Freitag, August 14, 2020

Riedstadt: 71-Jähriger Autofahrer stirbt nach Kollision mit Sattelzug

Riedstadt (ots)Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Mittwoch (12.08.), gegen 9.00 Uhr, auf der Landestraße 3361,...

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Mörfelden-Walldorf: Waldbrand am Flughafen/Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Mörfelden-Walldorf (ots)Nach dem Großbrand in der Nähe des Frankfurter Flughafens, der die Einsatzkräfte seit Sonntagnachmittag (09.08.) tüchtig auf...

Main-Taunus: Katze getötet, verstoß gegen das Tierschutzgesetz! Und weitere Meldungen der Polizei

Hofheim (ots)1. Brand eines Feldes, Flörsheim, Frankfurter Straße, Montag, 10.08.2020, gegen 12:20 Uhr,Aus bislang...

Hochtaunus: Autofahrerin flüchtete nach Kollision mit Radfahrerin! Und weitere Meldungen für HTK

Bad Homburg v.d. Höhe (ots)1. Pkw-Transportanhänger gestohlen, Neu-Anspach, Anspach, Zeppelinstraße, 10.08.2020, gg. 23.15 Uhr

58-jähriger Mann aus Kloppenheim vermisst

Wiesbaden (ots)Am 12.08.2020, in den frühen Morgenstunden wurde der gestern als vermisst gemeldete 58-Jährige aus Wiesbaden - Kloppenheim,...

Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe warnt vor möglichen Betrugsversuchen am Telefon.

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung laufen die Anrufe wie folgt ab. Angerufen werden in der Regel ältere Menschen. Am anderen Ende meldet...

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Michelstadt: Beim Geldabheben beraubt.

Michelstadt (ots)Am Samstag (08.08.) gegen 14:55 ereignete sich in der Frankfurter Straße in Michelstadt, im Vorraum der...

Aktuelle Informationen zu Coronatests

Das Gesundheitsamt Wiesbaden informiert über den aktuellen Stand zu Coronatests. Stand aller Angaben ist Freitag, 7. August, 15 Uhr.

TUI bietet ab sofort wieder Reisen in die Türkei an

Hannover (ots)Umfangreiches Angebot für NeustartHohe Standards bei Hygiene- und SicherheitAktionscode mit Preisvorteilen bis zu 250 Euro pro...

Kabinett beschließt Nationale Demenzstrategie Bündnis für ein demenzfreundliches Deutschland

Berlin (ots)

Das Bundeskabinett hat heute die Nationale Demenzstrategie verabschiedet. In einem breiten Bündnis macht sich die Bundesregierung damit auf den Weg, Deutschland demenzfreundlich zu gestalten. Zusammen mit den Partnern soll im September der Startschuss gegeben werden, dann beginnt die konkrete Umsetzung, 2026 wird Bilanz gezogen.

In einem gemeinsamen Statement betonten Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

“Deutschland altert und immer mehr Menschen erkranken an Demenz. Derzeit sind es 1,6 Millionen, 2050 könnte die Zahl bei 2,8 Millionen Menschen liegen. Darauf müssen wir Deutschland vorbereiten, das tun wir mit der Nationalen Demenzstrategie. Die Krankheit geht uns alle an. Darum haben wir in einem breiten Bündnis mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, den Ländern und Kommunen, den Verbänden des Gesundheitswesens und der Pflege, den Sozialversicherungsträgern, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft konkret erarbeitet, wie wir Deutschland demenzfreundlich machen. Der Dank gilt allen Beteiligten. Klar ist, dass diese Strategie nur zum Erfolg wird, wenn nun alle bei der Umsetzung mitziehen. Wir brauchen ein neues Bewusstsein in allen Bereichen des Lebens, soziale Unterstützungsnetzwerke vor Ort, gute medizinische Versorgung und erstklassige Forschung. Wenn alle ihren Beitrag leisten, dann werden wir die Strategie erfolgreich umsetzen.”

