Gutmachung für die doch äußerst ärgerliche und unnötige Niederlage vom Vortag bemüht, kann man in Sachen Einstellung und Bereitschaft an diesem Tag absolut keinen Vorwurf machen, was trotz der aktuell schwierigen Situation Hoffnung macht. „Natürlich bin ich enttäuscht aber sehe ich nach dem Spiel in Köln etwas Licht am Horizont und das macht mich zuversichtlich, mehr will ich nicht sagen, da uns jetzt nicht Worte, sondern nur noch Punkte helfen. Wir müssen liefern“, so Trainer Pfannmüller kurz und bündig.   Am Sonntag 16:00 Uhr geht es für die Niddataler bereits weiter. Mit einem Auswärtsspiel in Iserlohn wartet ein äußerst Heimstarkes Team auf die Wetterauer, doch hofft man dort wieder mit einem deutlich breiteren Kader auflaufen zu können, was aufgrund der vom Sonntag gezeigten Leistung Hoffnung machen könnte.          Aufstellung:   Tor: Jan Bleil, Sven Pfeffer   Feld: Henry Wellhausen, Christian Unger (2), David Lademann (1), Ben Pfeifer, Boris Kharitonov, Dennis Berk, Kilian Rohde, Marc Langer, Niklas Lachmann, Tobias Etzel, Jannis Lachmann

Quelle und Foto: Pressemeldung Rhein-Main Patriots

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