Nickelschmuck

Nickelallergie – Welchen Schmuck kann man trotzdem tragen?

Ein Outfit wird erst mit den passenden Accessoires aufregend. Vom Schuh über die richtige Handtasche bis zum Schmuck für Damen und den Zubehörteilen wie Schal, Sonnenbrille oder Hut reichen die Extras der weiblichen Garderobe. Besonders Ihr Schmuck kann dabei zum Eyecatcher werden, schließlich glitzern, schimmern und funkeln die Geschmeide am Hals, an den Fingern, den Ohren und den Händen. Wenn jedoch kleine Bläschen, Rötungen der Hautstellen und ein unangenehmer Juckreiz mit dem Tragen des Schmucks einhergehen, dann wird darauf gerne verzichtet. Der Auslöser für diese Hautirritationen ist eine Nickelallergie, die jedoch kein Grund sein soll, um auf Damenschmuck´ zu verzichten. Vielmehr gilt es einige Tipps zu beachten und Ihren Schmuck gut auszuwählen.

Nickel unterstützt die Eigenschaften der Edelmetalle

Nickel ist ein Schwermetall, das bei Schmucklegierungen gerne verwendet wird, weil es die Bearbeitung erleichtert. Metalle sind härter, weniger anfällig gegen Korrosion, aber leichter polierbar und einfacher zu verarbeiten. Deshalb ist Nickel in Schmuck Damen enthalten. Als Kontaktallergie löst das Schwermetall bei vielen Menschen durch die Berührung unangenehme Hautveränderungen aus, die sich durch Rötungen, Juckreiz und nässende Bläschenbildung äußert. Oft treten die Symptome mit einer zeitlichen Verzögerung auf. Eine kortisonhaltige Salbe minimiert die Reaktionen der Haut, allerdings sollte der Kontakt mit Gegenständen, die Nickel freisetzen, verhindert werden. Ein erhöhter Pflegeaufwand und eine nickelhaltige Ernährung mit Soja und Nüssen kann die Nickelallergie verstärken, während seltene und kurze Kontakte ein Gewöhnen an das Schwermetall ermöglicht.

Damenschmuck trotz Nickelallergie

Wer unter einer Nickelallergie leidet, muss trotzdem nicht auf Schmuck verzichten. Edelstahl, Titan, reines Gold und Silber enthält kein Nickel und ist gut von Allergikern verwendbar. Diese Metalle haben eine Reaktionsarmut und allergische Reaktionen sind sehr selten. Allerdings muss dabei auf den Reinheitsgehalt geachtet werden. Gold mit 18 Karat bestehen zu 75 % aus Gold und zu 25 % aus anderen Metallen. Die neue, dreistellige Bezeichnung zeigt den Anteil von 1000 an. Ein Schmuckstück mit 333 Gold hat also einen Goldanteil von einem Drittel, der Rest sind andere Metalle. Völlig unbedenklich sind alternative Materialien wie Glas, Leder und Textil oder Kunstharz und Kunststoff. Diese Materialien haben gleichzeitig den Vorteil in verschiedenen Farben vorhanden zu sein, sodass der Schmuck optimal zu Ihrer gewählten Garderobe passt.

Schmuck ist ein Blickfang

Damenschmuck kann auffällig oder dezent sein, verspielt und romantisch oder maskulin erscheinen und damit eine unterschiedliche Wirkung erzielen. Jede Schmuckvorstellung lässt sich mit den unterschiedlichen Edelmetalle verwirklichen, denn die Materialien können farblich angepasst, beschichtet und mit farbigen Steinen versehen sein. Früher war Edelstahl ausschließlich als derber Männerschmuck bekannt, sodass Allergikerinnen dieses Edelmetall mieden. Heute zeigt sich das allergenarme Metall ebenso in filigranen Ohrringen in Rosé, in Gliederarmbändern mit Logoabbildungen und in zarten Halsketten in Gelbgold. Kunststoff wird zu auffälligen Statementketten und großen Ringen mit echten Steinen verarbeitet, während sich aus Seide und Bast herrliche Ketten, Armreifen und Halsringe formen lassen. Die Kombination von Lederbändern mit Goldelemente schafft einen interessanten Kontrast an zarten Damenhänden und ist ein gut verträglicher Schmuck für Damen mit Nickelallergien.

Gereinigter Schmuck löst weniger Allergien aus

Grundsätzlich sollten Sie Ihren Schmuck reinigen, um die Schönheit des Metalls und die Strahlkraft der Steine zu erhalten. Wenn Sie den Kontakt Ihres Schmuckes mit Cremen und Lotions vermeiden und ihn vor Feuchtigkeit schützen, dann reduzieren Sie auch die Abgabe von möglichen Nickelpartikeln. Durch das sachgemäße Reinigen entfernen Sie schließlich Nickelteilchen an der Oberfläche Ihres Schmuckes.

Damen, die unter einer Nickelallergie leiden, müssen nicht auf Schmuck verzichten. Sie können zu Edelstahl, Titan oder reinem Gold und Silber greifen oder interessante Schmuckstücke aus alternativen Materialien wie Glas, Leder, Kunstharz und Textilien greifen. Ob Ringe, Halsketten oder Armreifen: Der Schmuck sieht toll aus und ist ein echter Blickfang.

Beitrag teilen

Scroll to Top