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Patriots so noch nicht reif für den Meister

Rhein-Main Patriots verlieren beim aktuellen Deutschen Meister Crefelder SC 13:3 (1:3/6:0/4:2). Niddataler mit immer noch stark ersatzgeschwächter Mannschaft über 60 Minuten nicht konkurrenzfähig. Chancenverwertung und Zusammenspiel in dieser Situation aktuell nicht auf 1.Bundesliga Niveau. Samstag 18:30 Uhr zu Hause gegen Iserlohn ein anderes Gesicht zeigen.  
Die Patriots reisten am Sonntag zum amtierenden Deutschen Meister aus Krefeld. In der Anfangsphase die Hessen in der Defensive gutstehend, war es ein etwas unglücklicher Ball, der in der 4 Minute den Weg ins Tor der Niddataler fand. Knapp 5 Minuten später erhöhten die Hausherren auf 2:0, doch konnten die Patriots im ersten Drittel immer wieder gute Angriffe erspielen, und so war es Roy Prince, der den 2:1 Anschlusstreffer in der 14 Spielminute markierte. Doch 2 Minuten später stellte der mit drei Reihen agierende Deutsche Meister den alten 2 Tore Vorsprung wieder her. Zu allem Überfluss mussten die Patriots, eh schon stark dezimiert, ab der 15 Minute auf Knut Apel verzichten, der sich in einem Zweikampf an der Schulter verletzte und ins Krankenhaus musste.
Die Patriots etwas mit ihrer Chancenverwertung hadernd hatten sich für Abschnitt zwei mehr Durchschlagskraft im Sturm vorgenommen. Doch das sollte sich als genau das Gegenteil darstellen. Ein schwieriges Drittel mit zwar einigen auch sehr guten Einschussmöglichkeiten der Hessen endet mit einem leichten Schützenfest der Hausherren. 0:6 ging dieses Drittel verloren, und man bekam die robuste aber zielstrebige Spielweise in der 1.Bundesliga deutlich zu spüren. „So können und dürfen wir nicht auftreten. Wir brauchen im Sturm mehr Entschlossenheit und in der Defensive mehr Sicherheit. Es war wieder ein Parallel zum Spiel in Augsburg, wo wir auch 15 Minuten nicht konzentriert und fokussiert bei der Sache waren,“ so ein etwas verärgerter Patriotscoach Patric Pfannmüller.
Mit einem 1:9 ging es ins letzte Drittel und die Devise war ganz klar, sich im Schlussabschnitt ordentlich zu verkaufen und die Spielzeit nutzen, um sich schnell und besser auf die 1.Liga einzustellen. So weiter machend wie in Drittel zwei schraubten die Rheinländer das Ergebnis bis auf 13:1 weiter nach oben. Doch engagiert zu Werke gegangen konnte der kleine Kader um Kapitän Christian Unger, der den ebenfalls verletzten Marcel Patejdl vertrat, noch den ein oder anderen Achtungserfolg erzielen und so kam man in der Schlussphase noch zu zwei Treffern durch die Neuzugänge Henry Wellhausen (58.) und Niko Lehtonen (60.) zum 13:3 Endstand.
„Dass das kein Selbstläufer wird und wir auch einiges an Lehrgeld in der 1.Bundesliga bezahlen müssen war mir klar. Hatten wir mit diesen drei Auftaktspielen gleich richtige Kracher. Vor der Saison war unsere Devise, möglichst schnell reinkommen in eine starke ausgeglichene 1.Bundesliga und dafür die ersten drei (vier) Spiele zu nutzen. Mit Punkten haben wir da in diesen Spielen definitiv nicht kalkuliert. War uns klar, jeden Punkt, den wir gegen diese Teams holen ist Zusatz. Mit aktuell einem Punkt aus diesen Spielen sind wir, auch wenn die Niederlagen wehtun, absolut im Soll, sieht man auch nach wie vor unsere personelle Situation. Doch das muss und wird sich hoffentlich jetzt verbessern auch wenn mit Knut Apel heute ein weiterer Spieler verletzungsbedingt ausscheiden musste. Denke aber er wird bald wieder zurückkommen, denn laut Krankenhaus ist nichts gebrochen. Am Samstag kommt Iserlohn, und da wollen wir mit einem breiteren Kader, einer Woche mehr Training und den Erfahrungen der letzten Spiele die nächsten Punkte holen, so ein zuversichtlicher Patric Pfannmüller nach dem Spiel.
Aufstellung:
Tor: Jan Bleil, Jannis Wagner (ab 21.Minute)
Feld: Christian Unger, David Lademann, Roy Prince (1), Boris Kharitonov, Max Schmidt, Niko Lehtonen (1), Henry Wellhausen (1), Niklas Lachmann, Manuel Harsch, Knut Apel
Strafzeiten: Crefelder SC (14+10 Minuten) / IVA Rhein-Main Patriots 4 Minuten

Quelle und Foto: Pressemeldung Rhein Main Patriots

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