Die Strategie ist bundesweit ausgerichtet, partnerschaftlich verankert, verbindlich in ihren Zielen und langfristig angelegt. Es wurden 27 Ziele formuliert und insgesamt ca. 160 Maßnahmen vereinbart. Dazu gehören:

  • Vor-Ort-Netzwerke: In lokalen Netzwerken entstehen Angebote der Beratung und Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Ziel ist es, bundesweit Netzwerke auf regionaler Ebene zu schaffen, u.a. durch die Förderung von “Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz”.
  • Netzwerke zur pflegerischen Versorgung: Zusätzlich wird der Ausbau regionaler (Demenz-) Netzwerke zur besseren Vernetzung der an der pflegerischen Versorgung beteiligten Akteure gesteigert und intensiviert. Die hierfür vorgesehenen Mittel aus der Pflegeversicherung sollen deutlich erhöht werden.
  • Mehr Aufmerksamkeit für Demenz: Um auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, sich zum Thema Demenz einzubringen, soll eine bundesweite Kampagne aufklären und zum Engagement aufrufen. Zum Beispiel wird die Möglichkeit unterstützt, sich als “Demenz Partner” schulen zu lassen oder in Vereinen und Unternehmen die Strukturen zu verbessern.
  • Begleitung und Beratung: Nach der Diagnose einer Demenzerkrankung sind die meisten Betroffenen überfordert. Professionelle und ehrenamtliche Unterstützungs- und Beratungsangebote werden daher – gerade für diese schwierige erste Phase – ausgebaut.
  • Netzwerke “Pflege und Beruf”: Angehörige von Demenzkranken stellt die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf vor besondere Herausforderungen. Deshalb sollen Unternehmen, Kommunen und pflegende Angehörige Strategien entwickeln und Netzwerke knüpfen. Zur Unterstützung richtet das BMFSFJ auf Bundesebene eine “Regiestelle” ein.
  • Gesundheitsförderung für pflegende Angehörige: Demenz bringt pflegende Angehörige immer wieder an ihre Belastungsgrenzen. Gesundheits- und Präventionsprogramme für pflegende Angehörige sollen deshalb weiter etabliert und verbessert werden. Ein neues Förderprogramm wird geprüft.
  • Abgestimmte Abläufe in der Versorgung: Wenn jemand an Demenz erkrankt, müssen alle Versorgungs- und Unterstützungsbereiche ineinandergreifen. Ärzteschaft, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und weitere Beteiligte werden ihre Zusammenarbeit in einem “Versorgungspfad” klarer beschreiben und das Schnittstellenmanagement optimieren.
  • Demenzsensible Krankenhäuser: Eine demenzsensible Gestaltung der Arbeitsprozesse und qualifiziertes Personal erleichtern unvermeidbare Krankenhausaufenthalte für demenzerkrankte Patientinnen und Patienten. Deren Bedürfnisse sollen bei der räumlichen Gestaltung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einfließen.
  • Forschung zur Demenz: Forschung kann sowohl unser Verständnis für die Ursachen von demenziellen Erkrankungen, als auch die Behandlung und Versorgung verbessern. Deshalb wird die Vernetzung verschiedener Forschungsinstitutionen und -bereiche durch den Aufbau eines nationalen klinischen Demenzforschungsnetzwerks und eines Netzwerks zur Demenzversorgungsforschung gefördert und der Zugang zu Daten für Forschungszwecke erleichtert. Insbesondere sollen wissenschaftliche Erkenntnisse schneller und wirksamer zum Wohle der Betroffenen in die Praxis übertragen werden.

Hinzu kommt, dass mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs 2017 die Leistungen der Sozialen Pflegeversicherung erheblich ausgeweitet worden sind; diese Leistungsverbesserungen kommen im Wesentlichen den demenzkranken Pflegebedürftigen zu Gute.

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuell

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