Oberursel: Vereinfachung beim „Knöllchen“ – Start der Online-Anhörung

Niemand freut sich, wenn er im Briefkasten ein Schreiben des „Bürgermeisters als örtliche Ordnungsbehörde“ vorfindet, in dem es um den Vorwurf einer Verkehrsordnungswidrigkeit nach einem Fehlverhalten geht. Natürlich ärgert sich jeder über die zu zahlenden Verwarnungsgelder, die in ganz Deutschland einheitlich nach dem „Tatbestandskatalog für Straßenverkehrsordnungswidrigkeiten“ erhoben werden – diese sind im Auslandsurlaub übrigens meist deutlich höher.

Die Einnahmen kommen aber der Stadtkasse und damit der Allgemeinheit zugute. Immerhin gibt es in Oberursel ab sofort eine Verfahrenserleichterung: Wer ein Knöllchen bezahlen muss, wer sich zu dem Vorwurf äußern will oder wer als Zeugin oder Zeuge etwas angeben muss, kann dies ab sofort auch online erledigen.

Die Betroffenen oder Zeugen haben die Möglichkeit, sich über einen auf dem jeweiligen Schreiben aufgedruckten Zugangscode im Online-Portal Pressestelle Rathausplatz 1 61440 Oberursel (Taunus) Telefon 06171 502-305 Telefax 06171 502-7305​- 2 – anzumelden. Hier kann man sich Beweisfotos ansehen, sich zum Verfahren äußern oder Anlagen beifügen.

All dies wird dann unmittelbar dem Verfahren zugeordnet und es entfallen Postwege und Portokosten. Auch haben die Betroffenen die Möglichkeit, das Verwarnungsgeld direkt zu bezahlen – möglich macht dies die Zahlung per Paypal. Der Internetzugang ist für Dritte nicht sichtbar, denn nur mit den gültigen Zugangsdaten können die Informationen zu dem Verfahren aus der Datenbank abgerufen werden. Ist die Gültigkeit abgelaufen, wird der Zugriff verweigert.

Original Content Stadt Oberursel

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