Jake Hildebrand (Löwen Frankfurt #30) & Luke Adam (Straubing Tigers #90), Löwen Frankfurt - Straubing Tigers, Frankfurt, Eissporthalle, 24.11.2022

Löwen unterliegen Straubing nach Penaltyschießen

Viele Verletzte, ein harmloses Überzahlspiel und viele kleine Fehler prägen das Spiel der Löwen derzeit.Nicht verwunderlich bei eventuell gleich 7 verletzungsbedingten Ausfällen. Dennoch schaffen es die Löwen immer wieder reffer zu erzielen und am Sieg zu kratzen, so auch an diesem Abend gegen Straubing. Doch mehr als ein Kratzen an einem möglichen Sieg sollte es nicht werden.

Die frühe Führung durch einen abgefälschten Schuss von Nathan Burns konnte in der Mitte des ersten Drittel nicht nur egalisiert, sondern in eine Führung für die Gäste verwandelt werden. Tuomie und Leier durfte nfür die Gäste jubeln. Doch die Löwen wären nicht die Löwen, wenn sie aufstecken würden. So konnte Dylan Wruck nur eine Minute später ausgleichen.

Doch danach ebbten die guten Chancen auf beiden Seiten ab und auch bei einer längeren Überzahlsituation im zweiten Drittel konnten die Löwen keine Tore erzielen. Zu ungenau, zu langsam, zu zögerlich und ungefährlich. So lässt sich das Powerplay der Löwen zusammenfassen. Den Namen „Powerplay“ hat es derzeit auch nicht wirklich verdient. Schlimmer ist dabei jedoch, dass durch die Ungenauigkeit gerne ein Konter zugelassen wird, aber ohne negative Konsequenzen an diesem Abend.

Aber den löwen gelang dann doch noch die erneute Führung in diesem Spiel. Kevin Maginot konnte kurz vor Drittelende einnetzen und feiert sein Tor emotional. Schade nur, dass die Straubinger zu Beginn des letzten Drittel schnell ausgleichen konnten. Sie zeigten, wie effektiv und schnell eine Überzahl genutzt werden kann. Zwischen Strafe und Treffer lagen gerade einmal 9 (neun) Sekunden. Akeson schaltete schnell und zog einfach ab – drin das Ding. So einfach kann es sein.

Teilweise hatte man das Gefühl, dass die Löwen die Zeit runterspielen wollten. Das klappte halbwegs und so sicherte sich das Team einen Punkt. Doch auch bei 3 gegen 3 und einer weiteren Überzahl gelang es dem Team einfach nicht zwingend zu werden und so musste das Penaltyschießen herhalten, um einen Sieger zu finden.

Und der Sieger war am Ende Strabing, nachdem deren Goalie Florian Bugl keinen der drei Schüsse passieren lassen musste.

So bleibt es bei nur einem Punkt aus einem Spiel, in dem gewiss drei Punkte möglich gewesen wären. Nun kommen schwerere Kaliber, bei denen jeder Punktgewinn ein Bonus sein wird.

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