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Patriots müssen runter in die 2. Liga

Jetzt ist es offiziell, Patriots müssen trotz bester Punkteausbeute des Vereins in der 1.Liga, bestes Team der zweiten Saisonhälfte aller Bundesligateams und eigentlich sportlich erreichten Play Offs, aufgrund eines aus Patriots Sicht unverständlichen Punktabzuges, den Gang in Liga zwei gehen. Atting ist Aufsteiger in die auf 10 Teams reduzierte 1.Bundesliga. Auch an dieser Stelle möchten wir noch mal ganz herzliche Glückwünsche aus Hessen übermitteln und viel Erfolg für die kommende Saison wünschen.

Ob dieser Abstieg als fair und korrekt zu bezeichnen ist bleibt daher fraglich. Zudem Die Entscheidung des Verbandes die Patriots für Nichtantritt mit dem gleichen Strafmaß wie die ebenfalls nicht angetretenen Moskitos aus Essen zu belegen, obwohl die Patriots im Gegensatz zu den Moskitos noch frühzeitig korrekt absagten, was laut Aussage des Verbandes und der Tatsache, dass bei Essen sowohl der Gegner als auch die Schiedsrichter umgezogen auf der Fläche auf das Team aus der Ruhrpott-Metropole warteten, nicht korrekt erledigt wurde. „Das da beide Vereine mit der gleichen Strafe belegt werden, obwohl unterschiedliche Sachverhalte vorliegen, finde ich absolut unverständlich. Dann würde zukünftig auch jeder bei Fahrerflucht auch nicht höher verurteilt werden,“ so ein am gerechten Urteil zweifelnder Patric Pfannmüller. Zudem ist das Urteil mit der sich ergebenen Dreifach-Bestrafung (Wertung/Geldstrafe und Punktabzug) aus Sicht des gesamten Vereins und Umfeld nicht der dort vorliegenden Situation gerechtfertigt. War die Verbands-Aussage für dieses Urteil, 45 Spieler im Kader zu haben, aus denen man noch eine spielfähige Mannschaft hätte erreichen können, zwar richtig aber in dieser Situation so nicht korrekt. Was auch zur Folge hatte, dass der Verband in der darauffolgenden Woche, also nach dem Nichtantritt der Patriots in Kaarst die Begrenzung auf 25 aktive Spieler/Akteure aufhebt. Natürlich für die Niddataler zu spät!! Denn zum Zeitpunkt der Spielabsage galt diese Regelung noch, was zum einen die Anzahl der Spieler mit einem Spielberechtigung eigentlich unwichtig erscheinen lässt und zum anderen aufgrund der vorhandenen Situation die Patriots mit Spielern, die eigentlich nicht für den Bundesligakader vorgesehen waren, aber aufgrund der in dieser Saison nicht vorhanden U19 und 2.Herrenmannschaft zum Kader zählenden Spieler, nach Kaarst reisen müssen und so bereits zu Saisonbeginn die maximale Spieleranzahl von 25 erreicht hätten, was bedeutete hätte, dass zu diesem Zeitpunkt erkrankte und für die Saison fest eingeplante Spieler zum damaligen Zeitpunkt in 2022 nicht mehr hätten spielen können. Auch die Reduzierung der 1.Bundesliga auf 10 Teams ist bei den Vereinen recht umstritten. „Die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt mit der besten Punkteausbeute für einen Aufsteiger bisher in der 1.Bundesliga. Eine überragende zweite Saisonhälfte mit nur einer Niederlage und am Ende 50% gewonnene Spiele. Das man so absteigt ist nicht nur tragisch, sondern absolut unglaublich“, Pfannmüller weiter.

Möge sich jeder über diese für die Patriots am Ende entscheidende Entscheidung sein Urteil bilden.

In der kommenden Saison werden somit die Patriots in der 2.Bundesliga an den Start gehen müssen, der Wiederaufstieg ist ganz klar das Ziel. Zudem will man sich nach Jahren der Abstinenz wieder im Deutschen Pokal versuchen, um die Konkurrenz aus der 1. Liga nicht aus den Augen verlieren.

Quelle und Foto: Pressemeldung Rhein-Main Patriots

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