27 Oktober 2021

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Klimaveränderungen und Starkregenvorsorge in Offenbach am Main

Der Klimawandel zählt ohne jeden Zweifel zu den gewaltigsten Menschheitsherausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die jüngsten Ereignisse in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in anderen Regionen Deutschlands, wie auch Hessen und Offenbach, zeigen, dass der Bevölkerungs- und Klimaschutz künftig höchste Priorität haben muss. Ebenso die aktive Anpassung an das sich ändernde Klima. Der Starkregen Anfang Juli in Offenbach zeigt, dass bestimmte Stadtbezirke besonders von Starkregen, Hochwasser und Hitze betroffen sein können. Diese Wetterereignisse werden unser Leben zunehmend beeinträchtigen. Einen wichtigen Schritt geht jetzt das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz, in dem die Klimakarten der Stadt Offenbach aktualisiert wurden. Sie zeigen genau die Stadtbezirke, auf die Klimaveränderungen und Wetterereignisse besondere Auswirkungen haben können. Darüber hinaus stellt das Umweltamt Informationen, Handlungsempfehlungen und ein Beratungsangebot für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, um sich auf Wetterereignisse vorzubereiten. Bei Eintritt eines Katastrophenfalls wird eine bereits vorbereitete Internetseite der Stadt Offenbach live geschaltet, um die Bevölkerung zu informieren.

Bürgermeisterin Sabine Groß: „Die Verwundbarkeit durch den Klimawandel zeigt, dass nicht nur die Infrastruktur in Gefahr ist. Im Mittelpunkt steht unsere Bevölkerung, die wir über mögliche Gefahren und Wetterereignisse informieren und somit auch für den Klimawandel sensibilisieren müssen.“ Bürgerinnen und Bürger werden sich künftig ebenso auf Wetterereignisse vorbereiten müssen, wie die Stadt Offenbach in ihrer Zuständigkeit für den Bevölkerungs- und Klimaschutz. Auch die planerische Entwicklung der Stadt wird sich an die Auswirkungen der Klimaveränderungen anpassen.

Die Stadt Offenbach liegt in der Niederung des Mains und weist daher eine besondere topografische Lage auf. Vor allem zunehmende Starkregenereignisse führen zu Überflutungen, die immense Schäden und somit Folgekosten im Stadtgebiet verursachen können. Allein bei Starkregenereignissen (120 Minuten durchgängiger Regen) in den letzten Jahren kam es zur Überflutung von vielen hundert Liegenschaften und mehrerer Straßenzüge sowie Sachschäden an historischen Kultureinrichtungen.

Die aktualisierte Klimafunktionskarte und die Planhinweiskarte zeigen die derzeitigen Klimabelastungen in der Stadt und in einzelnen Stadtgebieten. Besonders sensible Bereiche werden ebenfalls dargestellt. Ermittelt wurden für die Planhinweiskarte klimarelevante Flächen und Luftströmungen, durch klimatische und demographische Begebenheiten gefährdete Stadtgebiete, Auswirkungen der geplanten städtebaulichen Entwicklung auf das Stadtklima und die erforderlichen planerischen Anpassungen auf die Gefahren durch Hitze und Starkregen. Sie beinhaltet ebenfalls eine Übersicht der Überflutungs- und Gefährdungsbereiche Offenbachs bei Starkregen.

Eine Besonderheit der Planhinweiskarte ist die Simulation und Analyse der Abflusswege bei Starkniederschlägen und das anschließende Aufzeigen von zentralen und dezentralen Maßnahmen zur Schadensminderung. Die Erkenntnisse beruhen dabei auf einer umfangreichen Datenbasis. Die Ergebnisse der Simulation und Analyse der Abflusswege bei Starkniederschlägen sind die grundlegende Basis für die Entwicklung von Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge. Ausgehend von der Planhinweiskarte werden auch Schwerpunkte eines klimagerechten Stadtumbaus ausgewiesen. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen, wie Flächenentsiegelungen, Gebäudebegrünung oder die Installation von Verschattungselementen.

