Polizei110

Mehrere Verkehrsunfälle, davon einer tödlich, im Großraum Wiesbaden

Rucksack von Schulter gerissen, Mainz-Kastel, Rheinufer, Bereich Reduit, 24.06.2019, 01:30 Uhr – 02:00 Uhr

Wie der Polizei erst gestern Abend mitgeteilt wurde, kam es bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag am Rheinufer in Kastel zu einem Entreißediebstahl, bei dem einer 26-jährigen Wiesbadenerin der Rucksack von der Schulter gerissen und gestohlen wurde. Die Frau berichtet, dass sie zwischen 01:30 Uhr und 02:00 Uhr mit dem Rucksack über die Schulter gelegt im Bereich der Reduit unterwegs gewesen sei, als der Täter sich auf einem Fahrrad von hinten nährte und ihr im Vorbeifahren den Rucksack von der Schulter riss. Anschließend gelang ihm auf dem Fahrrad die Flucht. Es entstand ein Diebstahlsschaden von mehreren Hundert Euro. In dem Rucksack befanden sich zwei Handys, Autoschlüssel, Bankkarten, Ausweise, Bargeld und weitere persönliche Gegenstände. Täterbeschreibung: circa 25 Jahre, wirkte unauffällig, normale Statur, kurze dunkle Haare, dunkles T-Shirt und helle kurze Hose. Fuhr ein dunkles neueres Trekkingrad, hinten leuchtete kein Scheinwerfer. Das 2. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2240 zu melden.

91-Jährige schenken Trickdieben keinen Glauben, Wiesbaden, 26.06.2019

Gestern versuchten Trickdiebe, wie schon so oft zuvor in Wiesbaden, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger hinters Licht zu führen und mit der Masche der falschen Polizeibeamten Beute zu machen. In den beiden bis dato der Wiesbadener Polizei bekannt gewordenen Fällen durchschauten die Angerufenen jedoch die Gauner und es kam zu keinem Schaden. Einer 91-jährigen Dame aus der Bunsenstraße erzählte ein Anrufer etwas von „sechs Ausländern, die in der Breslauer Straße unterwegs sind und ältere Frauen überfallen.“ Gleich im Anschluss wurde die Seniorin dann ausgefragt: „Sind Sie alleine zu Hause? Haben sie Schmuck und andere Wertsachen? Öffnen sie heute noch die Tür, wenn geklingelt wird?“ usw. Die Dame sprach zwar kurz mit den Tätern, legte aber dann, als es ihr zu bunt wurde, auf und verständigte ihren Sohn. Sodann wurde die Polizei eingeschaltet und mit der 91-Jährigen ein aufklärendes Gespräch geführt. „In der Biebricher Allee war gerade ein Polizeieinsatz und es wurden mehrere Straftäter festgenommen!“ Mit dieser Eröffnung versuchtem die Ganoven bei einem ebenfalls 91-jährigen Herrn aus der Biebricher Allee an Geld zu gelangen, denn gleich im Anschluss wurde auch hier nach Wertsachen und den Konten des Angerufenen gefragt. Dieser machte jedoch kurzen Prozess, meinte, dass er kein Geld habe und legte auf. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110.

Versuchter Wohnungseinbruch, Wiesbaden-Biebrich, Rosenthalstraße, 25.06.2019, 23:00 Uhr – 26.06.2019, 17:00 Uhr

Zwischen Dienstagabend und Mittwochnachmittag versuchten unbekannte Täter in der Rosenthalstraße in eine in einem Mehrfamilienhaus gelegene Wohnung einzubrechen und verursachten einen Sachschaden von geschätzten 200 Euro. Wie die Täter in das Gebäude gelangten steht noch nicht fest. An der betroffenen Wohnungstür im zweiten Stock wurden Hebelspuren festgestellt. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Schmierereien an der Philipp Reis Schule, Wiesbaden-Dotzheim, Mühlborngasse, 25.06.2019, 18:00 Uhr – 26.06.2019, 04:00 Uhr

Mutmaßlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren unbekannte Täter auf dem Gelände der Philipp-Reis-Schule unterwegs und beschmierten dort Wände mit Sprühfarbe. Weiterhin besprühten die Täter in der Glockengasse mehrere Hauswände. Es entstand ein Schaden von circa 800 Euro. Täterhinweise liegen nicht vor. Das 3. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Anrufe falscher Polizeibeamter, In den Gemeinden Taunusstein, Idstein und Niedernhausen 26.06.2019, zwischen 12.00 Uhr und 24.00 Uhr

In den Gemeinden Taunusstein, Idstein und Niedernhausen versuchten erneut Trickbetrüger ältere Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Der Trick ist im Grunde immer ähnlich. Ein Anrufer gibt sich als Beamter der Kriminalpolizei aus. Man hätte erfahren, dass Einbrecher es auf die Ersparnisse und Wertgegenstände der Angerufenen abgesehen haben. Um dies zu vereiteln werden die älteren Mitbürger aufgefordert, ihr Bargeld und ihre Wertgegenstände an eine „Polizeistreife“ zu übergeben, um die Wertsachen so in Sicherheit zu bringen. Die Täter gehen hier sehr professionell vor und schaffen es immer wieder, das Vertrauen einzelner Angerufener zu erschleichen. Zum Glück waren alle vermeintlichen Opfer gut informiert, haben den Betrugsversuch erkannt und die Polizei verständigt. Zu einer vollendeten Tat ist es nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht gekommen. Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Bekannten und Freunden über dieses Betrugsphänomen. Die „richtige Polizei“ wird Sie niemals auffordern Geld oder Wertgegenstände an die Polizei zu übergeben um diese in Sicherheit zu bringen. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, stehen Ihnen die polizeilichen Präventionsberater gerne zur Verfügung. Sie erreichen diese über Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle oder telefonisch unter der Rufnummer 0611/345-0.

Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person K 691 zwischen Wörsdorf und Wallbach 26.06.2019, 14:10 Uhr

Am gestrigen frühen Nachmittag ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Wörsdorf und Wallbach ein Verkehrsunfall, bei dem eine 25-jährige Idsteinerin durch herumfliegende Splitter leicht verletzt wurde. Die 25-jährige befuhr die K 691 von Wörsdorf in Richtung Wallbach. Als ihr eine 63-jährige Frau aus Wallbach entgegenkam, berührten sich aus ungeklärter Ursache die beiden Fahrzeuge mit den Außenspiegeln. Hierbei flogen Splitter der beschädigten Spiegel durch das geöffnete Fenster der Fahrertür der jungen Frau aus Idstein und verletzten diese im Bereich des Oberkörpers. Sie konnte nach Versorgung durch die herbeigerufene Rettungswagenbesatzung vor Ort entlassen werden.

Unfallflucht auf dem Parkplatz des Eltviller Schwimmbades Eltville, Am Rheinufer 26.06.2019, zwischen 16.20 Uhr und 18.25 Uhr

Gestern am frühen Abend suchte ein 20-jähriger Mann aus Limburg Erfrischung im Eltviller Freibad. Als er kurz vor halb sieben zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass sein blauer VW Golf am vorderen linken Kotflügel beschädigt wurde. Der Unfallverursacher, zu dem bislang keine Hinweise vorliegen, hatte sich vom Unfallort entfernt, ohne den Schaden bei der Polizei anzuzeigen oder eine Nachricht zu hinterlassen. Der Schaden am Fahrzeug des jungen Mannes beläuft sich auf ca. 1.500,- EUR. Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeistation in Eltville, Rufnummer 06123 / 90 90 0 erbeten.

Unfallflucht Taunusstein-Hahn, Gottfried-Keller-Straße 25.06.2019, zwischen 09.05 Uhr und 09.20 Uhr

Am gestrigen Tag ereignete sich um kurz nach 09.00 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Gottfried-Keller-Straße in Taunusstein, Ortsteil Hahn, eine Verkehrsunfallflucht, bei der ein Schaden von ca. 3.000,- EUR verursacht wurde. Eine 50-jährige Frau aus dem Ortsteil Hahn stellte ihr Fahrzeug, einen schwarzen VW Golf, auf dem Parkplatz des Supermarktes ab. Als sie eine viertel Stunde später mit ihren Einkäufen zu ihrem Wagen zurückkam, stellte sie fest, dass die hintere linke Fahrzeugseite stark verschrammt und eingedellt war. Beim Einparken hatte ein weißer Pkw neben ihrem Fahrzeug gestanden. Dieser war bei Rückkehr der Frau fortgefahren. Da am unfallbeschädigten Golf der 50-jährigen weiße Lackanhaftungen festgestellt werden konnten, liegt die Vermutung nahe, dass dieses Fahrzeug beim Ausparken den Unfall verursacht und sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat. Hinweisgeber wenden sich bitte an den Polizeiposten in Taunusstein, Rufnummer 06128 / 920 910.

Folgenlose Trunkenheitsfahrt Rüdesheim am Rhein, Geisenheimer Straße 26.06.2019, kurz vor 23.00 Uhr

Ein 55-jähriger Mann aus Großostheim fiel gestern Nacht aufmerksamen Verkehrsteilnehmern aufgrund seiner komischen Fahrweise auf. Beim Auffahren auf ein Tankstellengelände in der Geisenheimer Straße in Rüdesheim habe der Fahrer eine Fußgängerin geschnitten. Zudem machte der Fahrzeugführer, der oberkörperfrei in seinem Pkw saß, einen etwas apathischen Eindruck. Durch die hinzugezogene Streife konnte eine Atemluftalkoholkonzentration von fast 1,5 Promille festgestellt werden. Am Fahrzeug des Mannes wurden zudem frische Unfallspuren festgestellt. Der 55-jährige, der in einem Rucksack acht Flaschen Schnaps mitführte, ist nach jetzigen Ermittlungsstand nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Großostheimer muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Zu den Unfallspuren konnte bislang kein Unfall ermittelt werden. Wer Hinweise zu einer aktuellen Verkehrsunfallflucht unter Beteiligung eines roten VW Jetta geben kann, meldet sich bitte bei der Polizeistation in Rüdesheim, Rufnummer 06722 / 9112-0.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 671, BAB 671, zw. Mainz-Kastel und Amöneburg, 27.06.2019, 03:25 Uhr

Heute Morgen kam es auf der A 671 in Fahrtrichtung Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 27-jähriger Mann aus dem Rheingau getötet und zwei weitere Personen schwerverletzt wurden. In Folge dieser Kollision ereignete sich ein weiterer Unfall unter Beteiligung von drei weiteren Fahrzeugen, bei dem die 34-jährige Unfallverursacherin leichtverletzt wurde. Gegen 03:25 Uhr waren, den ersten Ermittlungen zufolge, der tödlich verletzte 27-Jährige und seine Beifahrerin in einem Toyota Aygo in Richtung Wiesbaden unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr ein 19-jähriger Wiesbadener mit seinem Opel auf den vorausfahrenden Toyota auf, beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern und kamen im Grünstreifen auf den Fahrzeugseiten zum Liegen.

Die Fahrzeuginsassen des Toyotas mussten durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Die 30-jährige Beifahrerin wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, der Fahrer wurde bei der Kollision tödlich verletzt. In der Entstehung des folgenden Unfalles hatte, nach derzeitigem Ermittlungstand, ein 52-jähriger Fahrer eines Ford Transit auf dem rechten Fahrstreifen, bzw. dem Standstreifen gestoppt; eigenen Angaben zufolge, um erste Hilfe zu leisten. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer, welcher mit seinem Renault in gleicher Fahrtrichtung unterwegs war, stoppte seinen PKW ebenfalls und kam vor dem Transit zum Stehen. Nun näherte sich eine 34-jährige BMW-Fahrerin, welche aus unbekannten Gründen in das Heck des Transits krachte und diesen auf den Renault schob.

Die Fahrer des Renault und des Transits hatten ihre Fahrzeuge bereits verlassen und blieben unverletzt. Die BMW-Fahrerin wurde leichtverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Da die aufnehmenden Beamten Hinweise auf einen möglichen Alkoholkonsum bei der Fahrerin feststellten, wurde bei ihr eine Blutentnahme durchgeführt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von circa 80.000 Euro. An der Unfallstelle kam ein Unfallsachverständiger sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Bis 09:50 Uhr war die Fahrbahn in Fahrtrichtung Wiesbaden gesperrt. Zeugen, welche zum Unfallgeschehen Angaben machen können werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-4140 zu melden.

Quelle: Wiesbaden – Polizeipräsidium Westhessen

Beitrag teilen

Scroll to Top