Heike Hollerbach, Leitung des Amts für Umwelt, Energie und Klimaschutz betont: „Mit der Identifizierung und räumlichen Eingrenzung der Gefährdungsbereiche in der Stadt Offenbach können nun Lösungen gefunden und Maßnahmen umgesetzt werden, um das Schadenspotential bei Starkregenereignissen zu verringern und das Gefahrenpotential für die Bevölkerung zu minimieren. Geeignete Maßnahmen haben wir bereits im Klimakonzept 2035 verankert. Die Umsetzung ist jetzt die Aufgabe für alle in den Verantwortungsbereichen der Stadt.“

Die Stadt Offenbach bietet zwischenzeitlich ein sehr umfangreiches (digitales) Angebot an Informationsmaterialien und -möglichkeiten an. Dazu gehört auch das individuelle Beratungsangebot. Bürgerinnen und Bürger können sich beim Umweltamt unter der E-Mail-Adresse umweltamtoffenbachde melden und erfragen, ob die eigene Liegenschaft im Gefährdungsbereich liegt und was getan werden kann. Auf den Internetseiten des Amts für Umwelt, Energie und Klimaschutz Offenbach www.offenbach.de/starkregen sind darüber hinaus Handlungsempfehlungen für den Gefahrenfall, insbesondere durch Starkregen, zusammengestellt. Ebenfalls beim Umweltamt erhältlich, sind eine Broschüre und Flyer zum Thema Starkregen sowie eine Hitze-Broschüre.

Bürgermeisterin Sabine Groß: „Das Ausweisen besonders gefährdeter innerstädtischer Gebiete durch die Aktualisierung der Klimakarten ist ein wichtiger Schritt, um zu wissen, wohin wir unser Augenmerk besonders richten müssen. Mit der geplanten Renaturierung der Bieber und der Ertüchtigung des Maindeiches werden erste Maßnahmen umgesetzt. Es werden viele weitere aus dem Klimaschutzkonzept 2035 folgen müssen. Die Folgen des Klimawandels sind auch in Offenbach bereits sichtbar. Von Hochwasser, das auch die Stromversorgung unseres geliebten Wochenmarktes zeitweise lahmgelegt hat, über abgestorbene Bäume im Schlosspark Rumpenheim und vielen anderen Stellen in der Stadt. Am 4. Juli dieses Jahres gab es aufgrund von Starkregen 180 Feuerwehreinsätze. Der Klimawandel wird uns einiges abverlangen, auch finanziell. Wir sind gut beraten, jetzt in Prävention zu investieren, anstatt die viel höhere Rechnung für die Beseitigung von Schäden zu zahlen. Zumal es dabei schlimmstenfalls auch um Menschenleben gehen kann.“

Wird der Katastrophenfall Realität, sollten Bürgerinnen und Bürger in allen Fällen zuerst das Radio einschalten, da alle wichtigen Informationen zunächst auf diesem Weg kommuniziert werden. Auch Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr oder Polizei sind eine Botschaft zum Einschalten des Radios. Die Sirenen in wurden in Offenbach abgebaut, sollen aber künftig wieder installiert werden. Entsprechende Vorbereitungen laufen bei der Stadt. Weitere Warnwege bieten sich über die App „Hessenwarn“, den Deutschen Wetterdienst, Warnungen vom Zivil- und Katastrophenschutz (KATWARN) oder über die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes NINA an.

Im Katastrophenfall wird neben dem Auslösen der Warnkette durch die Untere Katastrophenschutzbehörde (Feuerwehr Offenbach), eine sogenannte Dark Site live geschaltet. Dabei handelt es sich um eine bereits existierende Internetseite, die im Katastrophenfall aktiviert wird. Sie stellt alle wichtigen Informationen und Kontakte zu Ansprechpartnern und Notdiensten zur Verfügung. Parallel dazu wird ein Krisenstab etabliert. Die Krisenkommunikation erfolgt über das Amt für Öffentlichkeitsarbeit. Zu den Informationsplattformen der Stadt Offenbach gehören die städtische Website www.offenbach.de, der städtische Twitter-Kanal: @Stadt_OF (hier laufende Informationen), der Instagram-Kanal: @stadt_offenbach und der Facebook-Auftritt der Stadt Offenbach: @Stadt Offenbach. Zusätzlich wird auf allen Plattformen der Hashtag #notfallof verwendet – dieser kann abonniert werden, um Meldungen, unabhängig von der Plattform, zu verfolgen.

Content und Foto Stadt Offenbach

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